| IMAP4 | |||||
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Internet Mail Access Protocol Version 4. Mit diesem Protokoll lassen sich E-Mail-Accounts verwalten. Es wird voraussichtlich POP3 ablösen. IMAP4 erlaubt das Lesen und Ablegen von E-Mails auf dem E-Mail Server. Damit können auch Internet Terminals ohne eigene Festplatte Mails ablegen - eben auf dem Mailserver. Das IMAP Protokoll ist textbasiert und optimiert für den Zugriff auf e-Mails die sich auf einem Mailserver befinden. Mailinhalte werden vom Mailserver geladen, der Inhalt eines Ordner kann mit einer aktuellen Nachrichtenliste des entsprechenden Ordners in Erfahrung gebracht werden. Im Gegensatz zu POP3 können einzelne Ordner auf dem Mailserver von einem E-Mail Client wie z. B. Mozilla Thunderbird abonniert werden. Es kann ein Datenabgleich bzw. eine Synchronisation zwischen Online- und Offline Ordnern durchgeführt werden. Serverseitiges durchsuchen von Mails wird möglich und das lokale Abspeichern von Mails wird mit IMAP unnötig. Das Vergeben von Zugriffsrechten ermöglicht es, dass mehrere Benutzer auch gleichzeitig auf die Ordner zugreifen können. IMAP IDLE ermöglicht das Pushen von e-Mails: eine sofortige Benachrichtigung wenn eine E-Mail auf dem Mailserver eintrifft. |
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| Siehe auch: POP3 SMTP E-Mail E-Mail-Server Ray-Tomlinson SMTP-Relay-Server SMTP-Authentifizierung MAPI SAMBA Client-Server | |||||
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E-Mail bedeutet elektronische Post. Sie ist, wenn der Internetzugang erst mal vorhanden ist, eines der günstigsten Kommunikationsmittel weltweit. Es ist (fast) unerheblich, wie weit Sender und Empfänger voneinander entfernt sind. Die verwendeten Protokolle sind unter anderem POP3, SMTP, IMAP und SMAP. Die E-Mail und das darin verwendete AT-Zeichen (@, Klammeraffe) wurde von Ray Tomlinson 1971 eingeführt. Entgegen den Erwartungen der Entwickler des ARPANETs überstieg schon 1971 das Traffic-Volumen der E-Mails den Traffic, der über Telnet und FTP abgewickelt wurde. Ein grosses Problem trat Ende der 1990er Jahre mit dem immer grösseren SPAM Volumen auf. Der Anteil von SPAM am gesamten E-Mail Verkehr betrug im Februar 2006 60,6 Prozent. Die durch SPAM verursachten Zusatzkosten beliefen sich 2004 auf ca. 25 Milliarden Euro. Zusatzkosten entstehen beispielsweise durch: Arbeitszeit, die für das Lesen und Aussortieren von SPAM anfällt; Beschaffungskosten für Anti-Spam-Filter Software; da Filtersoftware auch mal daneben liegt, können wichtige E-Mails fälschlicherweise blockiert werden; SPAM kann das Datenvolumen der Mailbox sprengen, so dass wichtige E-Mails abgewiesen werden; Internet-Verbindungskosten, die durch das erhöhte Datenvolumen anfallen; Kosten, die durch SPAM-Attacken auf E-Mail Server entstehen; Kosten für die Besitzer von PC bzw. Firmenservern, die von Spammern mittels einer Schadsoftware unter ihre Kontrolle gebracht werden (Zombie-PCs) und zu SPAM-Servern umfunktioniert werden. |
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| Siehe auch: E-Mail-Server POP3 IMAP4 SMTP Anti-Spam-Liste Anti-Spam-Filter Ray-Tomlinson AT-Zeichen SMTP-Authentifizierung SMTP-Relay-Server | |||||
| E-Mail-Server | |||||
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Ein E-Mail-Server (Kurzform: Mailserver) ist ein Server in einem Netzwerk oder bei einem ISP (Internet Service Provider), der ausschliesslich für den Empfang und die Zustellung von E-Mails zuständig ist. Für jedes Mitglied verfügt der Mailserver über Speicherbereiche in denen die E-Mails gespeichert werden. Mailserver haben eine POP3-Adresse zum Empfangen von E-Mails (bei GMX ist dies pop.gmx.net) und eine SMTP-Adresse zum Senden (Postausgangsserver, SMTP; bei GMX ist dies mail.gmx.net). Mailserver verfügen u.a. über folgende Dienste: Mail Transfer Agent (MTA) für den Transport vom E-Mail-Client (Mail User Agent, MUA) zum MTA oder von MTA zu MTA. Bekannte MTAs sind: Exchange (Windows), Sendmail (Unix/Linux), Lotus Domino (Windows/ Linux/ Unix/ Solaris/ AIX), XMail (Windows/ Linux/ BSD), Courier (Unix/Linux), hMailServer (Windows), Exim (Unix/Linux) oder James (Java-basiert). Der Transport wird meistens über das SMTP-Protokoll abgewickelt, manchmal auch über X.400 oder UUCP (Unix to Unix Copy Protocol). Der MTA speichert die Mails nicht dauerhaft sondern leitet sie nur weiter. Der Mail Delivery Agent (MDA) speichert die E-Mails in die jeweiligen E-Mail-Postfächer (Filterung und Verteilung). Zur Gewährleistung einer besseren Kommunikation zwischen dem MTA und dem MDA kann auch das Local Mail Transport Protocol (LMTP) verwendet werden. Der Mail Retrieval Agent (MRA) dient dazu, die gespeicherten E-Mails vom Mailserver via POP3 oder IMAP herunterzuladen. Zur Verbesserung der Sicherheit verwenden E-Mail-Server Anti-Viren-Software, Spam-Filter und Blacklists bzw. Whitelists. Weitere Funktionen von Mail-Servern sind: SMTP-Relay-Server und Fallback Mail Exchange. Neben dem POP3- und IMAP-Protokoll werden die Protokolle SMTP/ESMTP, APOP und KPOP, UUCP, MIME oder Message Submission Agent (MSA) verwendet. |
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| Siehe auch: E-Mail Webserver POP3 SMTP IMAP4 SMTP-Relay-Server Ray-Tomlinson AT-Zeichen Server | |||||
| SMTP | |||||
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Simple Mail Transfer Protocol. SMTP Ist ein Protokoll zum Austauschen von E-Mails. Für das Empfangen von E-Mails von einem Mailserver wird das POP3-Protokoll oder IMAP verwendet. SMTP wird vorrangig zum Versenden und Weiterleiten von e-Mails eingesetzt. Dabei findet i.d.R. Port 25 für 'smtp' Verwendung. Zur besseren Authentifizierung des Benutzers kann auch Port 587 eingesetzt werden. Port 587 dient speziell der sicheren Weiterleitung von Mails an einen anderen Mailserver. Im ARPANET waren noch die Protokolle Mail Box Protocol und FTP-Mail im Einsatz, bis Jon Postel 1980 im RFC 772 vorschlug, den e-Mail Verkehr von FTP zu entkoppeln. SMTP selber wurde dann 1982 unter RFC 821 veröffentlicht und setzte sich als Standard, auch gegen Unix to Unix Copy durch. Der Mail User Agent (MUA) übernimmt bei SMTP die Abwicklung des E-Mail Verkehrs. Es handelt sich dabei um ein Mailprogramm, das Kontakt zu dem SMTP-Server aufnimmt (Mail Submission Agent, MSA). Der SMTP-Server übermittelt die Mails über andere SMTP-Server (Mail Transfer Agents (MTA)) zum eigentlichen Bestimmungsort. Bekannte MTAs sind sendmail, qmail, exim oder Postfix. SMTP wandelte sich vom ASCII-Protokoll zum MIME-Protokoll, mit dem auch Binärdateien kodiert werden können. SMTP war ursprünglich zum reinen Versenden von lokalen Mails zwischen Servern entwickelt worden, so dass ein einzelner Server auf Port 25 die Funktionalität von MSA und MTA übernahm. Jahre später kam der dedizierte Port 587 hinzu, welcher die MSA-Funktion handhabte, so dass jetzt eine funktionale Trennung der Aufgaben zum Einspeisen von e-Mails und dem Weiterleiten unter SMTP-Servern möglich war. SMTP ist ein textbasierters E-Mail Protokoll, bei dem eine zwingende Authentifizierung nicht stattfindet. Das bedeutet, dass keine sichere Bestimmung des Absenders möglich ist. |
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| Siehe auch: ESMTP POP3 IMAP4 E-Mail E-Mail-Server SMTP-Relay-Server SMTP-Authentifizierung Ray-Tomlinson Jonathan-Postel Requests-For-Comments | |||||