| Interrupt-Request | |||||
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Ein Interrupt-Request (IRQ) ist ein Signal, das den Prozessor bei seiner Arbeit unterbricht, um andere dringende Aufgaben an die CPU zu leiten. Der Interrupt-Handler entscheidet, wie auf diesen Interrupt reagiert werden soll: zur späteren Bearbeitung speichern oder sofort darauf reagieren. Man unterscheidet Software- und Hardwareinterrupts. Letztere werden von einem Peripheriegerät ausgesandt und haben die Funktion, Daten von aussen zu empfangen. Jedes Peripheriegerät hat eine Nummer für seine IRQ (Interrupt Request). Es können sich auch mehrere Geräte eine Nummer teilen. Multitasking wird durch die Interrupt-Technologie ermöglicht. Softwareinterrupts dienen dazu, um beispielsweise Funktionen des Betriebssystems zwischendurch auszuführen. Wird eine bestimmte Flag gesetzt, um wichtige Arbeiten des Prozessors nicht zu unterbrechen, der Interrupt also ausgesetzt, so nennt man das Interrupt-Maskierung. Unterschiedliche Prioritäten bezeichnet man als Interrupt-Ebenen. Der Interrupt-Controller ist für die Verwaltung und Weiterleitung von Interrupts zuständig. IRQ-Konflikte entstehen, wenn mehrere Geräte gleichzeitig den gleichen Interrupt verwenden. Die Konsequenzen reichen von einer Fehlfunktion bis zum Absturz des Rechners. IRQ - Belegung IRQ 0 - System Timer Interrupt from Timer IRQ 1 - Keyboard IRQ 2 - Kaskadiert mit 2. IRQ-Controller IRQ 3 - COM2 Serielle Schnittstelle IRQ 4 - COM1 Serielle Schnittstelle IRQ 5 - LPT2 IRQ 6 - Floppy Disk Controller IRQ 7 - Parallele Schnittstelle LPT1 IRQ 8 - Realtime Clock IRQ 9 - Umgeleiteter IRQ 2 IRQ 10 - frei IRQ 11 - frei IRQ 12 - frei IRQ 13 - Mathematischer Coprozessor IRQ 14 - Primary Hard Disk Controller IRQ 15 - Secondary Hard Disk Controller |
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| Siehe auch: CPU Plug-und-Play Mainboard Bus-Mastering MCA PCI-Express Grafikkarte Riser-Karte | |||||
| Bus-Mastering | |||||
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Bus Mastering heisst, dass der Prozessor eines Rechners zeitweilig die Kontrolle über den Bus an eine Adapterkarte abgibt. Diese wird Busmaster genannt und adressiert selbständig Speicher und I/O Bereiche für den Datentransfer. Der Busmaster operiert also als eine Art Bridge bzw. wie eine eigenständige CPU. Die CPU kann in der Zeit andere Prozesse abarbeiten, falls sie die notwendigen Ressourcen im Zugriff hat. Oft ist der Bus zum Speicher hin teilweise noch nutzbar (Time-Sharing). Bei Multitasking-Betriebssystemen wirkt sich dies fördernd in Bezug auf die Reaktionsfähigkeit aus, wobei die Busmaster-Aktivität oftmals über ein Interrupt-Signal mit dem Betriebssystem verkoppelt ist. Die Adapterkarte hat dabei den Sinn, bestimmte Aufgaben asynchron zu anderen Tasks zu bedienen. Es gibt PCI-Busmaster, AGP-Busmaster und ISA-Busmaster. Anwender sind Netzwerkadapter, Festplattencontroller, Soundkarten, Video-Framegrabber und Grafikkarten. Die Datentransfers finden dabei sowohl zwischen Karte und Hauptspeicher als auch zwischen Karte und Karte statt. Seltener trifft man auf Crypto-Hardware oder Co-Prozessoren auf sogenannten Transputer-Boards. Der Zustand, den die CPU bei DMA-Transfers einnimmt, ist weitgehend vergleichbar mit dem eines Busmasters, so dass man auch häufig, wenn auch eher irreführend, von DMA-Busmaster-Transfer spricht. |
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| Siehe auch: Bus Adressbus CPU Multitasking PCI AGP PCI-Express Transputer Mainboard DMA | |||||