| Hop | |||||
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Als Hop wird eine Weiterleitung von einem Router zu einem anderen Router bzw. den voreingestellten Router bezeichnet. Ein Hop Count ist dabei die Anzahl der Router welche entlang eines Weges zum Ziel durchlaufen werden müssen. Damit ein Datenpaket nicht ewig in einem Netz umherirrt wenn der Adressat falsch ist gibt es einen Time-to-Live Wert (TTL). Dieser ist im IP-Header verankert und verringert sich beim Passieren eines Routers jeweils um den Wert 1. Steht der Time-to-Live Wert bei Null wird das Datenpaket nicht mehr weitergeleitet und verfällt. |
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| Siehe auch: FEC Router netzwerk internet | |||||
| Datenpaket | |||||
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Ein Datenpaket ist eine Einheit in einem ISO-OSI-Modell (Internationale Organisation für Normung, Open System Interconnection), welches sich wiederum unterteilt in Daten und einen Header. Der Header beinhaltet eine ID-Nummer, die Quell- und die Zieladresse sowie eine Prüfsumme. Manchmal wird ein Datenpaket unterschieden von einem IP-Paket oder IP-Datagramm. Datenpakete werden allgemein in paketorientierten Netzwerken versendet. Der Kopfbereich (Header) von IPv4-Paketen ist in RFC 791 definiert. Er ist 32 Bit lang und enthält Angaben zu: - Version (IPv4 oder IPv6) - IP Header Length (IHL) - Type of Service (ToS: Priorität, Quality of Service (QoS)) - Länge des gesamten Paketes (Total Length: 16 Bit breit → maximal 65535 Bytes oder 64 Kibibyte) - Fragment Offset: dient der Verwaltung fragmentierter Pakete - Lebensdauer eines Paketes (Time-To-Live, TTL): soll die Lebensdauer begrenzen, damit ein Paket bei → Fehlleitungen nicht ewig im Netz umherirrt und Ressourcen bindet, heute oftmals als Hop-Count realisiert - Angaben zur Quell- und Zieladresse - einer Prüfsumme - und Zusatzinformationen, welche Vorgaben für das Routing geben: ⇒Strict Routing: ein kompletter Routing Pfad ist vorgegeben ⇒Free Routing: gibt eine Liste von Routern an, über die das Paket gehen soll - einen Zeitstempel u.a. Der Aufbau eines IPv6 Headers unterscheidet sich stark vom IPv4 Header. Obwohl er eine grössere Adressinformation trägt (Länge der Ziel- und Quelladresse ist 128 Bit (bei IPv4 32 Bit) ist er nur 40 Byte lang. Er enthält keine Angabe über die Grösse und keine Prüfsumme. Die Fragmentierungsmöglichkeit ist als eigener Header realisiert. Der IPv6 Header enthält einen 20-Bit grossen Bereich der Flow-Label genannt wird: es handelt sich dabei um eine Zufallszahl welche zusammen mit der Absenderadresse einen Flow (Datenstrom) angibt. Mit Hilfe des Flow Labels kann ein Router anhand einer Hash-Tabelle schneller entscheiden, was mit dem Datenpaket geschehen soll. Der Flow Label erlaubt die Zuweisung eines Datenstroms der aus mehreren verbundenen Datenpaketen mit demselben Sender und Empfänger besteht. Datenströme können nach Quality of Service und Priorität extra von den Routern behandelt werden. Beispielsweise ist bei einer Multimedia-Konferenz mit einer Multicast Adresse möglich, getrennte Flows für Audio, Video und Grafiken zu realisieren. Das 8-Bit Feld Next Header gibt den Typ des nachfolgenden Headers an: es kann sich um den das darüberliegenden TCP-Protokolls oder um einen Extension Header handeln (Header für Fragmentierung, Routing, Authentifikation, Verschlüsselung oder Hop-by-Hop bzw. End-to-End Steuerung). Diese Header bilden eine Liste, der eine verweist auf den nächsten. Die Payload Length ist ein 16 Bit Feld und gibt die Länge des Datenteils (Nutzdaten) an. Die maximale Grösse der Nutzdaten ist 65535 Byte. Für grössere Datenpakte ist ein Jumbogram im Extension Header vorgesehen: Datenpakete bis zu einer Grösse von 2 ^ 32 Byte (4096 Mebibyte) sind erlaubt. |
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| Siehe auch: OSI-Schichtenmodell IPv4 IPv6 TCP-IP IP-Adresse IP-Fragmentierung MTU Autonomes-System | |||||
| IPv4-Technologien | |||||
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Bedarf an IP-Adressen und Koexistenz mit IPv6 IPv4 ist das gegenwärtig am meisten genutzte Internet-Protokoll und umfasst einen Adressraum von 32-Bit. Es bildet das Rückgrat des Internet, wird jedoch bis ca. 2025 sukzessive von IPv6 abgelöst. Problematisch ist der auf 32-Bit begrenzte Adressraum, welcher eine maximale Anzahl von 4,295 Milliarden Hosts adressieren kann. Mit dem Wirtschaftsboom in Asien und dem Bedarf an IP-Adressen für Mobile Endgeräte, für Haushaltsgeräte (Kühlschrank), Sensor-Netzwerke für Brücken, Häuser usw. oder RFID-Chips steigt der Bedarf an IP-Adressen rapide an. Die USA wiederum als grösste Wirtschafts- und Internetmacht verfügen aus historischen Gründen noch eine Zeit lang über genügend IP-Adressen, so dass von dieser Seite keine Forcierung zur Umstellung auf IPv6 zu erwarten ist. IPv6 ist auch mit Kosten verbunden, da neue Router/Bridges/Switches benötigt werden. Diese Problem wird wahrscheinlich in der Übergangszeit durch den Einsatz von Routern gelöst, die beide Protokolle beherrschen (dual stack), oder durch "Tunnelung" von IPv6 Datagrammen: sie werden einfach an einen IPv4 Header angehängt oder der Header enthält beide Versionsnummern. IPv4-Header Ein IPv4 Datagramm (Datenpaket) ist aufgeteilt in einen Header und den Nutzteil (eigentliche Daten). Der Kopfbereich (Header) von IPv4-Paketen ist in RFC 791 definiert. Er ist 32 Bit lang und enthält Angaben zur Version (IPv4 oder IPv6), zur IP Header Length (IHL), Type of Service (ToS: Priorität, Quality of Service), Länge des gesamten Paketes (Total Length: 16 Bit breit → maximal 65535 Bytes oder 64 Kibibyte), Fragment Offset: dient der Verwaltung fragmentierter Pakete, Lebensdauer eines Paketes (Time-to-Live, TTL): soll die Lebensdauer begrenzen, damit ein Paket bei Fehlleitungen nicht ewig im Netz umherirrt und Ressourcen bindet, heute oftmals als Hop-Count realisiert, sowie Angaben zur Quell- und Zieladresse, einer Prüfsumme und Zusatzinformationen, welche Vorgaben für das Routing geben: Strict Routing: ein kompletter Routing Pfad ist vorgegeben, Free Routing: gibt eine Liste von Routern an, über die das Paket gehen soll, ein Zeitstempel u.a. Routing Protokolle unter IPv4 Routing Protokolle die unter IPv4 verwendet werden sind u.a.: Border Gateway Protocol (BGP): BGP ist ein Exterior Gateway Protokoll um Erreichbarkeitsinformationen zwischen Autonomen Systemen (AS) auszutauschen, d. h. es liefert Informationen darüber, welche Netze erreichbar sind. Diese Informationen werden von den Routern der ASe verwendet, um interne Routing Daten für das Open Shortest Path First (OSPF) Verfahren oder das Routing Information Protocol (RIP) zu erstellen. Ein Autonomes System ist eine Anzahl von IP-Netzen die einheitlich administriert werden und durch ein oder mehrere Interior Gateway Protocols (IGP) verbunden sind. Ein IGP ist ein Routing-Protokoll für ASe: sie können mit komplexen Netzwerktopologien umgehen. Beispiele sind: OSPF, RIP, IS-IS (Intermediate System to Intermediate System Protocol) oder IGRP (Interior Gateway Routing Protocol). ASe können sich aus mehreren Teilnetzen zusammensetzen und werden meistens von ISPs (Internet Service Provider), Firmen oder Organisationen betrieben. Eine Weiterentwicklung von IGRP ist EIGRP (Enhanced Interior Gateway Routing Protocol), das 1994 von Cisco vorgestellt wurde. OSPF und IS-IS arbeiten mit dem Routing-Algorithmus Link-State-Routing-Protokoll (LS). Damit bauen Router komplexe Datenbanken mit Informationen über Netzwerktopologien auf. Link State arbeitet mit dem Shortest Path First (SPF) Algorithmus von Edsger Dijkstra. Im Unterschied zu den Distanzvektorprotokollen (RIP, IGPR) liegen bei LS Informationen über die gesamte Netzwerktopologie vor. LS tauscht nur Änderungen der Routingtabellen aus: dies erfolgt über Link-State-Announcement/Advertisements (LSA) per Multicast unter benachbarten Routern. |
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| Siehe auch: IPv4 IPv6 NAT subnetting 6to4 Datenpaket Nameserver Resolver IP-Fragmentierung Teredo | |||||