| Intel-Sandy-Bridge | |||||
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Die Intel Sandy-Bridge Architektur ist der Nachfolger der Intel Nehalem-Plattform. Westmere-Plattform, Parallelisierung und kooperative Integration Grundlage von Sandy Bridge ist die erweitere Nehalem-Plattform Westmere, die mit einer Struktrurbreite von 32 Nanometer gefertigt wird. Die Intel Sandy Bridge Architektur folgt dem Trend zur (kooperativen) Integration von Systemressourcen auf einem Chip (Die), insbesondere die Integration eines Grafikkerns (iGPU, Grafikbeschleuniger). Weitere Systemressourcen befinden sich auf dem Sandy-Bridge-Die: neben den CPU- Kernen und der iGPU auch Speichercontroller und Caches. QuickPath Interconnect hat damit ausgedient. Integriert ist auch eine PCIe-2.0 Schnittstelle mit 16 Lanes zur Anbindung weiterer Grafikkarten. Arbeitsspeicher wird in Größen von bis zu 8GB-Arbeitsspeichermodulen (bis DDR3-2133) unterstützt. Weitere Neuerungen sind das Last-Level-Cache-Konzept (LLC) und der System Agent, der im wesentlichen aus dem UnCore-Bereich des Nehalem besteht. Weiterhin integriert ist das Direct Media Interface (DMI). Features der Intel Sandy-Bridge-Architektur Zu den Features gehören Advanced Vector Extension (AVX), einer weiterentwickelten Befehlssatzerweiterung und Nachfolger von SSE4. AVX arbeitet mit 256-Bit Registern und soll Gleitkommaoperationen weiter beschleunigen. Der Turbomode der Nehalem Architektur wurde mit der Turbo Boost Technology übernommen. Durch die Turbo Boost Technology ist der Prozessor in der Lage, je nach Anforderung z.B. durch das Betriebssystem, die Taktrate zu erhöhen. ACPI, OSPM, TDP Diese Technologie wird durch das Advanced Configuration and Power Interface (ACPI) unterstützt. Das ACPI ist bereits State of the Art Technologie, so dass keine neue Software erforderlich ist. Die ACPI -Spezifikation enthält einen offenen Standard für eine einheitliche, auf Betriebssysteme focusierte Gerätekonfiguration und das dazugehörige Power-Management (Operating System-directed Operating and Power Management, OSPM). Das OSPM bedeutet eine Implementierung der ACPI, so dass das Gerätemanagement nicht mehr vom Firmware-Interface ausgeführt wird. Die Thermal Design Power (TDP) bewegt sich zwischen 35 und 95 Watt bei Desktop Prozessoren und 35 bis 55 Watt bei Mobile Prozessoren. Modelle Die Taktrate bewegt sich zwischen 2,3 und 3,4 Gigahertz (2,2 bis 2,7 GHz bei Mobile Prozessoren). Die Sandy Bridge Plattform bietet 2-Kern Prozessoren (Dual Core), 4-Kern Prozessoren (Quad Core) und 6-Kern Prozessoren (Hexa Core). Auch 8-Kern Prozessoren (Octa Core) sind geplant. Weitere Features HyperThreading Technologie und das Cache Konzept aus dem Nehalem werden fortgeführt: L1 Cache (64 KB, 3 Zyklen), L2 Cache (256 KB, 8 Zyklen) und ein bis zu 8 MB grosser, 'shared' L3-Cache (25 Zyklen) sind eingebaut. AES Verschlüsselung und SHA-1 Hashing werden explizit unterstützt. Die Quad-Core Version wird eine integrierte Grafik-Unterstützung für eine Auflösung von 1900 x 1200 aufweisen. Weitere Highlights sind ein decodierter Micro-Op Cache und ein optimierte Verzweigungs-Vorausberechnung, d.h. der Prozessor ist in der Lage, Verzweigung im Voraus zu berechnen und optimiert daher seine Leistung; im Falle einer falschen Vorausberechnung wird neu gerechnet. Der Speicher Controller arbeitet mit bis zu 25,6 GB/s und unterstützt DDR-3 1600 Dual Channel RAM. Mit der Sandy-Bridge Architektur ist erneut ein Sockelwechsel verbunden, da man den PCIe-3.0 Standard unterstützt. Dadurch müssen die Anwender auch in neue Mainboards investieren. Intel Sandy Bridge unterstüzt LGA (Land Grid Array) 1155 (Sockel H2) und LGA 2011 (Sockel R). |
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| Siehe auch: Intel-Nehalem-Prozessor Intel-Core-i-Serie Intel-Ivy-Bridge Gleitkommazahl SSE SSE4 Hyper-Threading APU AMD-Fusion | |||||