NIC

Network Information Center. Im Internet erfolgt die Vergabe von Internetadressen und Domain-Namen zentral durch das International Network Information Center InterNIC.  In Europa ist die RIPE-NCC für die Verwaltung und Administration der Vergabe verantwortlich. Die DE-NIC verwaltet die Top Level Domain TLD "DE" und ist der Betreiber des Primary-Nameservers für die DE-Domains.                                                       
Siehe auch:    InterNIC   ICANN   Nameserver   Resolver   DNS-Server   Domain-Name-System   DENIC   


  Es wurden weitere Begriffe gefunden:


  Centronics

Centronics ist eine parallele Schnittstelle für den Drucker. Der Name der Centronics-Schnittstelle stammt von der gleichnamigen US-amerikanischen Firma.  Es handelt sich um eine 36-polige, parallele Schnittstelle, welche bidirektionale Kommunikation zwischen Computer und PC  ermöglicht. Auch andere Geräte wie Festplatten oder CD-ROM Laufwerke können an die Centronics Schnittstelle angeschlossen werden.                                                     
Siehe auch:    Drucker   Schnittstelle   Festplatte   CD-ROM   

  COMmunication

Hinter COMmunication verstecken sich serielle Schnittstellen, die von den meisten Betriebssystemen durch den COM-Port zur Verfügung gestellt werden. Vom BIOS werden meist die COM1- bis COM4-Schnittstellen verwaltet. Am COM-Port kann man  beispielsweise das Modem, eine externe ISDN-Karte bzw. ISDN-Anlage oder eine serielle Maus anschliessen.                                                       
Siehe auch:    Schnittstelle   Formfaktor   ATX   BIOS   ISDN   Betriebssysteme   Modem   

  DENIC

Die DENIC eG ist die zentrale Registrierungsstelle für alle Domains unterhalb der Top Level Domain " .de".  Für die Domainverwaltung stellt die DENIC eG ein automatisches elektronisches Registrierungssystem zur Verfügung und betreibt ein Netz von über die ganze Welt verteilten Nameservern. 

Trimain 
Nach den Richtlinien der Denic beträgt die Mindestlänge einer Domain drei Zeichen (Beispiel: BMW.de). Domains mit dieser Mindestlänge werden als Trimain bezeichnet (Vorsilbe tri = 3).       

Vanity Domain 
Eine Vanity Domain ist eine Kunstdomain die die Merkbarkeit erleichtern soll oder leicht mit der Firma/Organisaton in Verbindung gebracht werden kann, vergleichbar wie das bei Autokennzeichen in den USA möglich ist.  Beim Telefon-Vanity entspricht die Telefonnumer der Buchstabenkombination des Firmennamens oder Besitzers. 

Keyword Domain 
Eine Keyword Domain beinhaltet das oder die wichtigste(n) Keyword(s) der Domain. Dies soll das Suchmaschinenranking positiv beeinflussen. Nachteil ist, dass die meisten Domains und Keywords bereits vergeben sind und es nicht vorteilhaft ist, eine lange  Domain mit vielen Keywords zu haben.                                 
Siehe auch:    InterNIC   ICANN   TLD   DNS   Root-Server   Nameserver   DNS-Server   ISP   Domain   Trimain

  EDSAC

Der EDSAC zeichnete sich durch eine Von-Neumann-Architektur aus und war der erste programmgesteuerte (Hochleistungs-) Rechner der Welt, welcher gespeicherte Programme benutzte.  Die Grundlagen für den EDSAC (Electronic Delay Storage Automatic Calculator) lieferte ENIAC.  Maurice Vincent Wilkes leitete 1949 die Konstruktion des EDSAC.  Eine kommerzielle Ausgabe des EDSAC war der Leo I (Lyons Electronic Office).  Auch das erste Computerspiel lief auf dem EDSAC: OXO (Tic Tac Toe im Kleinformat).                                                 
Siehe auch:    Maurice-Vincent-Wilkes   EDVAC   Lyons-Electronic-Office   Von-Neumann-Architektur   Harvard-Mark-I   UNIVAC   

  Electronic-Manufacturing-Service

Mit Electronic Manufacturing Service (EMS) bezeichnet man die Fremdfertigung in der Elektro- und Elektronikindustrie. Grosse Konzerne aus dieser Branche teilen sich die Produktions- und Logistikaufgaben bzw. geben Teile der Produktion und  Produktionsdienstleistungen und Logistik an andere Firmen per Outsourcing ab. Sie verringern dadurch ihre Fertigungstiefe oder Fertigungsbreite und sparen Kosten.                                                       
Siehe auch:    Juniper-Networks   IBM   AMD   Intel   

  ENIAC

Electronic Numerical Integrator and Calculator ist der erste, ausschliesslich vollelektronische Computer der Welt (Inbetriebnahme: 1946). Entwickelt wurde ENIAC seit 1942 von John W. Mauchly, J. Presper Eckert, J. M. Brainerd und H.H. Goldstine.  Er hatte 2 Millionen Dollar gekostet, war mit ca. 18 000 Elektronenröhren ausgestattet sowie einer Vielzahl von Kondensatoren, Widerständen und Relais.  ENIAC verfügte über 1 KByte Arbeitsspeicher und wog etwa 30.000 KG (30 Tonnen!).  Der Stromverbrauch lag bei 160 kW. Durch die begrenzte Lebensdauer der Röhren und die hohe Wärmeentwicklung war der Computer sehr wartungsintensiv. ENIAC war bis zum Jahr 1955 in Betrieb.                                                   
Siehe auch:    Atanasoff-Berry-Computer   Z1   EDVAC   Harvard-Mark-I   SSEC   UNIVAC   Transistor   Integrated-Circuit   Zahlensysteme   Differential-Analysator

  GSM

Global System for Mobile Communications = globales System für mobile Kommunikation. GSM ist ein Mobilfunknetzstandard für Telefonie und leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen  (Short-Message-Service/SMS). GSM ist die technische Grundlage der D- und E-Netze. In der BRD wurde GSM 1992 eingeführt. Weitere Erweiterungen des Standards sind: GPRS, HSCSD und EDGE zur schnelleren Datenübertragung.  Als Frequenzen werden in Europa das 900 MHz und 1800 MHz Band verwendet. In den USA sind es 1900 MHz. Als zugrundeliegende Technologie wird TDMA (Time Division Multiple Access) verwendet. Der  Funkkanal wird in 3 verschiedene Zeiteinheiten dividiert. Dadurch können mehr Daten übertragen werden. Durch Roaming ist man auch im Ausland unter seiner Nummer erreichbar.                                                   
Siehe auch:    HSCSD   UMTS   GPRS   EDGE   

  ATA

ATA-Schnittstellen
Advanced Technology Attachment. ATA wird synonym verwendet für IDE (Integrated Disc Electronics, Integrated Drive Electronics, Integrated Device Electronics), wobei IDE  den ganzen Bereich von Hardware-Schnittstellen von Laufwerken bezeichnet. Es handelt sich um einen Schnittstellenstandard für Festplatten. Dieser Standard wurde von der ANSI (American National Standards Institute) gesetzt.  Ultra-ATA entspricht Ultra-DMA (Ultra-Direct Memory Access). Mit ULTRA-DMA wird die IDE-Schnittstelle beschleunigt. Die Übertragungsgeschwindigkeiten liegen bei ULTRA-DMA/33, Ultra-DMA/66 und ULTRA-DMA/100 bei 33, 66 bzw 100 MB/s.  Im Unterschied zu den Vorgängerstandards, der ST506-Schnittstelle von Seagate mit den Aufzeichnungsverfahren MFM (Modified Frequency Modulation) und RLL (Run Length Limited)  sowie Enhanced Small Disk Interface (ESDI)  befindet sich ein Teil der Controller-Elektronik auf dem Peripheriegerät. Dies kann beispielsweise die Festplatte sein. Daher leitet sich die Bezeichnung IDE ab. Eine Verbesserung dieses Standards ist  Enhanced-IDE (EIDE). Dies entspricht ATA-2. EIDE bedeutet, dass der Festplatten-Controller 4 Kanäle (anstatt 2) unterstützt. Massgebend bei der Entwicklung von EIDE war die Firma Western-Digital, welche die ATA-Spezifikation um proprietäre  Ansätze erweiterte. Auch das BIOS wurde um einige Funktionen aufgewertet. Neue Funktionen und Eigenschaften von EIDE waren: Erweiterung der ATA-Schnittstelle um einen zweiten Kanal an dem dann zwei weitere Laufwerke  angeschlossen werden können, insgesamt vier Laufwerke sind dann anschliessbar. Weiterhin höhere Speicherkapazitäten und Datentransferraten. Weitere Laufwerke wie CD-ROM Laufwerke oder Streamer können über das ATAPI-Protokoll  angeschlossen werden.  ATAPI (Advanced Technology Attachment with Packet Interface) stellt eine Ausbaustufe des ATA-Protokolls dar, um SCSI-Befehle durch den Packet-Befehl des ATA-Protokolls ausführen zu können.  Die Bezeichnung Parallel ATA (P-ATA) wurde von der Industrie eingeführt um alle ATA-Varianten von S-ATA abzugrenzen.  Die ATA-Spezifikationen wurden immer weiter entwickelt, die ATA-Schnittstelle ist jedoch abwärtskompatibel. Eine ATA-I Festplatte kann demnach z.B. an einem UltraDMA/66-Controller zum Betrieb gebracht werden.

Funktionsweise von ATA 
Bei ATA erfolgt die Kommunikation zwischen CPU und Festplatte über mehrere 8-Bit-Register. Diese Register dienen der Adressierung, Steuerung und Kommandoübertragung. Das Datenregister verfügt mit 16-Bit über eine breitere  Anbindung. Das Datenregister kann von der CPU die Daten so schneller empfangen. Dadurch können Datenpakete zwischen dem Hauptspeicher und der HDD gesendet und empfangen werden. Der unmittelbare Vorgang der Datenübertragung kann dann starten: es wird der  entsprechende Sektor der HDD identifiziert. Dies erfolgt über die jeweiligen Register der Sektornummer, Zylindernummer und des Laufwerkes.  Die Übertragung der Kommandos erfolgt über das Kommandoregister, wobei der Datenaustausch zwischen Controller und HDD durch das Datenregister erfolgt. Danach werden die Daten in den Cache der HDD übertragen.  Ein Dekodierer übernimmt die korrekte Adressermittlung woraufhin die Schreib/Lese-Köpfe entsprechend in Stellung gebracht werden.  Bei der ATA-Spezifikation hat man es mit zwei Registerblöcken (AT-Task File) zu tun: der Steuerregisterblock und der Kommandoregisterblock.  Um die jeweiligen Register anzusteuern gibt es fünf verschiedene Signale. Die Auswahl zwischen den Blöcken erfolgt über die Adress-Signale CS1 und CS0.  Über die Signale DA0, DA1 und DA2 wird entschieden, welches der Register aktiv ist.  Die ATA-Spezifikation nutzt viele Register um ihre Aufgabe zu erfüllen: darunter sind das Statusregister mit dem Laufwerksstatus nach dem letzten Kommando, das Laufwerkregister mit der Laufwerksnummer (Master/Slave-Prinzip) und der Kopfnummer (Head), ein  Kommando- und Fehlerregister, das Daten- und das Steuerregister, ein Register für Zylindernummer (Cylinder, Cyl), Sektornummer (Sec) und Sektorzahl.             
Siehe auch:    DMA   Ultra-DMA   S-ATA   S-ATA-II   SCSI   ATAPI   RAID   NCQ   Festplatte   Interrupt-Request