| In-Memory-Datenbanken | |||||
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Im Unterschied zu bisherigen Datenbankmanagementsystemen (DBMS), welche Festplatten (HDD) als Datenspeicher verwenden, nutzen In-Memory Datenbanken (NewDB) den Arbeitsspeicher. Dadurch ergeben sich kürzere Zugriffszeiten und die Möglichkeit zum Aufbau eines Hochleistungs-Datenbanksystems. Der schnellen Verfügbarkeit der In-Memory Datenbanken steht die Nichterfüllung eines der ACID-Kriterien gegenüber: die dauerhafte Speicherung der Daten ist im Falle eines Systemabsturzes nicht garantiert. Um dieses Manko auszugleichen werden regelmäßig Snapshot-Dateien angelegt. Weiterhin werden Replikations- und Failover-Strategien gefahren, so das Abbilder der In-Memory Datenbank auf einer Festplatte zur Verfügung stehen. Zusätzlich kann der Arbeitsspeicher als Nicht-Flüchtiger Arbeitsspeicher realisiert werden (NVRAM). Durch regelmäßiges Speichern der aktuellen Transaktionen (Transaktions-Logdateien) können Recovery-Strategien im Falle eines Systemausfalls gefahren werden. Beispiele für In-Memory Datenbanken sind SAP-HANA (High Performance Analytic Appliance), ORACLE Times 10 oder als In-Memory Datenbanken konfigurierbare Datenbanken: MySQL, Apache Derby, HSQLDB, Berkeley DB oder InfoZoom. |
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| Siehe auch: Google-BigTable RAM MySQL ACID NoSQL Google-BigData | |||||