| Computergestützter-Börsenhandel | |||||
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Computerhandel ist eine Form des Börsenhandels bei der die Börsengeschäfte mit Computernetzwerken durchgeführt werden. Während bei dem Präsenz- oder Parketthandel der Kursmakler über Kauf- oder Verkaufsaufträge entscheidet, ist bei dem Computerhandel (z. B. XETRA) ein Zentralrechner mit der Vermittlung von Börsengeschäften betraut. XETRA ist das Handelssystem der Deutsche Börse AG für den Kassamarkt. Algo-Trading Unter Algo-Trading versteht man die Platzierung sehr vieler Handelskontrakte (Kauf- oder Verkaufsorder, auch Derivate) in extrem kurzer Zeit (Millisekunden) durch computergestützte Handelssysteme. Diese basieren ihre Entscheidungen auf algorithmisch-mathematische und finanztheoretische Modelle. Algo Trading (Algorithmic Trading oder Flash Trading, High Frequency Trading) wird von vielen Sorten institutioneller Anleger und Fonds verwendet aber auch von Brokern, also sowohl auf der Kauf- als auch auf der Verkaufsseite. Es werden verschiedene Strategien verfolgt wie Arbitragevorteile, Market Timing und Market Making. Manchmal genügt der Vorteil von nur wenigen Cent Profit, der jedoch durch die Handelsvolumina zu beachtlichen Gewinnen führen kann (Flash Orders). Durch den zugrundeliegenden Handels-Algorithmus werden die Parameter anhand von Aufsplittung der Orders und des Timing der Orders bestimmt. Inputparameter für die Handelsalgorithmen sind sowohl historische Marktdaten als auch aggregierte Real-Time Kurse. Basierend auf einer ausgeklügelten Handelsstrategie werden die Orders auf verschiedene Märkte verteilt. Gefahren des Computerhandels an der Börse Durch unkontrollierten Computerhandel kann es zu Börsenabstürzen kommen wie im Oktober 1987, als aufgrund negativer externer makroökonomischer Faktoren und unkontrollierten Leerverkäufen die Kurse zu purzeln begannen, da die großen Institutionellen Anleger und Investoren bzw. Investmentbanken computergestützte Handelsprogramme hatten laufen lassen, welche ab dem Unterschreiten eines bestimmten Kursniveaus in einem Indize oder einer Aktie automatisch Verkäufe triggerten. Außerdem war damals das Wissen noch nicht so verbreitet, in solch einer Situation in den Kursen einfach zu bleiben, die Verluste nicht zu realisieren um auf Erholung zu warten, welche sehr wahrscheinlich nach historischen Erfahrungen einsetzen wird. 1929 während der großen Depression gab es noch keinen Computerhandel, jedoch Leerverkäufe, welche einige "Kredite" platzen ließen. |
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| Siehe auch: Computerunterstützte-Datenanalyse Computergestützte-Simulationsmodelle Juniper-Networks IBM Hewlett-Packard DEC Supercomputer Grossrechner | |||||