Grafik
Vektorgrafik mit dem Open-Source Grafikprogramm Inkscape erstellt Vektorgrafik mit dem Open-Source Grafikprogramm Inkscape erstellt
Unter Grafik im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung versteht man die Darstellung von Informationen und Daten mittels Grafikkarte und Monitor.  Schon Mitte der 80'er wurden die erste grafische Benutzeroberfläche (z. B.: Apple, Windows 1.0) zur Bedienung des PCs ins Leben gerufen. Mit Hilfe einer Maus konnte so durch Anklicken von  kleinen grafischen Symbolen (Icons), Programme aktiviert und gesteuert werden. Diese grafische Bedienoberfläche (Graphical-User-Interface), in Form von Fenstertechnik, ist bis Heute das Non  Plus Ultra geblieben. Neben den grafischen Fensteroberflächen kommt das computergestützte Erstellen von Computergrafik, Film- und Computeranimation, sowie das Layouten von  Printmedien am PC zur Anwendung.  Mit der Digitalen Fotografie lassen sich Fotos ohne traditionelle Medien erstellen. Statt klassischer Filme und Emulsionen werden die Bilder über einen lichtempfindlichen Chip in der Kamera  aufgenommen und per Prozessor ausgewertet. Die Fotos werden auf einer Speicherkarte in einem bestimmten Grafikformat,  wie beispielsweise JPEG-, GIF oder PNG-Format abgelegt und lassen sich beliebig oft, ohne Qualitätseinbußen kopieren und bearbeiten.  In Analogie zu Abzug und Dia-Projektion werden digitale Fotos per Drucker ausgedruckt, im Labor ausbelichtet oder per Beamer an die Wand projiziert. 
Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich Fotocollagen, die durch die digitaler Bildver- und -bearbeitung erstellbar sind. Eine gute Grafikkarte und der entsprechend große Arbeitsspeicher  (RAM) sind für die Darstellung und Bearbeitung der Fotos und Grafiken am PC sehr wichtig. Bildbearbeitungsprogramme erlauben,  Bilder in mehreren Ebenen anzuordnen und selektiv zu manipulieren.  Die Tools simulieren nicht nur analoge Techniken, sondern bieten ein umfangreiches Portfolio an Filtersammlungen sowie Werkzeugen zur Beschneidung und Verzerrung digitaler Fotocollagen an.                                 
Siehe auch:    Computer-Bild   Grafikkarte   Maus   GUI   GPU   Scanner   Computerkunst   


  Es wurden weitere Begriffe gefunden:


  RGB
Bei der additiven Farbmischung entsteht Weiß durch Addition der drei Spektralfarben Rot, Grün und Blau (RGB-Farbmodell). Bei der additiven Farbmischung entsteht Weiß durch Addition der drei Spektralfarben Rot, Grün und Blau (RGB-Farbmodell).
Red Green Blue. Rot, Grün, Blau. RGB ist ein Modell für die Darstellung der Grundfarben Rot, Grün und Blau. Die einzelne Farbtöne entstehen durch additive Farbmischung, also durch Addieren der Grundfarben.  Durch das vollständige Fehlen der Farben entsteht Schwarz; durch die komplette Überlagerung der Farbtöne entsteht Weiß.  Ein anderes Farbmodell ist das YCbCr-Farbmodell. Im Gegensatz zu RGB, welches ein additives Farbmodell ist, geht YCbCr-Farbmodell vom Helligkeit-Farbigkeit-Modell aus.  Die Farben ergeben sich aus der Grundhelligkeit einer Farbe (Schwarz-Grau-Weiss), den Farbanteil (Gelb, Grün, Rot, Türkis, Blau, Violett sowie Zwischentöne) sowie der Farbsättigung.  Das menschliche Auge erkennt Helligkeitsunterschiede (Luminiszenz) besser als geringe Unterschiede im Farbton. Unterschiede im Farbton werden wiederum besser erkannt als Unterschiede in der  Farbsättigung.                                               
Siehe auch:    Bildschirm   Farbtiefe   DPI   Grafikkarte   GPU   Lochmaske   YCbCr-Farbmodell   YUV-Farbmodell   HDTV   

  Antialiasing

Bei der Darstellung von schrägen Linien und Kanten entsteht eine sichtbare Abstufung zwischen den Pixeln (Treppeneffekt, Aliasing-Effekt). Um dies zu verhindern werden beim Anti-Aliasing die benachbarten Pixel in einer dunkleren Farbe als die  entsprechende Linie oder Kante dargestellt. Moderne Grafikkarten beherrschen dieses Verfahren.                                                       
Siehe auch:    Grafikkarte   GPU   Z-Buffer   AGP   PCI   PCI-Express   Dithering   Farbtiefe   RGB   

  Windows-Presentation-Foundation

Die Windows Presentation Foundation (WPF, Codename Avalon) ist eine neue Präsentations-Programmierschnittstelle (objektorientierte GUI-API von WinFX)  für Windows. Sie wird in Windows Vista eingeführt und wird auch für Windows XP und Windows 2003 Server verfügbar sein. WPF ist der  Nachfolger von GDI/GDI+ (Graphics Device Interface) und bildet ein Framework für 2D- und 3D-Grafiken, Video, Audio und Bilder. WPF setzt direkt auf DirectX auf und ermöglicht damit die Hardwarebeschleunigung. Effekte,  die früher nur von Games bekannt waren, können auf die grafische Benutzeroberfläche von Windows übertragen werden. Mit der Windows Presentation Foundation soll die alte Win32-API schrittweise abgelöst werden. Eingeführt wurde XAML (eXtensible  Application Markup Language), eine auf XML basierende Beschreibungssprache zur Erstellung von Oberflächen der WPF  und damit Grundlage des .NET Framework 3.0. Abgeleitet von XUL (XML User Interface Language), ermöglicht es XAML Oberflächenelemente hierarchisch anzuordnen und  somit Programmlogik und Oberfläche zu trennen. Die Kombination xon WPF, XAML und .NET ermöglicht eine zentrale Entwicklung, Verteilung und sichere Darstellung jeglichen Inhalts auf der Betriebssystem-GUI und dem Browser.  Die WPF ist Teil von WinFX und damit auch des .NET Frameworks 3.0. Mit Silverlight (WPF/E, Windows Presentation Foundation/Everywhere) existiert eine ebenfalls XAML-basierte, stark reduzierte Version der WPF, die als Browser Plug-In erhältlich  ist. Silverlight ist eine Webpräsentationstechnik und steht in Konkurrenz zum Adobe Flash-Player.                                         
Siehe auch:    Dot-NET   Dot-NET-Framework-3-0   WinFX   Windows-API   API   XAML   XML   Grafikkarte   Windows-Vista   Silverlight

  Computer-Bild

Ein Computer Bild ist ein elektronisches Abbild von Zeichnungen, Fotografien, Grafik- und/oder Textelementen.  Bilder können z. B. mit einem Scanner eingescannt oder direkt am Computer erstellt  oder bearbeitet werden. Bilder bestehen aus einer Vielzahl von kleinen Bildpunkten (Pixeln). Im Computer können sie mit unterschiedlichen Bilddateiformaten abgespeichert werden. Bildformate sind z. B.: *.tif, *.jpg,*.bmp, *.gif oder *.png.                                                     
Siehe auch:    Datei-Endung-BMP   Datei-Endung-TIFF   Datei-Endung-JPG   Datei-Endung-GIF   PNG-Format   JPEG-Format   JPEG2000   GIF-Format   

  Dithering

Dither, engl. für schwanken, zittern. Beim Dithering werden Farben und Graustufen täuschend echt durch ein Raster aus verschiedenen Grundfarben erzeugt. Dies ist vor allem bei einem Farbverlauf bzw. Farbübergang von Bedeutung.  So kann man aus Blau und Rot, bei genügend grosser Rasterung von Farbpunkten, Magenta erzeugen.                                                       
Siehe auch:    Antialiasing   Grafikkarte   Bildschirm   RGB   GPU   SLI   Z-Buffer   GDDR   

  DPI

Dots Per Inch (engl.), bedeutet in deutsch: Punkte pro Zoll. DPI ist eine Masseinheit für die Auflösung (Pixeldichte) eines Bildes. Je höher der DPI Wert, desto höher ist die Qualität des Bildes.                                                         
Siehe auch:    Grafikkarte   JPEG-Format   GIF-Format   Drucker   Bildschirm   Lochmaske   Farbtiefe   

  FlashPix-Format

Das von Kodak entwickelte FlashPix (.FPX)-Dateiformat ist speziell für die Übertragung und Anzeige von großen, hochaufgelösten Dateien in Anwendungen konzipiert,  die die FlashPix-Technologie unterstützen. Das FlashPix-Format unterstützt JPEG-Komprimierung, Graustufen und RGB-Farbmodi.                                                       
Siehe auch:    JPEG-Format   

  Flying-Layer

Flying-Layer sind kleine Grafiken oder Logos, die sich auf Internetseiten über das Browserfenster bewegen.                                                         
Siehe auch:    Expanding-Banner   e-Mercial   Interstitials   Skyscraper   Sticky-Ad   Abrechnungsverfahren-von-Online-Werbung