| Common-Internet-File-System | |||||
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Das Common Internet File System (CIFS) wurde 1996 von Microsoft vorgestellt und ist eine Erweiterung und Weiterentwicklung des Server Message Block-Protocols (SMB-Protocol). In einem Netzwerk mit Servern und Clients regelt CIFS die gemeinsame Benutzung von Internet- und Intranetdateien. CIFS basiert auf NetBIOS over TCP/IP (NetBT oder NBT) und SMB. Ausser der Datei- und Druckerfreigabe verfügt CIFS über Dienste wie Windows-RPC (Remote Procedure Call) oder den NT-Domänendienst. Die Namensauflösung erfolgt über den NBT-Broadcast (NetBIOS over TCP/IP-Broadcast) bzw. den NBT Name Service oder DNS (Domain Name System). |
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| Siehe auch: Server-Message-Block-Protocol netzwerk TCP-IP NetBIOS Domain-Name-Service NetBIOS-over-TCP-IP Client-Server windows Microsoft RPC | |||||
| Active-Directory-Service | |||||
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Ab Windows 2000 setzt Microsoft den Active Directory Service (ADS) ein. Es handelt sich um einen objektorientierten Verzeichnisdienst. Beim Active Directory werden, ähnlich wie in einem Telefonbuch (Zuordnung von Nummern zu Personen), Netzwerkobjekten Eigenschaften zugeordnet und administriert. In einer verteilten, hierarchischen und skalierbaren Datenbank werden alle Ressourcen des Netzes (Server, Workstations, Drucker, Benutzerkonten, Router usw.) von einer Stelle aus verwaltet. Dabei handelt es sich um eine Jet Blue Datenbank. Die Jet Blue DB entstammt der Microsoft Jet Engine, einer relationalen Datenbank Engine für Windows. Die Jet Blue DB ist ein transaktionsorientiertes RDBMS welches Write-Ahead-Logging benutzt. Bestandteile des ADS Zentrale Bestandteile des ADS sind: LDAP-Verzeichnisdienst, Kerberos, das Common Internet File System (CIFS, erweiterte Version von Server Message Block, SMB) und das Domain Name System (DNS). Kerberos dient zur Authentifizierung und vergibt Ticket Granting Tickets (TGT). Ein TGT ermöglicht dem Benutzer ein Service Ticket für einen Netzwerkdienst zu erhalten. Dies geschieht im Hintergrund nach einer einmaligen Passwortabfrage. Das CIFS-Protokoll dient zur Ablage von Dateien im Netzwerk. Zum Identifizieren von Ressourcen wird auf DNS (Domain Name System) bzw. Dynamisches DNS (DynDNS, DDNS) zurückgegriffen. In ADS ist DNS und TCP/IP integriert. Es erweitert DNS um sog. Service-Einträge (SRV-Records). Damit werden wichtige Dienste ermittelt, wie z. B. Domänencontroller oder der globale Katalogserver, welcher zum Suchen im ADS benötigt wird. Neu bei ADS ist, dass auch Programme auf dieses Verzeichnis zugreifen können. ADS arbeitet nach einer bestimmten Struktur: Gesamtstruktur (Forest), Bäume (Trees), Domänen und Organisatorische Einheiten (Organizational Units, OUs). Dadurch ergeben sich automatisch bidirektionale und transitive Vertrauensstellungen: Objekt A vertraut Objekt B, Objekt B vertraut Objekt C → damit vertraut Objekt A auch Objekt C. In einem Schema werden alle Objekte (Benutzer, Rechner, Drucker) und deren Attribute abgebildet. Dieses Schema wird bei allen Domänencontrollern einheitlich verwendet und ist dort in Form eines Forest abgebildet. Der jeweilige Administrator kann die Attribute des Schemas über die Microsoft Management Console (MMC) anpassen. Ab Windows Server 2008 heisst ADS Active Directory Domain Services (ADDS). |
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| Siehe auch: DNS-Server Nameserver Security-Accounts-Manager Kerberos LDAP DynDNS Server-Message-Block-Protocol Common-Internet-File-System B-Baum Duet | |||||
| Server-Message-Block-Protocol | |||||
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Server Message Block (SMB) ist ein Kommunikationsprotokoll welches einem Client die Verwendung von Dateien und Geräten auf einem anderen Computer in einem Netzwerk ermöglicht. SMB fungiert als Aufsatz zu Netzwerkprotokollen wie TCP/IP, NetBEUI oder IPX. SMB ist als SMB-Client/SMB-Server in den meisten Windows Versionen implementiert. SMB stellt einen zentralen Bereich des LAN-Managers von Microsoft, der Netzwerkdienste von Windows und des LAN-Servers von IBM dar. SMB ist auch in Samba und Samba TNG (The Next Generation) integriert. Damit wird SMB auch für Unix- und Linux-Systeme verfügbar. SMB lief anfänglich in TCP/IP Netzwerken über den NetBIOS Port 139. Die Namensauflösung übernahm der Windows Internet Naming Service. Heute läuft SMB auch über den Port TCP/UDP 445 als Dienst. Das Common Internet File System (CIFS) stellt eine Weiterentwicklung von SMB dar. |
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| Siehe auch: TCP-IP NetBIOS IPX-SPX SAMBA Common-Internet-File-System NetBEUI protokoll LAN IBM WINS | |||||