| Diskettenlaufwerk | |||||
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Diskettenlaufwerke (Floppy Disk) nutzen als Medium praktische, jedoch für heutige Zwecke oft mit zu wenig Speichervolumen versehene Disketten. Deswegen werden diese heute hauptsächlich nur noch für Spezialaufgaben verwendet wie Boot- oder Notfalldisketten, zum schnellen Speichern von kleineren Updates oder Bookmarks u.ä. Entwickelt 1969 von Alan Shugart wurden Disketten vor allem in den 80er Jahren populär. Disketten bestehen aus einem magnetisierbaren Material (oft Eisenoxid), welches jedoch grossem Abrieb unterliegt, da der Schreib-/Lesekopf direkt auf dieser Oberfläche aufsetzt. Um diesen Abrieb zu mindern wird die Diskettenhülle oft mit Teflon beschichtet. Arten von Disketten Disketten gibt es in unterschiedlichen Formaten: 8 Zoll mit 180 KiB bis 1 MiB Kapazität von IBM (in der 70ern für die IBM Grossrechner Systeme 370 und Nachfolge-Systeme), 5,25 Zoll mit 80, 160 oder bis 1200 KiB oder das heute gebräuchliche Format von 3,5 Zoll mit einer Kapazität von 1,44 MB bei Doppelseitigen Disketten (Double-Sided, DS). Diese sind meist IBM-kompatibel vorformatiert und weisen die handelsübliche Aufzeichnungsdichte High Density (HD) auf. Weitere Aufzeichnungsdichten sind: Single Density (SD), Double Density (DD) und Extended Density (ED). Früher waren Single Sided (SS) Disketten üblich. Weiteres Merkmal ist hard-sektoriert und soft-sektoriert. Aufbau und Technologie von Disketten Disketten die hard-sektoriert sind verfügen auf der Kunststoffscheibe über ein Indexloch pro Sektor. Soft-sektorierte Disketten verfügen meist über einen asymmetrischen Antriebs-Zugriff in der Mitte bzw. über nur ein Indexloch. Dieses Indexloch bzw. die Asymmetrie legen den Startpunkt einer Spur fest, sofern dieser nicht über Soft-Synchronisation ermittelt wird. Bei Soft-Synchronisation wird der Spur-Anfang durch eine Reihe von Synchronisations-Bits ermittelt. Heutige Disketten sind meistens soft-sektoriert. Weitere Merkmale einer Diskette sind: Anzahl der Sektoren (Blöcke pro Spur), Anzahl der Tracks (Magnetspuren: heute zwischen 40 und 80), die Blockgrösse: 128 Byte, 256 Byte und heute meistens 512 Byte), die Spurdichte: 48, 96 oder heute meistens 135 Tracks Per Inch (tpi), sowie das Aufzeichnungsverfahren: Frequenzmodulation (FM) oder das heute gebräuchliche Verfahren Modified Frequency Modulation (MFM). Mit Hilfe von Interleaving kann die Zugriffsgeschwindigkeit erhöht werden. Ein Vorteil von Disketten ist, dass sie direkt vom Betriebssystem ohne weitere Brennsoftware beschrieben werden können. Bei CD-ROMs oder DVDs ist dies nur durch Mount-Rainier oder Packet Writing möglich. Disketten werden mit Diskettenlaufwerken gelesen: dazu gibt es interne und externe Diskettenlaufwerke, die jeweils an das Format der verwendeten Diskette (8 Zoll, 5,25 Zoll oder 3,5 Zoll) angepasst sind. ZIP-Laufwerke, welche eine grössere Datenkapazität für entsprechende Disketten (bis zu 200 MB) verwalten können, haben sich wegen der gleichzeitig aufkommenden optischen Medien nicht durchsetzen können. Card Reader, Multimedia Karten Heutige Diskettenlaufwerke verfügen noch zusätzlich über CardReader die Multimedia Karten (Multimedia Card (MMC)), CompactFlash Karten (CF), Secure Disc Memory (SD) Karten, Smart Media Karten (SM) für Digitalkameras oder Micro Drive (MD) Mini-Festplatten unterstützen. SuperDisk-Laufwerk Neben den bereits genannten Diskettenvarianten gibt es noch das "SuperDisk"-Laufwerk welches mit dem LaserServo Verfahren arbeitet: ein magneto-optisches Verfahren: das Lesen und Beschreiben der Disketten erfolgt magnetisch, die Steuerung des Schreib-/Lesekopfes erfolgt lasergesteuert. Die Diskettenkapzitäten bei LS-Laufwerken umfasst 120 bzw. 240 MB. Das HiFD (High capacity Floppy Disc) Laufwerk von Fuji arbeitet mit dem ATOMM-Verfahren (Advanced super Thinlayer and high Output Metal Media) und ist abwärtskompatibel zu den handelsüblichen 1,44 MB Disketten (HD und DD). |
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| Siehe auch: CD-ROM Packet-Writing Mount-Rainier DVD | |||||