| Engine | |||||
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Eine Engine besteht aus Programmbibliotheken welche den Programmierern Werkzeuge an die Hand gibt. Es gibt Grafik-Engines, Datenbank-Engines (Beispiel: Jet-Engine von Microsoft Access) und Spiele-Engines. Letztere bestehen heute aus einer Grafik Engine, einer KI (Künstliche Intelligenz, welche zum Beispiel Bots steuert), einer Physik-Engine (sorgt dafür, dass die Umgebung wie in der realen Welt auf Handlungen reagiert, bekanntes Beispiel: Havok), einer Steuerung, Netzwerkcode für den Multiplayer Modus und einem soliden Datenmangement, welches Abstürze vermeidet. Bekannte Spiele-Engines sind: Ultima-Underworld-Engine, Quake-Engine, Unreal-Engine, Half-Life Engine (Goldsource), Source-Engine (Half-Life 2), Doom-3-Engine, Jupiter-Extended-Engine (F.E.A.R.), CryENGINE (FarCry) und CryENGINE 2 (Crysis). |
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| Siehe auch: Taktik-Ego-Shooter-Half-Life Egoshooter Künstliche-Intelligenz Fuzzy-Logik Grafikkarte GPU Virtualisierung Bot C-Plus-Plus | |||||
| Microsoft-Access | |||||
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MS Access ist eine relationale Datenbank von Microsoft, die es nur für Windows gibt und meist im Microsoft Office System enthalten ist. Microsoft Access ermöglicht auch die Entwicklung und Verwaltung von Datenbankanwendungen. MS Access eignet sich zur Verwaltung kleinerer und mittlerer Datenbanken. Für grössere Firmendatenbanken sind mächtigere Produkte die richtige Wahl: DB2 (IBM), Sybase ASE, ORACLE, ADABASE (Software AG), Informix u.a. MS Access speichert (im *.mdb Format) neben den Datenbanktabellen auch die Oberfläche mit ab. Front-End (Oberfläche) und Back-End (Tabellendefinitionen und Daten) können separat gespeichert werden. Über die ODBC Schnittstelle können beim Einbinden externer Formate auch MS Access-fremde Formate einbezogen werden. Mittels der ODBC-API kann auf MS Access Datenbanken auch extern zugegriffen werden. Neuere MS-Access Schnittstellen sind: Data Access Objects (DAO) sowie Remote Data Objects (RDO) für relationale Datenbanken, ActiveX Data Objects (ADO) für alle Datentypen. Durch ADO kann man auf MS-Access mit weiteren Programmiersprachen, wie z. B. Visual Basic oder Delphi zugreifen. Dies geht auch ohne Installation. Die Jet-Engine ist das Back-End von MS Access. Die Microsoft Joint Engine Technology Engine ist seit 1992 eine relationale Datenbank-Engine für die Windows-Plattform. Sie wurde in 2 verschiedenen Versionen ausgeliefert: Jet Red und Jet Blue. Die Jet Red Engine ist ein RDBMS (Relationales Datenbankmanagementsystem) für Desktopdatenbanken. Die Jet Blue Engine ist auch ein RDBMS, das aber auf Grundlage eines Write Ahead Logging (WAL) mit einem 2 Phasen Commit Protokoll (2 Phase Commit, 2PC) arbeitet. Dies dient u.a. zur Wahrung der ACID-Eigenschaften, insbesondere bei verteilten Datenbanken. Jet Blue eignet sich für semistrukturierte Daten. Ab Version 2000 wird auch der Microsoft SQL-Server mitausgeliefert. Durch visuelle Programmierobjekte können schnell Anwendungen gebaut werden. Mit Visual Basic for Application (VBA) können umfangreiche Anwendungen programmiert werden. ADO-Nachfolger ist ADO.NET. ADO.NET läuft in der .NET Framework 3.0 Entwicklungsumgebung und stellt eine Sammlung von Klassen dar. ADO.NET ist für alle Datentypen geeignet, speziell für relationale Datenbanken und ist durch den Namespace System.Data innerhalb der Framework Class Library (FCL) repräsentiert. |
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| Siehe auch: Microsoft-Office Visual Basic datenbank ACID Normalform Transaktion Update-Befehl Referentielle-Integrität Write-Ahead-Logging 2-Phase-Commit | |||||
| Active-Directory-Service | |||||
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Ab Windows 2000 setzt Microsoft den Active Directory Service (ADS) ein. Es handelt sich um einen objektorientierten Verzeichnisdienst. Beim Active Directory werden, ähnlich wie in einem Telefonbuch (Zuordnung von Nummern zu Personen), Netzwerkobjekten Eigenschaften zugeordnet und administriert. In einer verteilten, hierarchischen und skalierbaren Datenbank werden alle Ressourcen des Netzes (Server, Workstations, Drucker, Benutzerkonten, Router usw.) von einer Stelle aus verwaltet. Dabei handelt es sich um eine Jet Blue Datenbank. Die Jet Blue DB entstammt der Microsoft Jet Engine, einer relationalen Datenbank Engine für Windows. Die Jet Blue DB ist ein transaktionsorientiertes RDBMS welches Write-Ahead-Logging benutzt. Bestandteile des ADS Zentrale Bestandteile des ADS sind: LDAP-Verzeichnisdienst, Kerberos, das Common Internet File System (CIFS, erweiterte Version von Server Message Block, SMB) und das Domain Name System (DNS). Kerberos dient zur Authentifizierung und vergibt Ticket Granting Tickets (TGT). Ein TGT ermöglicht dem Benutzer ein Service Ticket für einen Netzwerkdienst zu erhalten. Dies geschieht im Hintergrund nach einer einmaligen Passwortabfrage. Das CIFS-Protokoll dient zur Ablage von Dateien im Netzwerk. Zum Identifizieren von Ressourcen wird auf DNS (Domain Name System) bzw. Dynamisches DNS (DynDNS, DDNS) zurückgegriffen. In ADS ist DNS und TCP/IP integriert. Es erweitert DNS um sog. Service-Einträge (SRV-Records). Damit werden wichtige Dienste ermittelt, wie z. B. Domänencontroller oder der globale Katalogserver, welcher zum Suchen im ADS benötigt wird. Neu bei ADS ist, dass auch Programme auf dieses Verzeichnis zugreifen können. ADS arbeitet nach einer bestimmten Struktur: Gesamtstruktur (Forest), Bäume (Trees), Domänen und Organisatorische Einheiten (Organizational Units, OUs). Dadurch ergeben sich automatisch bidirektionale und transitive Vertrauensstellungen: Objekt A vertraut Objekt B, Objekt B vertraut Objekt C → damit vertraut Objekt A auch Objekt C. In einem Schema werden alle Objekte (Benutzer, Rechner, Drucker) und deren Attribute abgebildet. Dieses Schema wird bei allen Domänencontrollern einheitlich verwendet und ist dort in Form eines Forest abgebildet. Der jeweilige Administrator kann die Attribute des Schemas über die Microsoft Management Console (MMC) anpassen. Ab Windows Server 2008 heisst ADS Active Directory Domain Services (ADDS). |
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| Siehe auch: DNS-Server Nameserver Security-Accounts-Manager Kerberos LDAP DynDNS Server-Message-Block-Protocol Common-Internet-File-System B-Baum Duet | |||||