Internet2

Seit 1996 existiert das Internet2 unter der Schirmherrschaft der UCAID (University Corporation for Advanced Internet Development). Ursprüngliches Ziel waren Übertragungsraten von 2,48 GBit/s und schneller.  Heute erreicht man Übertragungsgeschwindigkeiten von 23 GBit/s bis zum Rekordwert von 101 GBit/s, aufgestellt von Professor Steven Low und seinem Team auf einer Strecke zwischen Los Angeles und Pittsburgh.  Weitere Träger des Projektes sind 200 amerikanische Universitäten, Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser. Seit 1999 haben auch Europäische Institute Zugang zum Internet2. Deutschland hat den Anschluss im Jahr 2000 bekommen. 

G-WIN, X-WIN und GÉANT2
Das sog. G-WIN Netz verbindet 500 deutsche Universitäten und Forschungseinrichtungen. Nachfolger des G-WIN ist das X-WIN,  welches vom Deutschen Forschungsnetz betrieben wird. Das X-WIN ist mit anderen Providern verbunden (Peering)  und mit dem europäischen Forschungsnetzwerk GÉANT2.

Glasfaser-Backbone
Das Internet2 verfügt über einen Hochgeschwindigkeits-Glasfaser-Backbone. Ziel ist es, die Entwicklung  zukunftsorientierter Technologien und Anwendungen zu unterstützen. Abilene ist der Codename des Internet2 (letzte Eisenbahnstation in Kansas, Ende des 19. Jahrhunderts).  Das Internet2 verfügt über kein neues Protokoll. Es ist die Bezeichnung für eine physische Struktur und benutzt IPv4 und IPv6.                                           
Siehe auch:    internet   Backbone   IPv4   IPv4-Technologien   IPv6   CERN   Gigabit   Router   Domain-Name-System