Ferdinand-Braun-Institut
Ferdinand-Braun-Institut Ferdinand-Braun-Institut
Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH)  ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik  und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen  in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit  und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme  entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Dabei spielen auch die Forschung zur Energieeffizienz und zum Energieverbrauch eine bedeutende Rolle um auch die Energiekosten, die durch entsprechende  Geräte wie Computer  und Server, Mikrowellentechnik oder optische Systeme erzeugt werden, zu senken. Die Kosteneinsparungspotentiale beschränken sich nicht nur auf Endgeräte sondern beziehen die ganze Wertschöpungskette mit ein.  Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation.  In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Kompakte atmosphärische  Mikrowellenplasmaquellen mit Niederspannungsversorgung entwickelt es für medizinische Anwendungen, etwa zur Behandlung von Hauterkrankungen. Die enge Zusammenarbeit des FBH  mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt 230 Mitarbeiter und hat einen Etat von  21 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V. und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. 

Quelle: Ferdinand-Braun-Institut                               
Siehe auch:    CERN   Forschungszentrum-Jülich   IRTF   Internet2   QPACE