Netzlaufwerk

Ein Netzlaufwerk ist ein virtuelles Laufwerk, welches entsteht, wenn sich ein Client per Dateifreigabe mit einem Server verbindet.  Dieses virtuelle Laufwerk enthält Dateien und Ordner, die durch den Server dafür freigegeben worden sind (Dateifreigabe). Trennt der Client die Verbindung, so ist das Netzlaufwerk aufgehoben. 

Die Dateien und Ordner und die grundsätzliche Freigabe für bestimmte Nutzer auf dem Server bleiben jedoch bestehen. Der Client kann sich mit seinen Logindaten jederzeit wieder beim Server anmelden.  Die Dateidienste werden in einer Client-Server-Architektur realisiert: der Server stellt Dateidienste zur Verfügung, der Client nutzt diese. Bei Windows werden diese Dateidienste durch Systemdienste zur Verfügung gestellt:  der Serverdienst (Server Service) übernimmt die Server-Funktion, und der Arbeitsstationsdienst (Workstation Service) fungiert als Client-Dienst. 

Welche Dateien und Ordner und ggf. Drucker freigegeben sind, kann auf dem Server konfiguriert werden.  Ein Netzlaufwerk kann jedoch auch auf einem lokalen Rechner simuliert werden oder zwischen zwei Rechnern.                                             
Siehe auch:    Netzwerkkarte   Client-Server   DHCP   Client   Server   Server-Message-Block-Protocol   LDAP