| Domain-Name-System | |||||
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Das Domain Name System (DNS) ist für die Übersetzung von symbolischen, für den User leichter zu merkenden Adressen (www.seitenname.de) in die IP-Adresse (Bsp: 123.675.9.3) im Internet oder in Netzwerken zuständig (forward lookup). Das DNS ist eine hierarchische Datenbank, welche auf tausende Server weltweit verteilt ist. Auf dieser verteilten Datenbank wird der Namensraum im Internet verwaltet. Der Namensraum ist in Zonen unterteilt. Für jede dieser Zonen ist ein Administrator zuständig. Ein eigenständiges DNS kann auch in lokalen Netzen aufgebaut werden, z. B. für Unternehmensnetzwerke oder Netzwerke grösserer Organisationen bzw. Intranets. Bei einer Änderung der IP-Adresse eines Web-Servers kann der Name der Seite, den sich der User merkt oder der gebookmarkt oder verlinkt ist, im Netz beibehalten werden ohne Konsequenzen. Weiterhin kann einem DNS-Namen mehrere IP-Adressen zugeordnet werden, wodurch eine Steuerung der Lastverteilung (Load Balancing) möglich wird. Mit DNS ist auch die Inverssuche wie bei den Telefonnummern möglich (Umwandlung von IP-Adressen in DNS-Namen, reverse lookup). Der Domain-Namensraum Der Domain-Namensraum hat eine baumförmige Struktur. Ein kompletter Domain-Name besteht aus der Zusammensetzung aller Blätter und Knoten (Labels) des Baumes. Die Labels sind alphanumerische Zeichenketten mit einer Länge von einem bis 63 Zeichen. Sonderzeichen sind nicht erlaubt, ausser dem Bindestrich oder Minus und im Deutschen die Umlaute Ä, Ö und Ü, nicht jedoch ein scharfes "ß". Mit einem Punkt (".") wird ein Domain-Name abgeschlossen, streng genommen auch die TLD, doch den letzten Punkt kann man auch weglassen (wie oftmals ebenso das www, oder auch sogar die TLD!). Der Fully Qualified Domain Name Ein Fully Qualified Domain Name (FQDN, vollständiger Domainname, der einen Knoten im Namensraum des DNS eindeutig bestimmt) darf maximal 255 Zeichen lang sein und sieht z.B. so aus: www. Neogrid .de. → der letzte Punkt gehört dazu! Er kann auch Subdomains und Unterverzeichnisse beinhalten: www.Subdomain.Domain. tld / verzeichnis . html. Der Domainname wird von rechts nach links aufgelöst. Rechts befindet sich die höchste Hierarchieebene (TLD), welche mit einem Punkt noch von der Root getrennt ist. Nameserver sind Programme, welche Anfragen zum Domain-Namensraum bearbeiten. Auch die Server, auf denen diese Programme laufen, werden als Nameserver bezeichnet. Ein autoritativer Nameserver ist verantwortlich für eine Zone. |
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| Siehe auch: Domain ADS DHCP Nameserver Resolver Router Domain-Name-Service DNS-Datenbank TLD Hostname | |||||
| DNS-Server | |||||
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Ein DNS-Server bearbeitet die Anfrage eines Resolvers beim Domain Name Service. Das Ergebnis ist eine IP-Adresse. DNS-Server sind hierarchisch strukturiert. Wenn ein DNS-Server eine symbolische Adresse nicht auflösen kann, wird die Aufgabe an den in der Hierarchie nächsthöheren DNS-Server weitergeleitet. Der in der Hierarchie am höchsten stehende DNS-Server befindet sich beim InterNIC. DNS-Server werden auch häufig → Nameserver genannt. Öffentliche DNS Server T-Online 194.25.2.131 194.25.2.129 TIC.ch 193.193.158.10 Tiscali.at 195.185.185.195 62.26.26.62 8.8.8.8 8.8.4.4 Quelle: DNS Server Liste DNS-Anbieterliste Deutschland Liste unzensierter und frei verwendbarer DNS-Server erisrings.net 195.85.254.254 ISC (USA) 204.152.184.76 Quelle: Chaos Computer Club e.V. Chaos-Computer Club Stand vom 30.04.2008 |
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| Siehe auch: Nameserver Domain-Name-System Domain-Name-Service Resolver ICANN IANA Regional-Internet-Registry RIPE-NCC IP-Adresse Root-Server | |||||
| Root-Server | |||||
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Root-Server stehen an oberster Stelle im Domain Name System. Sie sind zuständig für die Ermittlung von Informationen über Internetdomänen der Top-Level Ebene: Country-Code TLDs (ccTLD) wie .de, .fr oder .us, sowie generic-TLDs wie .com, .org, .net, .info, .edu, .biz oder .mil. Es gibt weltweit 13 Root-Server, die von der ICANN koordiniert werden und von verschiedenen Instituten betrieben werden. Aus technischen Gründen können es zur Zeit nicht mehr als 13 (A-M) sein, denn die maximal Anzahl von Root-Servern, die mit ihren Adressen in ein UDP-Antwort-Paket auf eine SOA-Anfrage passen ist Dreizehn. Start of Authority (SOA) ist ein Teil einer DNS-Zonendatei. Der SOA-Record beinhaltet bedeutende Daten zur Zonenverwaltung und des Zonentransfers. Manche Root-Server bestehen aus mehreren Computern, die zu einem logischen Server zusammengefasst sind. Diese "Nodes" sind auf der ganzen Welt verteilt. Sie sind per Anycast über dieselbe IP-Adresse erreichbar. Aus historischen Gründen befanden sich die meisten Root-Server in den USA. Das RIPE Network Coordination Centre (RIPE NCC: K-Root-Server), ISC u.a. nehmen jedoch immer mehr Anycast Standorte in Betrieb. Die Anzahl der Root-Server ausserhalb der USA ist inzwischen grösser als die innerhalb. Technisch wäre das Problem also gelöst. Jedoch nicht politisch: der von VeriSign betreute A-Server ist der Master aller Server. Die Entscheidung darüber, was in die Root kommt, fällt dort in Absprache mit dem US-Handelsministerium! Das Open Root Server Network (ORSN) ist eine politisch unabhängige Organisation und betreibt durch lokale ISPs 12 ORSN-Server in Europa, die kompatibel zu dem ICANN Root sind. Ein weiterer ORSN-Server wird von Paul Vixie im Netz des Internet Systems Consortium (L-Server) betrieben. Die ORSN bietet ein zusätzliches Angebot an Root-Servern und will das Internet damit unabhängiger von der ICANN machen. |
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| Siehe auch: UDP ICANN IANA Domain-Name-System DNS-Server ISP Anycast Regional-Internet-Registry RIPE-NCC Hosting | |||||
| Internetprotokollfamilie | |||||
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Bei der Internetprotokollfamilie handelt sich um ca. 500 Netzwerkprotokolle, welche die Grundlage für die Netzwerkkommunikation im Internet bilden. Die Protokolle sind im TCP/IP Referenzmodell in Schichten unterteilt. Dies ist übersichtlicher als das OSI-Referenzmodell und erlaubt den Zugriff von einzelnen Schichten auf beliebige andere. Zur Netzwerkschicht gehören beispielsweise Ethernet und WLAN, zur Internetschicht IPv4, IPv6, ICMP, ARP, zur Transportschicht TCP, UDP, ICMP, zur Anwendungsschicht FTP, HTTP, SMTP, TELNET, DNS, POP3, PING, RIP, SNMP u.v.a.m.. |
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| Siehe auch: TCP-IP-Referenzmodell TCP-IP OSI-Schichtenmodell IPv6 ICMP ARP HTTP FTP SMTP Domain-Name-System | |||||
| Domain | |||||
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1. Mit Domain (oder Domäne) wird innerhalb von Netzwerken der (DNS-)Namensraum von logischen Subnetzen bezeichnet. Dieses Organisationskonzept gewinnt vor allem durch das Internet an Bedeutung. Das Internet ist in einen hierarchischen DNS-Namensraum (Hierarchie von Domänen) gegliedert. Ausgehend von der Wurzel, einer Top-Level Domain (TLD) wie die Länderbezeichnung .de oder .com für Commercial usw. werden Subdomänen (Second-Level-Domains (SLD) und Third-Level-Domains) gebildet. Ein Beispiel wäre: www. netzwerke.neogrid.de oder www. subdomain.domain.TLD oder third-level-domain. second-level-domain.TLD. Der Fully Qualified Domain Name (FQDN) dient der eindeutigen Identifizierung eines bestimmten Knotens innerhalb des Namensraumes des DNS (Domain-Name-System). Der Domain-Namensraum hat eine baumförmige Struktur. Ein kompletter Domain-Name besteht aus der Zusammensetzung aller Blätter und Knoten (Labels) des Baumes. Die Labels sind alphanumerische Zeichenketter mit einer Länge von einem bis 63 Zeichen. Sonderzeichen sind nicht erlaubt, ausser dem Bindestrich oder Minus ("-") und im deutschen die Umlaute Ä, Ö und Ü, nicht jedoch ein scharfes "ß". Mit einem Punkt (".") wird ein Domain-Name abgeschlossen, streng genommen auch die TLD, doch den letzten Punkt kann man auch weglassen (wie oftmals ebenso das www oder auch sogar die TLD!). Der FQDN darf maximal 255 Zeichen lang sein und sieht beispielsweise so aus: www.neogrid.de. → der letzte Punkt gehört dazu! Er kann auch Subdomains und Unterverzeichnisse beinhalten: www.subdomain. domain.tld/ verzeichnis.html. Der Domainname wird von rechts nach links aufgelöst. Rechts befindet sich die höchste Hierarchieebene (TLD), welche mit einem Punkt noch von der Root getrennt ist. 2. Die Domäne beim Active Directory unter Windows 2000 bezeichnet einen Grundbaustein, in dem alle Objekte eines verwaltungsgemässen Bereiches zusammengefasst sind. |
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| Siehe auch: TLD Subdomain Domain-Name-System SLD DNS-Server Domain-Name-Service Root-Server | |||||
| Internet | |||||
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Das Internet entstand 1969 durch das vom amerikanischen Verteidigungsministerium eingerichtete ARPANET und war zunächst den amerikanischen Militärs vorbehalten. Schon bald wurde es in den Bereichen Wissenschaft erweitert und bildete einen Netzwerkverbund von Forschungseinrichtungen von fast allen Universitäten der westlichen Welt. 1989 wurde das World Wide Web am Europäischen Institut für Kernforschung (CERN, Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) in Genf von Tim Berners-Lee entwickelt, wo auch die ersten WWW-Entwicklungen entstanden sind. Hinter dem Internet verbergen sich unzählige kleinere Computernetzwerke und Server, welche über Kabel und Satelliten weltweit miteinander verbunden sind. In diesem 'Globalen Dorf' beschränkt sich der Informationsaustausch nicht mehr alleine auf Dokumente und Texte, vielmehr bietet das Internet eine grosse Anzahl von Diensten und Protokollen unterschiedlicher Komplexität. E-Shopping, Online Shopping Ein Electronic Shop (E-Shop) ist ein virtuelles Geschäft. Der vom Kunden gesuchte Artikel wird in eine Suchmaschine, wie beispielsweise, Google eingegeben und die Ergebnisse am Computer angezeigt. Die Anzeige erfolgt über Texte, Grafiken und Hyperlinks, Ton und Bildsequenzen. Der Bestell/Kaufvorgang ähnelt dem des konventionellen Versandhandels, jedoch per Tasten- und Mausdruck. Im Gegensatz zum klassischen Versandhandel, können im Internet auch digitale Güter gekauft, d.h. gedownloadet werden. Online- und Teleshopping erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit. Alle namhaften Versandhäuser machen einen Großteil ihres Umsatzes im Internet. Dienste Da wären E-Mail bzw. Electronic Mail: Austausch von Nachrichten mit anderen Anwendern. Telnet: gestattet einem User mit Zugriffsrechten, sich im Datei-System eines entfernten Computers zu bewegen. File Transfer Protocol: erlaubt den Abruf und die Datenfernübertragung von Dateien mit anderen Anwendern, Newsgroups: Diskussionslisten mit einem automatischen Verteilwesen von Beiträgen, World Wide Web (WWW): beruht auf allen bisher genannten Internet-Diensten, wobei WWW-Seiten neben Texten und sogenannten Hyperlinks auch Grafiken, Ton und Bildsequenzen enthalten können. Das Übertragungsprotokoll für WWW-Seiten ist das Hypertext Transfer Protocol (HTTP), welches TCP/IP als Transportprotokoll benötigt. Im Internet erhält jeder Server und jede Website eine eigene IP-Adresse, welche durch den Domain Name Service (DNS) aufgelöst wird. z. B.: http://209.85.135.105/ = http://www.google.de. Internet-Geschichte Die erste Webseite wurde vom Physiker Paul Kunz vom Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) im Dezember 1991 ins Internet gestellt. Sie enthielt seine Datenbank SPIRES (Stanford Public Information REtrieval System). Durch SPIRES werden Publikationen und Preprints aus den Bereichen Mathematik und Physik (im besonderen Hochenergiephysik) veröffentlicht. |
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| Siehe auch: CERN World-Wide-Web FTP Domain-Name-System Google ARPANET suchmaschinen Requests-For-Comments Router Autonomes-System | |||||
| Link: http://internetworldstats.com/stats.htm | |||||
| Domain-Name-Service | |||||
| Siehe auch: Domain-Name-System IP-Adresse TCP-IP internet netzwerk Root-Server TLD SLD Domain DNS-Server | |||||