eSATA

Die S-ATA Spezifikation birgt gegenüber den ATA-Standards durch die Bit-serielle Anbindung viele Vorteile.  Der S-ATA Standard wurde jedoch für interne Datenträger entwickelt. Deshalb mangelt es den S-ATA Leitungen und Steckverbindungen an einer elektromagnetischen Abschirmung da diese durch das abgeschirmte Gehäuse bereits gegeben ist.  Um externe Datenträger mit S-ATA betreiben zu können wurde die eSATA-Spezifikation geschaffen.

External power over S-ATA 
eSATA (External S-ATA) verfügt über abgeänderte Stecker gegenüber S-ATA welche abgeschirmt sind gegen äussere Einflüsse und den Belastungen einer (lösbaren) externen Verbindung besser standhalten. Die eSATA Norm verhindert auch,  dass man nicht versehentlich das eSATA-Gerät an eine (interne) S-ATA-Verbindung anklemmt. eSATA ist schneller als USB oder FireWire (IEEE 1394), vor allem bei dem Betrieb externer Festplatten, schon allein da man nicht das Signal wieder  auf ATA umwandeln muss. Ausserdem benötigt man weniger Elektronik, und da eSATA-Leitungen abgeschirmt sind, können sie bis zu 2 Meter lang sein.  Wenn der Computer über keinen eSATA-Anschluss verfügt kann man einen Adapter einsetzen.

eSATAp 
Um kleinere Speichereinheiten mit eSATA betreiben zu können gibt es den eSATAp Standard (External Power over Serial ATA). eSATAp verfügt über eine eigene Stromversorgung, da eSATA diese nicht mitbringt. Dadurch können kleinere Datenträger wie  USB-Sticks oder 2,5 Zoll Festplatten ohne externe Stromversorgung betrieben werden. Eine andere Lösung ist es, auf dem Mainboard einen modifizierten, von MSI Power-eSATA getauften, Anschluss einzubauen. Der Power eSATA-Anschluss verfügt über eine  entsprechende Stromversorgung.                                       
Siehe auch:    S-ATA   ATA   ATAPI   USB   FireWire   Festplatte   USB-Speicher   Mainboard