Datei-Endung-H

*.H Header- bzw. Include-Datei (Quellcodedatei) in C, C++. Es handelt sich um eine Textdatei welche Deklarationen und weitere Bestandteile eines Quelltextes enthalten. Diese Quelltexte können im mehreren Teilen eines Programmes verwendet werden. Eine  weitere Funktion von Header Dateien ist es, das Programm in mehrere Einheiten zu unterteilen. Dies dient der Vereinfachung, der besseren Übersichtlichkeit und Handhabung. Ändert sich etwas in einem Bereich der Headerdatei, so kann dies dort zentral  gepflegt werden.                                                     
Siehe auch:    Programmiersprache-C   POSIX   unix   Quellcode   PHP   

  GCC

Die GNU Compiler Collection ist eine Sammlung von Compilern aus dem GNU-Projekt, dass von Richard Stallman (MIT-Labs) ins Leben gerufen wurde  Es handelt sich um eine Compilersammlung für unterschiedliche Plattformen und Zielsprachen. Die beinhalteten Sprachen umfassen neben dem klassischen C/C++ auch Java, Fortran, Objective C oder Ada.  Der GCC Compiler läuft auf vielen Plattformen, darunter auch: x86, Alpha, IA-64, AMD64, Motorola 68000 und Motorola 88000 sowie PowerPC, Sun SPARC oder VAX und PDP-11.  Ausserdem läuft er auf einigen Embedded Systems wie Intel i960, Microchip PIC24 und PIC32 (für C) oder MicroBlaze und MMIX. 
Der GCC-Compiler verfügt über 2,1 Millionen Programmzeilen und 25.000 Dateien. 

GCC-Compiling-Vorgang
Der Ablauf des GCC-Compiling-Vorganges ist wie folgt:

Schritt 1: Das GCC Hauptprogramm wird vom User aufgerufen
Schritt 2: Ein Kommandozeilen-Argument wird von GCC interpretiert
Schritt 3:  Die vorliegende Zielsprache wird identifiziert
Schritt 4: Aufruf des passenden Ziel-Compilers
Schritt 5: Übergabe der Ausgabe an den Assembler
Schritt 6: Aufruf des Binders (Linker)
Schritt 7: Die Ausführbare Datei wird erstellt und ausgegeben 

Arbeitsweise des GCC-Compilers: Prä-Prozessor, Register Transfer Language 
Der GCC Compiler arbeitet mit einem Prä-Prozessor der den Quell-Code vorbehandelt und auch den entstehenden Assembler-Code in dem Preprocessing Step bearbeitet. Bei diesem Pre-Processing werden Compilermakros und Header Dateien  (Prä-Prozessing-Dateien) in z. B. C- oder Assembler-Code umgewandelt. Das jeweilige Zielsprachen-Frontend dient als Parser der einen Syntaxbaum erzeugt und diesen an ein Backend übergibt, wo er in die GCC-eigene  Register Transfer Language (RTL) überführt wird. Anschliesend wird der Code effizienter gemacht durch verschiedene Code-Optimierungen und schliesslich der fertige Assemblercode für die Zielplattform erstellt.  Der GCC-Compiler verfügt über ein Front-, Middle- und Backend. Der GCC-Compiler ist hauptsächlich in C programmiert.                                   
Siehe auch:    GNU   Compiler   Parser   Linker   Interpreter   Programmiersprache-C   C-Plus-Plus   ADA   Java   SPARC