| IP-Adresse | |||||
|
Eine IP-Adresse ist eine 32-Bit-Adresse, die der Identifizierung eines Knotens in einem IP-Verbund-Netzwerk dient. Jedem Knoten des IP-Netzwerkes muss eine eindeutige IP-Adresse zugewiesen werden. Innerhalb einer IP-Adresse unterscheidet man die Adressklassen, die Netzwerkadresse (Netzwerk-ID) und die Host- oder Rechneradresse (Host-ID). Die ersten (1-3 Bit) definieren die Adressklasse, der nachfolgende Netzwerkanteil kann je nach Klasse (7-21 Bit) lang sein. Die Host-ID ist für die Benutzeridentifikation verantwortlich, diese kann, abhängig von der Länge der Adressklasse und der Länge des Netzwerkanteils (8-24 Bit) betragen. Diese Adresse wird in der Regel in Dezimalpunkt-Notation angegeben, wobei die Dezimalwerte des jeweiligen Oktetts durch einen Punkt voneinander getrennt sind: z. B. 192.168.1.0 |
|||||
| Siehe auch: IPv4 IPv6 Datenpaket IP-Fragmentierung IPSec Internetprotokollfamilie Subnetmaske Router DNS-Server Domain-Name-System | |||||
| Es wurden weitere Begriffe gefunden: | |||||
| Routingtabelle | |||||
|
Mit Hilfe einer Routingtabelle können Router schneller entscheiden, über welchen möglichst optimalen Weg Datagramme (Datenpakete) im Internet gesendet ("geroutet") werden sollen. Routingtabellen sind in Datenbanken gespeichert und werden von den Routern gepflegt: es werden Routing Ziele, Router Nachbarn und Wegekosten gespeichert. Die Parameter können je nach Routing-Protokoll abweichen. Routing-Protokolle und Forwardingtabellen Um komplexe Netzwerktopologien abzubilden, die unterschiedliche Routing-Protokolle verwenden, werden auf einem Router mehrere Routingtabellen geführt. Die Berechnung eines Routing-Pfades für jedes einzelne Datagramm wäre sehr ressourcenintensiv: sog. Forwardingtabellen werden als Haupt-Routingtabellen gepflegt um schneller aus der Ziel-Adresse die nächste Router-Adresse zu berechnen bzw. falls sich die Ziel-Adresse schon in demselben Subnetz befindet die entsprechende Host Adresse zu berechnen. Durch die Pflege von Forwardingtabellen muss nicht jedes Mal aus den verschiedenen Routingtabellen der unterschiedlichen Routing-Protokolle die Routing Pfade berechnet werden. Das Forwarding bedeutet die Entscheidung pro Datagramm, das Routing bedeutet die Pfadberechnung. Forwardingtabellen haben stets den gleichen Aufbau, im Gegensatz zu Routingtabellen, die sich in Aufbau und Struktur je nach Routing-Protokoll unterscheiden können. Statische und dynamische Einträge Man unterscheidet statische Einträge (werden vom Tabellen-Verwalter manuell vorgenommen) und dynamische Einträge, die von den Routing-Protokollen der Router vorgenommen werden. Routing-Protokolle die z. B. mit dem Link State Routing Protokoll arbeiten (z. B. OSPF oder IS-IS) können Routing-Informationen zwischen Router-Nachbarn austauschen. Prioritäten und Administrative Distanz Eine so gewonnene Routing-Information hat jedoch gegenüber einer manuell eingetragenen Routing-Information in der Forwardingtabelle eine niedrigere Priorität (bzw. höhere administrative Distanz oder höhere "Unglaubwürdigkeit"). Sie wird zwar in die Routingtabelle des jeweiligen Routing-Protokolls übernommen, von der Forwardingtabelle jedoch nicht. Durch das Konzept der administrativen Distanz (je niedriger die administrative Distanz desto höher die Priorität des Eintrages) kann eine Bewertung unterschiedlicher oder sich widersprechender Routing-Informationen vorgenommen werden und immer eine eindeutige Routing-Information gewonnen werden. |
|||||
| Siehe auch: Router IP-Adresse IPv4 IPv6 IP-Fragmentierung MTU TCP/IP Datenpaket Autonomes-System Internetprotokollfamilie | |||||
| Internet | |||||
|
Das Internet entstand 1969 durch das vom amerikanischen Verteidigungsministerium eingerichtete ARPANET und war zunächst den amerikanischen Militärs vorbehalten. Schon bald wurde es in den Bereichen Wissenschaft erweitert und bildete einen Netzwerkverbund von Forschungseinrichtungen von fast allen Universitäten der westlichen Welt. 1989 wurde das World Wide Web am Europäischen Institut für Kernforschung (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) in Genf von Tim Berners-Lee entwickelt, wo auch die ersten WWW-Entwicklungen entstanden sind. Hinter dem Internet verbergen sich unzählige kleinere Computernetzwerke und Server, welche über Kabel und Satelliten weltweit miteinander verbunden sind. In diesem 'Globalen Dorf' beschränkt sich der Informationsaustausch nicht mehr alleine auf Dokumente und Texte, vielmehr bietet das Internet eine grosse Anzahl von Diensten und Protokollen unterschiedlicher Komplexität. E-Shopping, Online Shopping Ein Electronic Shop (E-Shop) ist ein virtuelles Geschäft. Der vom Kunden gesuchte Artikel wird in eine Suchmaschine, wie beispielsweise, Google eingegeben und die Ergebnisse am Computer angezeigt. Die Anzeige erfolgt über Texte, Grafiken und Hyperlinks, Ton und Bildsequenzen. Der Bestell/Kaufvorgang ähnelt dem des konventionellen Versandhandels, jedoch per Tasten- und Mausdruck. Im Gegensatz zum klassischen Versandhandel, können im Internet auch digitale Güter gekauft, d.h. gedownloadet werden. Online- und Teleshopping erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit. Alle namhaften Versandhäuser machen einen Großteil ihres Umsatzes im Internet. Dienste Da wären E-Mail bzw. Electronic Mail: Austausch von Nachrichten mit anderen Anwendern. Telnet: gestattet einem User mit Zugriffsrechten, sich im Datei-System eines entfernten Computers zu bewegen. File Transfer Protocol: erlaubt den Abruf und die Datenfernübertragung von Dateien mit anderen Anwendern, Newsgroups: Diskussionslisten mit einem automatischen Verteilwesen von Beiträgen, World Wide Web (WWW): beruht auf allen bisher genannten Internet-Diensten, wobei WWW-Seiten neben Texten und sogenannten Hyperlinks auch Grafiken, Ton und Bildsequenzen enthalten können. Das Übertragungsprotokoll für WWW-Seiten ist das Hypertext Transfer Protocol (HTTP), welches TCP/IP als Transportprotokoll benötigt. Im Internet erhält jeder Server und jede Website eine eigene IP-Adresse, welche durch den Domain Name Service (DNS) aufgelöst wird. z. B.: http://209.85.135.105/ = http://www.google.de. Internet-Geschichte Die erste Webseite wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt seine Datenbank SPIRES (Stanford Public Information REtrieval System). Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (im besonderen Hochenergiephysik) veröffentlicht. |
|||||
| Siehe auch: CERN World-Wide-Web FTP Domain-Name-System Google ARPANET Suchmaschine Requests-For-Comments Router Autonomes-System | |||||
| Regional-Internet-Registry | |||||
|
Die Regional Internet Registry ist eine Organisation, die eine bestimmte Zone der Welt bezüglich der IPv4 und IPv6 Adressen und der AS-Nummern (Autonomes System, Autonomous System Number) verwaltet. Es gibt 5 RIRs: Europa: RIPE Network Coordination Centre (RIPE NCC, Réseaux IP Européens) Nord-Amerika: ARIN (American Registry for Internet Numbers, Asien und Pazifik-Region: APNIC (Asia Pacific Network Information Centre, Afrika: AfriNIC (African Network Information Centre) und letztlich Lateinamerika und Karibik: LacNIC (Latin American and Caribbean Internet Addresses Registry). Die IANA teilt den RIRs Bereiche von IP-Adressen zu. Die RIRs weisen dann IP-Adressen aus diesen Bereichen blockweise den Local Internet Registries (LIR) zu, die dann die Endkunden (ISPs, Organisationen, Firmenkunden) bedienen. Die LIRs sind ihrerseits oft selber Internet Service Provider (ISP). 2003 wurde die Number Resource Organization (NRO) von den RIRs gegründet. Ziel der NRO ist es, die weltweite Vergabe von IP-Adress-Blöcken zu koordinieren, die Kommunikation der RIRs untereinander zu verbessern und die Interessen der RIRs gegenüber der ICANN zu vertreten. Die NRO ist zusätzlich in Koordination mit der ICANN als Address Supporting Organization (ASO) tätig. Die ASO ist zuständig für die Vergabe von Domainnamen im Internet. |
|||||
| Siehe auch: RIPE-NCC ICANN IANA IETF IRTF InterNIC Domain-Name-System NIC Root-Server IP-Adresse | |||||
| DynDNS | |||||
| Siehe auch: Domain-Name-System DNS-Server Domain-Name-Service | |||||
| DNS-Server | |||||
|
Ein DNS-Server bearbeitet die Anfrage eines Resolvers beim Domain Name Service. Das Ergebnis ist eine IP-Adresse. DNS-Server sind hierarchisch strukturiert. Wenn ein DNS-Server eine symbolische Adresse nicht auflösen kann, wird die Aufgabe an den in der Hierarchie nächsthöheren DNS-Server weitergeleitet. Der in der Hierarchie am höchsten stehende DNS-Server befindet sich beim InterNIC. DNS-Server werden auch häufig → Nameserver genannt. Öffentliche DNS Server T-Online 194.25.2.131 194.25.2.129 TIC.ch 193.193.158.10 Tiscali.at 195.185.185.195 62.26.26.62 8.8.8.8 8.8.4.4 Quelle: DNS Server Liste DNS-Anbieterliste Deutschland Liste unzensierter und frei verwendbarer DNS-Server erisrings.net 195.85.254.254 ISC (USA) 204.152.184.76 Quelle: Chaos Computer Club e.V. Chaos-Computer Club Stand vom 30.04.2008 |
|||||
| Siehe auch: Nameserver Domain-Name-System Domain-Name-Service Resolver ICANN IANA Regional-Internet-Registry RIPE-NCC IP-Adresse Root-Server | |||||
| Subnetmaske | |||||
|
Die Subnetzmaske (Subnet Mask, Netzmaske, Netzwerkmaske) ermöglicht die Unterteilung des Host-Teils einer IP-Adresse in weitere Subnetze. Es handelt sich um eine Bitmaske welche die IP-Adresse in einen Netzwerk- und einen Host-Teil aufteilt. In einem Class-C-Netz beispielsweise ist die Subnetzmaske 255.255.255.0 (Class-B-Netz 255.255.0.0). Die Null wird durch andere Werte ausgetauscht um das Netz zu unterteilen (z. B. 255.255.255.240). |
|||||
| Siehe auch: IP-Adresse Netzwerk Gateway Router | |||||
| Link: http://www.neogrid.de/pc_lexikon.php?Rubrik=1&Page=1&Feld=subnetting+subnetting-subnetting | |||||
| NAT | |||||
|
Network Address Translation. NAT dient dazu, IP-Adressen in einem Netzwerk auszutauschen. Das häufigste Anwendungsgebiet für NAT ist es daher, private, inoffizielle IP-Adressen, also IP-Adressen, die nicht im Internet gültig sind, gegen offizielle IP-Adressen auszutauschen. Wenn dabei auch die Port-Nummern umgeschrieben werden, so nennt man das Maskieren oder PAT (Port Address Translation). Dies ermöglicht es, sparsam mit IP-Adressen umzugehen, da nur eine begrenzte Anzahl offizieller IP-Adressen zur Verfügung stehen und man trotzdem, über ein LAN, auf das Internet zugreifen kann. Der Übergang zum Internet erfolgt über ein Gateway, so dass die interne Struktur des lokalen Netzwerkes nach aussen hin verborgen bleibt. Durch eine Firewall wird ein Schutz für das LAN vor Angriffen von aussen aufgebaut. |
|||||
| Siehe auch: Firewall DHCP IP-Adresse Stateful-Packet-Inspection Demilitarized-Zone Router | |||||