Hewlett-Packard

Hewlett Packard wurde 1939 von William Hewlett und David Packard in der berühmten Garage in Palo Alto im heutigen Silicon Valley mit einem Startkapital von 538 US-Dollar gegründet. Dies gilt als die Geburtsstunde der Computerindustrie im Silicon Valley.  Anfangs wurden wissenschaftliche Geräte hergestellt. 1957 ging HP an die Börse. Der Eröffnungskurs lag bei 16 US-Dollar pro Aktie. 1972 führte HP den ersten wissenschaftlichen Taschenrechner ein. 1980 folgte der erste PC.  HP entwickelte sich zu einem der führenden Drucker- und PC Hersteller und machte sich einen Namen im Bereich der mittleren Datentechnik mit Servern und Workstations. Vor allem die Drucker sind sehr weit verbreitet, sowohl bei Firmen als auch im  privaten Bereich: DeskJet-, LaserJet- und DesignJet-Familie. Weiterhin sind Digitale Kameras im Angebot. HP hat auch einige Softwarelösungen entwickelt wie Desktoperweiterungen, Workflow-Lösungen sowie eine eigene  Java Virtual Machine (JVM) für HP-UX. Im Jahr 2002 fusionierte HP mit Compaq. 2004 kaufte HP die deutsche Triaton GmbH, welche Rechenzentren in verschiedenen deutschen Standorten betreibt. Hewlett Packard gliedert sich in die Geschäftsbereiche  Personal Systems Group (PSG: End-Consumer PCs, Business PCs, Mobile Communication, Workstations), Imaging and Printing Group (IPG: Drucker, Bildbearbeitung) und die Technology Solutions Group (TSG: IT-Technologie und -Lösungen  für Unternehmen und den Öffentlichen Sektor). Zuletzt stand eine Frau an der Spitze von HP: Carleton Fiorina war CEO (Chief Executive Officer, Vorstandsvorsitzende(r)) von 1999 bis 2005. HP war zuletzt in den Schlagzeilen wegen eines  Spionagefalls, in dem es um die unautorisierte Erhebung und Weitergabe von Daten über Mitarbeiter und Journalisten ging. Auch der neue CEO Mark Hurd stand im Visier der Ermittler. HP erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 86,7 Milliarden  US-Dollar bei einem Netto Gewinn von 2,38 Mrd Dollar. Im darauf folgenden Geschäftsjahr 2005/2006 erhöhte sich der Jahresumsatz auf 91,7 Milliarden Dollar und der Gewinn stieg stark auf 6,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 2,18 (0,82) $.  Damit lag HP in den meisten wichtigen Kennziffern (ausser der Börsenkapitalisierung: HP: 110 Milliarden $, IBM: 141 Milliarden $) vor IBM. HP beschäftigt ca. 151.000 Mitarbeiter in 170 Ländern.                                       
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