ITIL

Die ITIL (IT Infrastructure Library) ist eine Verfahrensbibliothek die Best Practices liefert für die Implementierung und Gestaltung sowie das Management von IT-Prozessen.  Die ITIL wird immer mehr benötigt, um Outsourcing Projekte zu bewältigen oder komplexe IT-Projekte zu steuern.  Die ITIL gilt als Standard zur Umsetzung des IT-Services Management und bietet Regeln und Definitionen zum Betreiben einer IT-Infrastruktur und deren Prozesse sowie der Aufbauorganisation und der Werkzeuge. Die ITIL besteht im wesentlichen aus  mehreren Büchern die in Revison 3 vorliegen:  Offizielle ITIL-Service-Management-Einführung, Service Strategie (Service Strategy, SS), Service Entwurf (Service Design, SD),  Service Überführung (Service Transition, ST), Service Betrieb (Service Operations, SO) sowie Kontinuierliche Serviceverbesserung (Continual Service Improvement, CSI).                                               
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  Cloud-Computing
Cloud-Computing: Software as a Service (Rich Internet Applications), Platform as a Service (Google Chrome OS, Windows Azure), Infrastructure as a Service (Virtualisierung) Cloud-Computing: Software as a Service (Rich Internet Applications), Platform as a Service (Google Chrome OS, Windows Azure), Infrastructure as a Service (Virtualisierung)
Cloud Computing ist ein Thema, welches in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird. Die grossen Hard- und Software-Hersteller stehen schon in den Startlöchern, um diesen Wachstumsmarkt der Zukunft zu besetzen.  "Cloud" steht für das Wolkendiagramm mit dem das Internet typischerweise visualisiert wird. "Cloud" steht auch für die Unbestimmtheit, auf welchem Rechner im RZ die Anwendung läuft. Technisch gesehen bedeutet Cloud Computing,  dass Anwendungen nicht mehr auf dem eigenen Host oder Server bzw. dem Firmenrechenzentrum gefahren werden, sondern in einer virtuellen Rechenumgebung im Internet. Der Zugriff erfolgt dann über den Browser. Diese Rechenumgebung im  Internet wird durch mehrere Anwender realisiert, der Zugang erfolgt über ein Netzwerk. Alle Anwendungen, von der Entwicklungsumgebung bis zur ERP/CRM oder BI-Software (Business Intelligence)  werden ausgelagert.

Cloud Computing Ressourcen
Cloud Computing besteht aus einer hoch-skalierbaren IT-Infrastruktur und wird nach nachgefragten Mengeneinheiten abgerechnet. Cloud Computing besteht aus  On-Demand Software und On-Demand Hardware bzw. On-Demand Services. Cloud Computing ermöglicht ein On-Demand Sharing von IT-Ressourcen.  Im ursprünglichen Sinn befinden sich die IT-Ressourcen in Public Clouds bei Fremdanbietern, es kann sich aber auch um Private Clouds im eigenen Rechenzentrum handeln oder hybride Ansätze (Hybrid Clouds).  Um Cloud Computing sicher zu machen müssen bestimmte Anforderungen im Sicherheitsbereich und Compliancebereich erfüllt sein. Weiterhin sollte das Systemmanagement bestimmte Governance-Regeln einhalten.  Dabei sollte der Zusammenhang zum ITIL-Prozessmanagement (IT Infrastructure Library) beachtet werden und mit SLAs (Service Level Agreements) abgesichert werden.  Cloud Computing geht über bisherige Ansätze wie SaaS (Software as a Service) hinaus. Ausser SaaS beinhaltet Cloud Computing auch Platform as a Service (PaaS) und Infrastructure as a Service (IaaS).  Konzepte, die durch Cloud Computing verwirklicht werden können sind Grid-Computing, Cluster-Computing, Super-Computing oder Utility Computing.  Platform as a Service ist nichts weiter als ein Cloud-Computing Betriebssystem wie Windows Azure oder Google Chrome OS, bei dem die Dateien im Internet bzw. dem jeweiligen Rechenzentrum liegen und nur die aktuell zu bearbeitenden auf dem lokalen Rechner.  Infrastructure as a Service bedeutet Virtualisierung von CPU-Leistung, Speicher und Server-Diensten.

Windows Azure: Cloud Computing Plattform 
Ein Beispiel für eine Cloud Computing Plattform ist "Windows Azure" von Microsoft. Windows Azure ist ein internetbasiertes Betriebssystem und eine Cloud Computing Plattform. Damit können die Kunden von Microsoft ihre Anwendungen auf den Microsoft  Rechenzentren laufen lassen. 

Weitere Beispiele
Weitere Beispiele für Cloud Computing sind Google Docs (Google Apps Engine), Amazon Elastic Computing Cloud, Apple iWork.com/MobileMe oder iCloud. Das Google Chrome OS wird dem Trend zum Cloud Computing noch mehr Vorschub leisten.  Die Dateien liegen bei Google Chrome OS, ausser wenn sie aktuell bearbeitet werden, im Internet. Es stellt sich die Frage der Akzeptanz durch die User und des Datenschutzes. Salesforce.com bietet auch Cloud Computing  Lösungen an und prägte den Begriff Software as a Service oder Software on Demand mit. 

Bewertung von Cloud Computing
Neben Sicherheitsproblemen steht bei Kritikern die Problematik im Vordergrund, dass sich durch Cloud Computing die ohnehin marktdominante Stellung von grossen Anbietern mit eigenen Rechenzentrumskapazitäten wie  Microsoft oder Google noch weiter ausbauen wird. Chancen für die Kunden bestehen in der Skalierbarkeit, der variablen Abrechnungsmodelle und der Variabilität der Angebote: die zeitgerechte Nutzung verschiedener Software-Angebote wird möglich ohne etwas  anschaffen oder administrieren zu müssen. 

Fachpresse: Cloud Computing bei der Computerwoche 

Link: Cloud oder Rechenzentrum?             
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