| DEC | |||||
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Digital Equipment Corporation. 1957 in Maynard (Massachusetts, USA) von Ken Olsen und seinem Studienkollegen vom MIT, Harlan Anderson gegründet. Auf das Konto von DEC gehen die PDP (Personal Digital Processor) 1 bis 11. Die PDPs waren Konkurrenten zu IBM Mainframes in den 60er, 70er und 80er Jahren. Die PDP 1 hatte bereits Transistor-Schaltungen statt Vakuumröhren, der Speicher bestand aus 4000 18-Bit-Words. Programmiert wurde in Assembler und LISP. Die PDP 11 wurde 1970 eingeführt und war schon ein 16 Bit Rechner. Der Nachfolger des PDP 11 war seit 1977 die VAX (Virtual Address eXtension) mit dem Betriebssystem VMS (Virtual Memory System, 1978). 1992 folgte der Alpha-Prozessor, der in Workstations und Servern eingesetzt wurde. Weitere Eigenentwicklungen sind das DECnet (1975), ein homogenes lokales Netzwerk, um die DEC-Rechner zu vernetzen sowie das Massenspeichersystem RA-90, welches jedoch aufgrund verspäteter Markteinführung zu einem Flop wurde. 1995 wurde die erste Suchmaschine vom Forschungslabor von DEC vorgestellt, in der eine Volltextsuche möglich war. Sie wurde entwickelt von Louis Monier, Joella Paquette und Paul Flaherty, der 2006 verstarb. Aus diesem Forschungsprojekt ging AltaVista hervor, die 1997 eine der ersten Volltextsuchmaschinen des WWW wurde. Gegen Ende der 90er Jahre verkaufte DEC seine Prozessor-Produktion an Intel und seine Netzwerk-Abteilung an Cabletron und die eigene Datenbankentwicklung an Oracle. DEC war darauf angewiesen, dass Microsoft eine 64-Bit Version von Windows 2000 für die Alpha-Plattform herausbringt, was jedoch nicht geschah. 1998 wurde DEC an Compaq verkauft. |
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| Siehe auch: Hewlett-Packard Sony Compaq IBM VMS VAX Alpha-Prozessor Ultrix Volltext-Suchmaschinen PowerPC | |||||