| IBM | |||||
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International Business Machines, Armonk bei North Castle, New York. Führender amerikanischer Hersteller von Computern und Grossrechnern, Software, Netzwerken, Speichertechnologie und Mikroelektronik. IBM gründet sich auf die 1896 von Herman Hollerith gegründete Tabulating Machine Company (TMC). Hollerith hatte eine Maschine zum Erfassen, Auszählen und Sortieren von Lochkartendaten entwickelt die auch bei den Wahlen in den USA eingesetzt wurde. 1910 wurde die DEHOMAG (Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft mbH) von Willy Heidinger gegründet. Die DEHOMAG war Lizenznehmerin der Tabulating Machine Company und wurde 1922 von deren Nachfolgerin, der Computing Tabulating Rating Corporation unter Thomas J. Watson übernommen, da sie überschuldet war. Die Umbenennung der Computing Tabulating Rating Corporation in IBM erfolgte 1924, da nun hauptsächlich Produkte wie Locher, Prüfer, Sortier- und Tabelliermaschinen hergestellt wurden. IBM hatte zu dieser Zeit eine monopolartige Stellung für Lochkarten. Die ersten Computer folgten in den fünfziger und sechziger Jahren sowie entsprechende Peripherie (Magnetplatten- und Trommelspeicher, Bandstationen, Drucker). Der erste Großrechner (S/360) wurde 1964 mit dem Betriebssystem OS/360 vermarktet. 1981 stieg IBM etwas verspätet ins PC Geschäft ein. IBM schaffte Standards (IBM Kompatibilität) im PC Bereich, obwohl es viele Nachbauten gab und andere Hersteller führend wurden. In den 90er Jahren förderte IBM Open Source Projekte wie Linux, das zu einem Serversystem weiterentwickelt wurde und Eclipse, der Nachfolger von IBMs Visual Age for Java 4.0. IBM entwickelte die Prozessoren IBM POWER (Performance Optimized With Enhanced RISC), PowerPC (PC = Performance Chip) und Cell. Aktuelle Mainframes sind die zSeries und System z9. Die PC Sparte wurde zum Mai 2005 an den chinesischen Personal-Computerhersteller Lenovo abgestossen. IBM hat weltweit rund 329.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von 91,134 Mrd. US-Dollar (2005). IBM ist weltweit in über 170 Ländern aktiv. |
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