| Extensible-Firmware-Interface | |||||
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Das Extensible Firmware Interface (EFI) soll der Nachfolger des veralteten PC-BIOS werden. Es entstammt dem Intel Boot Initiative (IBI) Programm und ist dem Betriebssystem als eine Art Mini-Betriebssystem vorgelagert. Es handelt sich bei EFI um eine Festlegung eines Industrie-Interfaces, das als Schnittstelle zwischen der Firmware und dem Betriebssystem gilt. Die Spezifizierung der Hardware-Eigenschaften erfolgt nicht mehr im BIOS oder in Betriebssystemtreibern. Vielmehr müssen die Hersteller diese in EFI-konformen Treibern zur Verfügung stellen. EFI ist demnach in der Lage, in der Pre-Bootphase Test-, Diagnose-, und Konfigurationsarbeiten durchzuführen. Das Extensible Firmware Interface ist vor allem für 64-Bit x86 Systeme konzipiert und bietet folgende weitere Eigenschaften: keine Boot-Loader nötig (da EFI den Startvorgang für Betriebssysteme einleitet), Programmiersprache ist C, einfache Erweiterbarkeit, Netzwerkbootsystem (Preboot Execution Environment), die Fähigkeit, ein BIOS zu emulieren, Möglichkeit zur Integration von Treibern als Modul, so dass diese nicht mehr vom Betriebssystem geladen werden müssen; dadurch werden systemunabhängige Treiber möglich. EFI wird in den Apple Macs mit Intel Prozessoren und den Intel Itanium Servern bereits eingesetzt. Microsoft wird jedoch EFI in Windows Vista vorerst nicht integrieren. Der von Intel unabhängige neue Standard Unified Extensible Firmware Interface ist für 64-Bit Betriebssysteme geeignet und wird die BIOS Nachfolge antreten. |
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| Siehe auch: BIOS Unified-Extensible-Firmware-Interface Windows-Vista Booten betriebssysteme Programmiersprache-C Emulator Intel | |||||
| Windows-Vista | |||||
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Windows Vista (ehemals Codename Longhorn) kam 2007 auf den Markt. Trusted Computing und NGSCB Das ursprünglich geplante erweiterte Rechtemanagement (Digital Rights Management (DRM)) und Trusted Computing Konzept bzw. Sicherheitskonzept Next Generation Secure Computing Base (NGSCB, ehemals Codename Palladium) wurde wegen massiver Kritik seitens der Anwender und beteiligten Firmen und Organisationen nicht verwirklicht. Neues in Vista: WPF, WCF, WinFX und .NET Framework 3.0 In Vista integriert sind jedoch: die Windows Presentation Foundation (WPF, ehemals Avalon), ein Nachfolger der grafischen API GDI (Graphics Device Interface): die WPF ist eine Präsentations-Programmierschnittstelle (API) für Windows und ein Framework für Grafiken, Video, Audio und Bilder, das direkt auf DirectX aufsetzt. Die Windows Communication Foundation (WCF, Codename Indigo) ist eine dienstorientierte Kommunikationsplattform für verteilte Anwendungen, in der verschiedene Technologien unter einer API zusammengefasst werden. Bestandteil von Windows Vista ist das .NET Framework 3.0 mit WinFX. WinFX (Windows Frameworks) ist eine Sammlung von Windows-Klassenbibliotheken und eine Windows-Programmierschnittstelle. Es war ursprünglich die Bezeichnung für die Programmierschnittstelle von Windows Vista, die die alte Win32-API ablösen sollte. WinFX wurde jedoch neben Windows Vista auf weitere Windows-Versionen ausgedehnt, wie Windows XP und Windows Server 2003, so dass anstatt das .NET Framework abzulösen die WinFX Funktionen in das .NET-Framework 3.0 integriert wurden. Bestandteile sind: WCF, WPF, Windows Workflow Foundation (WF) und Windows CardSpace (WCS), ehemals Infocard. Nicht integriert: EFI und WinFS Das Extensible Firmware Interface (EFI) als Nachfolger des BIOS wird vorerst nicht integriert sein. Das neue Dateisystem WinFS (Windows Future Storage) wird nicht für Vista angeboten. WinFS wurde eingestellt. Einige Innovationen aus WinFS fliessen jedoch in Vista und den SQL Server 2008 (Katmai, SQL Server 10.0) ein. Sie wertet Vista optisch auf (Transparenzeffekte, 3D-Grafiken, Animationen), benötigt jedoch viel Arbeitsspeicher. Aero steht für Authentic, Energetic, Reflective und Open. Da diese GUI (Graphical User Interface) sehr ressourcenintensiv ist, gibt es eine Einsteigerversion von Vista für Computer mit weniger Speicherressourcen (RAM, Grafikkarte). Diese heisst Aero Basic und wird in Vista Home Basic ausgeliefert. Aero Basic weist lediglich Designänderungen zu XP auf. Aero Glass ist jedoch in allen Versionen abschaltbar. Die Grafische API DirectX 10 wird nur in Vista verfügbar sein. Vista Versionen Es gibt 8 Varianten von Vista: 7 für Europa und 5 Ausbaustufen für die restlichen Industrieländer und eine reduzierte Variante für Schwellenländer (Vista Starter). Speziell für Privatanwender sind 3 Versionen verfügbar: Vista Home Basic als Einstiegsversion mit Aero Basic, Vista Home Premium mit Aero Glass und Multimedia Funktionen als Ablösung von XP Media Center Edition und Tablet PC Edition, sowie Vista Ultimate Edition, die zusätzlich zu den Home Premium Funktionen Unternehmensfunktionen bietet. Für Firmen wird es Vista Business als Ersatz von XP Professional geben. Die Version Vista Enterprise richtet sich an Grossunternehmen und ist mit Virtual PC, der Festplattenverschlüsselung BitLocker und der Option Unix-Anwendungen laufen zu lassen, ausgestattet. Alle Varianten werden in 32- und 64-Bit Versionen angeboten. Günstigere Versionen von Windows Vista gibt es in den System Builder Versionen. Diese kommen als DVD mit Key und dünnem Begleitheft. Der Produkt-Support ist eingeschränkt. |
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| Siehe auch: Dot-NET-Framework-3-0 Dot-NET Windows-Communication-Foundation Windows-Presentation-Foundation WinFX NTFS DirectX NGSCB Extensible-Firmware-Interface | |||||
| Link: http://www.microsoft.de | |||||
| BIOS | |||||
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Basic Input Output System. Das BIOS ist dem Betriebssystem vorgelagert und befindet sich im ROM-Speicher des Mainboards. Das BIOS testet und initialisiert alle Hardwarekomponenten. Das CMOS wird ausgewertet und anschliessend wird die Kontrolle an den Urlader abgegeben. Dieser befindet sich auf der Festplatte im ersten Sektor, dem Master Boot Sektor. Es handelt sich um den Master Boot Record. Weiterhin kann im BIOS das Mainboard, Festplatte, die CPU und der Hauptspeicher konfiguriert werden. Auch Einstellungen zum Power-Management, Plug & Play und der Kommunikation mit Ein-/Ausgabegeräten lassen sich vornehmen. In das 'AMI-BIOS' gelangt man beim Hochfahren, durch Drücken der Entfernen-Taste (auch DEL wie delete genannt). Beim 'Award-BIOS' Tastenkombination: STRG+ALT+ESC Taste oder Entfernen-Taste. Beim 'Phönix-BIOS' Tastenkombination: STRG+ALT+ESC oder STRG+ALT+S oder STRG+ALT+EINFG-Taste oder STRG+S. Nachfolger des bereits betagten BIOS-Konzeptes soll das Extensible Firmware Interface (EFI) werden. Microsoft hat EFI jedoch noch nicht in Windows Vista integriert. Dagegen wird EFI in den Apple Macs mit Intel Prozessoren und den Intel Itanium Servern bereits eingesetzt. |
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| Siehe auch: CMOS Mainboard CMOS-RAM Extensible-Firmware-Interface Unified-Extensible-Firmware-Interface Entfernen-Taste Plug-und-Play Windows-Vista Chipsatz Booten | |||||
| Microsoft | |||||
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Microsoft Corp. Redmond, Wa. (USA) wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet. Unter deren Federführung wurde MS-DOS entwickelt, welches zum weitverbreitesten Betriebssystem für PC wurde. Nachfolger von MS-DOS sind Windows 3.x, Windows 9x und ME. Windows NT, Windows 2000 (NT 5.0), Windows Server 2003 (NT 5.2), Windows XP (NT 5.1) und Windows Vista (NT 6.0), basierend auf dem NT-Kernel. Neben Windows werden die Office Produkte für Büroanwendungen entwickelt und vertrieben. Auch im Handheldbereich ist man mit Windows CE aktiv. Weitere Microsoft Produkte sind Money, Publisher, MS-Project, Windows Media Player, DirectX und Frontpage. Im Hardwarebereich werden die X-Box, Keyboards, Mäuse etc. vertrieben. Internet, MSN und .NET-Strategie Auch eine Suchmaschine fürs Internet (MSN.com (MicroSoft Network), heute auch: live.com) und die Active X Technologie wurde entwickelt. Microsoft wurde im Kartellverfahren wegen seiner Quasi-Monopolstellung nicht zerschlagen. Mit der .NET Strategie änderte sich das Entwicklungs- und Vertriebsparadigma. Microsoft kaufte sich beim Sender NBC ein und veröffentlicht ein eigenes (Internet-)Magazin. Auch der dänische Softwarehersteller und SAP-Konkurrent Übernahmen, ERP-Software und CEO Navision wurde 2002 für 1,5 Mrd Dollar übernommen und damit der Markt für ERP-Systeme im Segment der KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) anvisiert. Die ERP-Software Microsoft Dynamics NAV ist im Bereich Microsoft Business Solutions eingeordnet. Im Jahr 2004 verfügte Microsoft über eine Kriegskasse von über 50 Milliarden US- Dollar. Bill Gates hat sich 2008 ganz aus dem aktiven Tagesgeschäft zurück gezogen. CEO ist Steve Ballmer, Chief Software Architect ist Ray Ozzie. Kartellverfahren, Trennung von Betriebssystem Windows und Internet Explorer, Windows Media Player Noch offen ist ein Kartellverfahren in Europa. Microsoft muss eine Windows Version ohne Windows Media Player auf den Markt bringen. Ausserdem soll der Internet Explorer vom Windows Betriebssystem getrennt werden, bzw, soll eine Windows Version erhältlich sein bei der der MS Internet Explorer nicht vorinstalliert ist, und der Anwender einen anderen Standard-Browser wählen kann. Auch unklar ist noch, inwiefern Microsoft den Quellcode seiner Windows Betriebssysteme offen legen muss. Fusionspläne Google wird ein immer grösserer Konkurrent von Microsoft. So sind Fusionspläne unter den grössten Internet Konzernen wie AOL (Time Warner), Ebay, Yahoo, Google, Amazon und Microsoft immer im Gespräch. Die Übernahme von Yahoo durch Microsoft ist gescheitert. Microsoft will sich jedoch das Suchmaschinengeschäft von Yahoo bzw. die Yahoo-Technologie einverleiben. Neue Windows-Versionen Das neueste Betriebssystem Windows Vista wurde von der Fachwelt zwiespältig aufgenommen. So fehlen (vermutlich aus Kompatibilitätsgründen) wichtige Neuerungen wie der BIOS-Nachfolger EFI oder das neue Filesystem WinFS. Nachfolger von Windows Vista ist Windows 7, daß auch "schlanker" ausfällt und eine wesentlich kürzere Entwicklungszeit hatte. Windows 8 ist bereits in der Entwicklungsphase und man kann aus den Stellenauschreibungen entnehmen, wo die Reise hingeht: Windows 8 wird 2012 erscheinen und einen neuen Kernel beherbergen. Weitere Eigenschaften werden sein: Clusterunterstützung und die Möglichkeit zur One-Way-Replikation sowie einen verbesserten Dateizugriff. Steven Sinofsky hat als Präsident der Windows-Abteilung die Entwicklungsleitung. |
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| Siehe auch: Bill-Gates DOS Dot-NET CLR WinFS Duet Windows-Vista Windows-Presentation-Foundation NGSCB Windows-Communication-Foundation | |||||