| Roboter | |||||
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Roboter, etymologisch abgeleitet von robota, welches im Slawischen Arbeit heisst, ist eine Benennung des tschechischen Schriftstellers Karel Capek für einen Maschinenarbeiter (künstlicher Mensch). Bei Capeks 1922 uraufgeführten und zukunftsweisenden Theaterstück Werstands Universal Robots ging es im Kern um einen Roboteraufstand. Dementsprechend griffen in Literatur und Filmutopien immer wieder Autoren das Motiv: Menschen - (humanoider) Roboter-auf. Typisch in den Utopien, -siehe: Isaac Asimov etc., sind künstlich geschaffene, menschengleiche, oft mit menschlichen Gefühlen versehene Roboter (=Androiden), die sich auch verselbständigen. Die Angst, dass Maschinen eines Tages die Herrschaft über die Menschen übernehmen könnten, ist ein fortwährendes Motiv in der Science-Fiction. Heute ist die Vorstellung von Robotern weitgehend entmythologisiert, da im Zeitalter der Automatisierung auch die Erkenntnisse über Roboter zugenommen haben. Unter dem Begriff Roboter ist eine mit Sensoren ausgestatte Maschine, die selbständig, umfassende Aufgaben erfüllen kann, zu verstehen. Bahnbrechend im 19. und 20. Jahrhundert war der Einsatz von Fertigungsrobotern in den Bereichen des Automobil- und Flugzeugbaus sowie der Mikroprozessorenherstellung. Industrieroboter erlauben dabei einen immer präziseren Einsatz von Fertigungsarbeiten und einen immer schnelleren Produktions-Rhythmus. Eng verbunden mit der Fortentwicklung im Bereich Maschinenbau und Informatik ist die Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz zu nennen. Roboter tragen schon eine Fussball WM unter sich aus und wollen im Jahr 2050 gegen eine menschliche Mannschaft antreten (und gewinnen :-). |
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| Siehe auch: Robotik Robots Bot Künstliche-Intelligenz Fuzzy-Logik | |||||
| Es wurden weitere Begriffe gefunden: | |||||
| Robotik | |||||
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Robotik ist die wissenschaftliche Disziplin von der Entwicklung und Steuerung von Industrie-, Service- und Unterhaltungsrobotern. Die Robotik ist eng verbunden mit der Informatik, der Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie der Konstruktions- und Verfahrenstechnik. In der Robotik-Branche gilt Japan gegenwärtig als führend. So konstruiert der Elektronik-Konzern Sony im Jahre 2003 den weltweit ersten humanoiden Roboter, der rennen kann. Bislang haben Firmen wie Sony, Hitachi und Honda humanoide Roboter entwickelt, die vor allem der Unterhaltung dienen, - wie z. B.: Sony's populären Roboterhund AIBO. Bis zum nächsten Schritt, ein Roboter mit künstlicher Intelligenz und Gefühlen, müssen wir uns alle noch gedulden oder mit "Data" aus Star Trek vorlieb nehmen :-) |
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| Siehe auch: Roboter Sony Künstliche-Intelligenz Fuzzy-Logik | |||||
| Robots | |||||
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Ein Robot (Spider) ist ein Programm, welches automatisch das Internet nach Internetressourcen durchsucht. Volltext-Suchmaschinen benutzen Robots, um Webseiten sowie deren URL mit Suchwörtern zu indizieren bzw. indexieren (d.h. eine Webseite wird von dem Spider besucht und nach bestimmten, suchmaschinenspezifischen Kriterien ausgewertet. Damit ein Besucher zu einem bestimmten Stichwort oder mehreren Stichwörtern bzw. auch komplexen Suchanfragen eine Webseite oder einen Webinhalt findet, legt die Suchmaschine einen internen Index an, der mit Hilfe der Spider erstellt wurde und das Ergebnis der Auswertungen darstellt. Schickt ein User also eine Suchanfrage an eine Suchmaschine ab, so wird nicht das gesamte Internet durchsucht, sondern der interne Index der Suchmaschine). Webmaster können mit dem Mata-Tag: "robots" in ihren Websites kenntlich machen, wie die Webseite von den Suchmaschinen indiziert werden soll. In der Datei robots.txt die der Webmaster auf der Root seines Verzeichnisses ablegt, kann er festlegen, ob die Webinhalte von seiner Internetpräsenz von den Crawlern ausgewertet werden dürfen: er kann auch Teile seiner Webressourcen davon ausschliessen oder nur bestimmte Suchmaschinen-Crawler ausschliessen. -->robots-dot-txt Robots werden auch Spider oder Webcrawler genannt, oder in der Kurzform einfach: Bot. |
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| Siehe auch: Suchmaschinen-Ranking Link-Popularität Suchmaschine Invisible-Web Meta-Tags Google robots-dot-text Second-Extended-Filesystem | |||||
| Künstliche-Intelligenz | |||||
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Mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) sollen Maschinen in die Lage versetzt werden, möglichst weitgehend eigenständige Entscheidungen zu treffen und Handlungen vorzunehmen, die über den Input an Daten und Programmen hinausgehen, indem dynamische Prozesse zu neuen Erkenntnissen führen. Die KI ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, in die Bereiche der Informatik, Mathematik, Psychologie, Neurologie, Logik, Linguistik, Kommunikationswissenschaft, Neuroinformatik und Kognitionswissenschaft einfliessen. Ein Hauptziel, die Erzeugung der menschlichen Intelligenz und Kreativität, ist noch in weiter Ferne und es ist fraglich, ob das je gelingen wird. Teilbereiche von intelligenten Handlungen können jedoch schon ansatzweise erzeugt werden. Beispiele sind Mustererkennung, Sprachsynthese und Spracherkennung, manipulative Intelligenz (Steuern von Automaten bzw. Maschinen in der Fertigung) sowie rationale Intelligenz. Computer, die auf letzterem Gebiet eingesetzt werden, heissen Expertensysteme. Sie sind in der Lage, mit Hilfe einer Wissens-Datenbank (Knowledge Base) und Entscheidungsregeln (Decision Rules) aus einem odere mehreren Fachgebieten, die zusammen mit einem Wissens-Ingenieur (Knowledge Engineer) und einem Experten aus dem jeweiligen Fachgebiet erarbeitet werden, selbständig Entscheidungen aufgrund von Sachlagen oder Dateninput zu fällen. Selbständige disziplinäre Unterzweige sind maschinennahes Lernen, Fuzzy-Logik, natürlich-sprachige Schnittstellen, Sensorik, Robotik, Sprachen und Konzepte zur Anwendung von Wissen. Väter der Künstlichen Intelligenz Väter der KI sind Alan Turing (1912-1954), Allen Newell (1927-1992), Herbert Simon (1916-2001), Marvin Minsky (geb. 1927) und Joseph Weizenbaum (1923 - 2008). Weizenbaum entwickelte das Programm ELIZA, mit dem der Dialog eines Psychiaters mit einem Patienten simuliert wurde. Weitere Wegbereiter der KI sind John McCarthy (geb. 1927, Turing Award 1971 für seine Beiträge zur KI, Begründer des Alpha-Beta-Algorithmus (Computerschach), Erfinder von LISP) und Claude Shannon (1916 - 2001) Claude Shannon begründete die Informationstheorie und leistete Grundlegendes auf dem Gebiet der Nachrichtenübermittlung und Kryptografie. Von Shannon stammen u.a. das Nyquist-Shannon-Abtast-Theorem, die Shannon-Fano-Datenkompression, A-Strategie (Brute Force) und B-Strategie (Plausibilitätsanalyse, Nachbilden des menschlichen Denkprozesses) nach Shannon. Shannons Theorien lieferten die Grundlagen für kabellose Telefone, Faxgeräte, Compact Disks oder das Internet. Neben einer Gastprofessur am MIT arbeitete er als Mathematiker ab 1941 für die Bell Labs (AT&T Bell Labs, später Lucent Technologies). Ab 1958 wurde er ordentlicher Professor am MIT und emeritierte 1978. Den Bell Labs blieb er bis 1972 als Berater verbunden. Dartmouth Conference Der Begriff der Künstlichen Intelligenz wurde 1956 von Shannon, McCarthy, Minsky und Nathaniel Rochester auf einem zweimonatigen Workshop am Dartmouth College (Dartmouth Conference) geprägt. McCarthy selber schlug den Begriff am 31.08.1955 in seinem Projektantrag bei der Rockefeller-Foundation vor, um Gelder für das Projekt zu erhalten. Weitere Teilnehmer des Workshop waren: Alan Newell, John von Neumann, Herbert Simon, Arthur Samuel, Trenchard More, Oliver Selfridge, Ray Solomonoff und Cliff Shaw. Marvin Minsky machte sich einen Namen durch SNARC (Stochastic Neural Analog Reinforcement Calculator), der erste neuronale Netzcomputer zur Simulation des Verhaltens einer Maus in einem Labyrinth. Ähnliches leistete Shannon mit THESEUS, einer Robotermaus. Noch heute entzweien sich die Geister an der Machbarkeit der KI. Schon während der Dartmouth Conference 1956 gab es zwei Lager: die Logiker, welche auf die Expertensysteme setzten und die Konnektionisten, welche die Zukunft in neuronalen Netzen sahen. Damals wurde von den Logikern der "Logic Theorist" vorgestellt. Er soll einige Theoreme aus der Principia Mathematica bewiesen haben und lief auf der JOHNNIAC (John von Neumann Integrator and Automatic Computer). Der Logic Theorist war mit einer eigens entwickelten Programmiersprache, der Information Processing Language (IPL) gefüttert worden. Minsky und McCarthy gründeten später die AI Labs am MIT, aus denen später u.a. auch Richard Stallmann hervorging. Kritik an der AI Kritiker der AI wie u.a. Weizenbaum glauben in absehbarer Zeit nicht an die Machbarkeit der AI. Mit ELIZA hat er bewiesen, wie schnell die Leute Computer für intelligent halten. Die Komplexität des menschlichen Gehirns sowie die äusserst hohe Differenzierbarkeit von Intelligenz machen es den heutigen Computern schwer. Menschliche Intelligenz beinhaltet neben der ungeheuren Vernetzung der menschlichen Neuronen und des Lerneffektes, der immer mehr Verknüpfungen entstehen lässt auch Bereiche, die nur schwer von heutiger Hard- und Software bzw. künstlichen neuronalen Netzen abzubilden sind: Emotionale Intelligenz und der Ursprung der Emotionen überhaupt und ihre Bedeutung für die Intelligenzkomponente, Bereiche der Kognition und Vorstellungskraft und des "Begreifens" in verschiedenen Kontexten, Intuition, laterales Denken, psychologische Effekte oder Sinneswahrnehmung. Weiterhin bleibt die Sinnfrage der Intelligenz: Menschen müssen überleben, atmen, Nahrung aufnehmen, sich fortpflanzen oder benötigen Land, Unterkunft oder Bildung. Aus diesem Grund ist die menschliche Intelligenz meist zielgerichtet, mit allen Vor- und Nachteilen. Warum sollte ein Computer intelligent sein, wenn der Mensch ihm nicht menschliche Motive wie zielgerichtetes Handeln beibringt? Ein Computer kann nicht sterben und hat keine echten Grundbedürfnisse und (auch deswegen) keine Emotionen. Solange das der Fall ist wird er wenig Eigenbestrebung haben dazuzulernen oder etwas Neues zu entwickeln, es sei denn, man bringt es ihm bei. Ein weiteres Problem ist die Verknüpfung der Informatik und der KI mit dem militärisch-industriellen Komplex vor allem in den USA. Die menschliche Intelligenz ist zielgerichtet und pervertiert gerne den "Sinn" der Intelligenz. Die Chance, die KI als Gegengewicht zu diesen Entwicklungen heranzuziehen, um logischere Vorgehensweisen vorzuschlagen wurde wegen der Machtbestrebungen im Bereich Politik und Militär sowie Wirtschaft und Forschung zu wenig genutzt. Weizenbaum merkt an, dass in einer vernünftigen Welt die Computer etwas langsamer wären, jedoch sinnvoller eingesetzt würden: für friedliche Zwecke und zum Wohle eines jeden. Durch Artificial Intelligence (AI) ist nur schwer das holistische, ganzheitliche Denken abzubilden. Vorreiter ist Fritjof Capra. |
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| Siehe auch: Expertensystem Fuzzy-Logik Roboter Robotik Algorithmus LISP LISP-Maschine Information-Retrieval Memex ADA | |||||
| Link: http://www.nyu.edu/pages/linguistics/courses/v610003/shan.html | |||||