ISP

Internet Service Provider. Der ISP stellt gegen ein Entgelt einem Anwender oder einer Firma/Netzwerk den Zugang zum Internet zur Verfügung. Die Einwahl erfolgt meist mit einem Modem, einer ISDN Verbindung oder über ADSL bzw.  SDSL oder VDSL. Auch eine Standleitung ist möglich. Die Tarife unterscheiden sich nach Volumen (Traffic) oder Zeit. Bei DSL Verbindungen wird oft eine "Flat-Rate" angeboten: für einen festen Preis kann man ununterbrochen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die  Woche surfen ohne bestimmtes Volumenlimit. Es gibt auch Tarife ohne Grundgebühr (Call by Call).  Auf dem deutschen Markt sind vor allem T-Online, AOL, United Internet (1&1, GMX, Schlund & Partner, Web.de), Freenet AG, Arcor, Alice (HanseNet), Versatel,  Kabeldeutschland (Internet über TV-Kabel) oder auch städtische Anbieter wie NetCologne tätig. Schlund & Partner, die seit 1995 auf dem Markt waren, gehört seit 1998 zu 1&1 und verschwindet 2007 als Marke. Compuserve beispielsweise ist am  deutschen Markt gänzlich verschwunden. Eine weitere Konzentration ist auch weltweit zu erwarten. Abzuwarten bleibt, was die Global Player Google, Microsoft, Ebay, Amazon, AOL/Time Warner und Yahoo für eine Rolle spielen werden.  Der Internetzugang über das Stromnetz (Powerline) konnte sich u.a. wegen technischer Schwierigkeiten bisher nicht durchsetzen.                                             
Siehe auch:    internet   ISDN   ADSL   VDSL   Google   Microsoft   Flatrate   Hosting   HSDPA   Fibre-to-the-Home