| CLR | |||||
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Die Common Language Runtime (CLR) ist eine Laufzeitumgebung im Rahmen des .NET-Framework von Microsoft. Die CLR ermöglicht im Rahmen der .NET-Entwicklungsumgebung plattform- und sprachunabhängigen Code. Sie ist ähnlich wie die Java Virtual Machine (JVM) eine virtuelle Maschine (VM). Innerhalb des .NET-Frameworks wird der Quellcode der unterstützenden Sprachen wie Visual-Basic.NET, C++.NET, J#, C++/CIL oder C# erst in einen Zwischencode, der Common Intermediate Language (CIL) übersetzt. Dieser ist vergleichbar mit dem Bytecode der JVM. Die virtuelle Maschine der Common Language Runtime führt diesen Zwischencode mit Hilfe eines Just-in-Time Compilers zur Laufzeit dann aus. Innerhalb der Common Intermediate Language wurde ein Konzept implementiert welches eine sprachübergreifendes System von objektbasierten Datentypen beinhaltet. Dadurch können auch Programmmodule, welche in verschiedenen Sprachen geschrieben wurden, auf gemeinsame Ressourcen zurückgreifen. Im Unterschied zur Java Virtual Machine setzte man beim .NET-Framework von Beginn an auf das gemeinsame Zusammenwirken mehrerer Programmiersprachen. |
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| Siehe auch: Dot-NET JIT-Compiler MSIL Managed-C-Plus-Plus C-Plus-Plus-CLI WinFX Windows-Vista | |||||
| Dot-NET | |||||
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.NET ist eine Entwicklungsplattform von Microsoft. Folgende Attribute beschreiben deren Strategie: Modularität, Wiederverwendbarkeit, Plattformunabhängigkeit, Sprachunabhägigkeit, Selbstbeschreibung sowie Internetausrichtung und -technologie. Common Language Runtime, WinFX und Common Language Infrastructure Die .NET-Plattform besteht aus einer Laufzeitumgebung (die Common Language Runtime, CLR), einer Sammlung von Klassenbibliotheken (WinFX bzw. Framework Class Library (FCL)), den unterstützenden Programmiersprachen, der grafischen Entwicklungsumgebung Visual Studio, sowie einer Reihe von Diensten. Das .NET-Framework ist eine Spezifikation der Common Language Infrastructure (CLI), einem ECMA-Standard (European Computer Manufacturers Association) für sprach- und plattformunabhängige Anwendungsentwicklung und -ausführung. .NET-Geschichte und .NET-Strategie Die .NET-Strategie entwickelte sich in den 90er Jahren aus der Gefährdung der Vorherrschaft von Microsoft in PC-Schlüsseltechnologien durch die plattformunabhängige Programmiersprache Java von Sun Microsystems. Eine eigene Java-Version von Microsoft gefährdete die Plattformunabhängigkeit von Java und wurde zudem von Sun gerichtlich unterbunden. Die .NET-Strategie sollte die Unabhängigkeit von Microsoft wieder herstellen und als plattformunabhängige Entwicklungsumgebung gegen Java antreten. Zudem sollten veraltete Technologien wie COM und DCOM sowie API-Aufrufe auf der Windows-Plattform ersetzt werden. Software, welche im Rahmen der .NET-Umgebung erstellt wurde, läuft plattformunabhängig auf internetfähigen Geräten, indem der Code mehr als bisher abstrahiert wird und unabhängiger von der verwendeten Sprache gehalten wird. .NET-Sprachen und Common Intermediate Language Dies wird erreicht, indem die Common Language Runtime sprachübergreifend funktioniert, da angepasste Programmiersprachen wie C#, C++.NET oder Visual Basic.NET zuerst in einen Zwischencode, der Common Intermediate Language (CIL), ehemals Microsoft Intermediate Language (MSIL) und dann erst zur Laufzeit von einem Echtzeitcompiler (Just-in-Time Compiler) in lauffähigen Sourcecode umgewandelt wird. Managed-Code Programme die innerhalb der CLR laufen werden als "managed" bezeichnet, alle anderen als "unmanaged". Die Interop-Technik ermöglicht es, alte COM-Programme mit .NET-Hüllen zu versehen und sie wie .NET-Klassen aufzurufen oder vice versa: .NET-Klassen als COM-Klassen aufrufen. Implementiert sind gleich 3 Konzepte: Web-Services, .NET Remoting Services und die .NET Enterprise Services. |
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| Siehe auch: Dot-NET-Framework-3-0 CLR WinFX JIT-Compiler C-Plus-Plus-CLI Managed-C-Plus-Plus Windows-Communication-Foundation Component-Object-Model ASP-Dot-NET Mono | |||||
| Laufzeitumgebung | |||||
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Eine Laufzeitumgebung ist eine Softwareschicht die sich zwischen der Schicht des Betriebssystems und der Schicht der Anwendung befindet. Die Laufzeitumgebung stellt den Anwendungen grundsätzliche Funktionen wie Schreiben und Lesen von Dateien, Steuerung von Ein- und Ausgabegeräten, Transport von Daten, Suchfunktionen, Verwaltung von Dateien und mehr zur Verfügung. Bei der Programmiersprache Java erledigt dies das Java Runtime Environment (JRE), bestehend aus den Java Klassenbibliotheken und der Java Virtual Machine (JVM). Die JVM, ist wie der Name schon verrät, eine virtuelle Maschine welche für die Ausführung des Java Codes zuständig ist. Sie macht Java plattformunabhängig, da sie auf vielen Plattformen aufsetzen kann. Ein weiteres Beispiel für eine Laufzeitumgebung ist die .NET Common Language Runtime (CLR). Die CLR ist die Laufzeitumgebung und portable virtuelle Maschine für die Programmiersprachen C# (sprich C Sharp), Visual Basic .NET und C++.NET. |
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| Siehe auch: Java Dot-NET CLR C-Sharp C-Plus-Plus Visual-Basic Laufzeitsystem WINE | |||||
| JIT-Compiler | |||||
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Ein JIT-Compiler ist ein Just-In-Time Compiler (Echtzeit-Compiler) und gehört zu einer virtuellen Maschine, wie z. B. der Java Virtual Machine (JVM) oder der Common Language Runtime (CLR) des .NET Frameworks von Microsoft. Die CLR wie auch die JVM erzeugen zuerst einen Zwischencode: dieser Bytecode wird von dem JIT-Compiler erst bei Laufzeit des Programmes in Maschinen-Code, den der Prozessor direkt ausführen kann, übersetzt. Dadurch ist eine Plattformunabhängigkeit gegeben und die Programmausführung für dynamische Programmiersprachen kann bei hochentwickleten JIT-Compilern beschleunigt werden, da dynamische Optimierungen durchgeführt werden können. Compiler welche den fertigen Maschinen-Code vor der Laufzeit des Programmes erzeugen werden als Ahead-of-Time-Compiler (AOT-Compiler) bezeichnet. Bei AOT-Compilern ist der Code allerdings nicht mehr plattformunabhängig. Dafür sind die Programme zur Laufzeit i.d.R. schneller, da sie schon fertig kompiliert sind. Im Rahmen der CLR kompiliert der Just-in-Time-Compiler das in der Common Intermediate Language (CLR) oder früher auch Microsoft Intermediate Language (MSIL) genannt vorliegende Programm zur Laufzeit in Maschinencode und optimiert dabei den Code für die jeweilige Plattform und insbesondere den Prozessortyp. Dadurch ist Plattform- und Sprachunabhängigkeit gegeben. Die CIL ist eine Zwischensprache der CLR: sie ist eine objektorientierte Assemblersprache und stackbasiert. |
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| Siehe auch: Dot-NET Dot-NET-Framework-3-0 Compiler CLR Microsoft Java Assembler Quellcode | |||||
| Managed-C-Plus-Plus | |||||
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Managed-C++ ist eine Programmiersprache die das .NET-Framework von Microsoft unterstützt. Managed-C++ unterstützt sowohl 'managed' als auch 'unmanaged' Code in einer einzigen Programmdatei. Dies vermag ansonsten auch der Nachfolger von Managed-C++: C++/CLI und Delphi ab Version 8. Managed-C++ läuft in der Common Language Runtime (CLR) des .NET-Framework von Microsoft. |
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| Siehe auch: Dot-NET CLR C-Plus-Plus-CLI Windows-Communication-Foundation Windows-Presentation-Foundation MSIL WinFX C-Sharp C-Plus-Plus | |||||
| C-Plus-Plus-CLI | |||||
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C++/CLI ist eine Weiterentwicklung von C++ bzw. Managed-C++ und läuft in der Laufzeitumgebung Common Language Runtime (CLR) im Rahmen des .NET-Framework von Microsoft. C++/CLI erfüllt die Anforderungen der Common Language Infrastructure (CLI) für eine plattform- und sprachunabhängige Anwendungsentwicklung. C++/CLI Quellcode wird zuerst in Zwischencode übersetzt, der Common Intermediate Language (CIL). Die virtuelle Maschine der CLR führt diesen Code dann mit Hilfe eines Just-in-Time Compilers aus. C++/CLI ist kompatibel zu C++ und ähnelt dem ISO-C++ Code. |
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| Siehe auch: Managed-C-Plus-Plus CLR Dot-NET Java JIT-Compiler Quellcode C-Plus-Plus Dot-NET-Framework-3-0 | |||||
| MSIL | |||||
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Microsoft Intermediate Language. Die MSIL ist ein Zwischencode, der aus dem Quellcode der jeweiligen Sprache aus dem .NET-Framework erzeugt wird. Die Virtuelle Maschine (VM) der Laufzeitumgebung (Common Language Runtime (CLR)) führt diesen Code dann zur Laufzeit mit einem Echtzeit-Compiler (Just-in-Time Compiler) aus: der MSIL Code wird in Maschinen-Code umgewandelt. Die Bezeichnung MSIL wurde im Rahmen der Standardisierung durch die ECMA International (ehemals European Computer Manufacturers Association) umgeändert in Common Intermediate Language (CIL). Dies geschah auch vor dem Hintergrund der Standardisierung Common Language Infrastructure (CLI) durch die ECMA, wobei das .NET-Framework von Microsoft eine Implementierung der CLI darstellt. |
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| Siehe auch: Dot-NET JIT-Compiler Compiler Managed-C-Plus-Plus C-Plus-Plus-CLI Assembler Quellcode | |||||
| Mono | |||||
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Mono ist ein Open Source Projekt unter der MIT/X11 Lizenz bzw. GPL/LGPL und stellt eine dem Microsoft .NET-Framework äquivalente Plattform für weitere Betriebssysteme neben Windows zur Verfügung: Linux, Unix, Mac OS X, BSD-Derivate und Solaris 8. Mono wurde zunächst von Miguel de Icaza und seiner Firma Ximian entwickelt und später als Open-Source Projekt freigegeben. Nachdem Ximian von Novell aufgekauft wurde, läuft Mono weiterhin als Open Source, wird jedoch von Novell betreut. Mono wird als .NET-Implementierung deklariert, welche die Standards der ECMA-International (European Computer Manufacturers Association) für C# und der Common Language Infrastructure (CLI) erfüllt. Darüber hinaus unterstützt Mono die Datenzugriffstechnologie ADO.NET sowie die Webanwendungstechnologie ASP.NET. Mono beinhaltet die Common Language Runtime sowie einen C# Compiler. Es existieren gegenseitige Lizenzabkommen zwischen Novell und Microsoft. Ein weiteres Projekt zur Implementierung der .NET-Umgebung ist Portable.NET, welches Teil des dotGNU Projektes ist. Die MIT oder X11 Lizenz stammt vom Massachusetts Institute of Technology (Cambridge/Massachusetts, USA). Die MIT Lizenz ermöglicht die Wiederverwertung von Software, unabhängig davon, ob der Quellcode offen gelegt ist. Unter der MIT Lizenz steht auch das X Window System (X11). |
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| Siehe auch: Dot-NET Dot-NET-Framework-3-0 CLR C-Plus-Plus-CLI C-Sharp ASP-Dot-NET JIT-Compiler Open-Source GNU-Projekt X-Window-System | |||||