Case-Modding

Unter Case-Modding (Gehäuseveränderung) versteht man die individuelle Gestaltung, Verschönerung und Optimierung von Computergehäusen. In erster Linie ist die optische Wirkung ausschlaggebend.  Dabei soll die Funktionalität des Computers nicht beeinträchtigt werden. Gängigste Moddingteile sind z.B.:  durchsichtiges Gehäuse, Kabel, optische Mäuse, Tastaturen, Kühler, Lüfter, Temperaturanzeigen, Bauteile zur Dämmung von Geräuschentwicklung  (wie z.B.: Vibrationsnehmer und Dämmmatten),  Ausleuchten des Innenleben des Computers mit Leuchtdioden und Leuchtstofflampen.  Baut man seine Computerkomponeten in ein komplett eigen konstruiertes Gehäuse, so spricht man im deutschen Sprachraum von CaseCon (CaseConstruction-Gehäusekonstruktion.)  Im Englischen wird es 'scratch built' genannt.  Beim Modden kommt es zu außergewöhnlichen optischen Resultaten. Größten Wert legt man auf  die Einzigartigkeit der Gestaltung der jeweiligen Komponeten. Es hat sich in jüngster Zeit eine  Case-Modding Szene etabliert, in der Wettbewerbe, wie z.B. die DCMM-Deutsche Casemod-Meisterschaft oder die IFA C3 - IFA CaseCon Championchip, veranstaltet werden.  Hier kann man die optisch ausgefallensten Computer entdecken.  Mittlerweile gibt es viele Moddingwebseiten auf denen Beispiele, Anleitungen und Anregungen zu finden sind, um den eigenen Computer nach eigenem Geschmack und Wünschen zu gestalten.                                   
Siehe auch:    Computergehäuse   Formfaktor