Kryptografie

Mit Hilfe der Kryptografie werden Daten verschlüsselt. Dabei verwendet man komplexe Algorithmen. Die Länge des Schlüssels ist von entscheidender Bedeutung für das Sicherheitsmaß. Heutzutage werden 128-Bit Schlüssel eingesetzt. Es gibt auch schon 256-Bit  Schlüssel und mit wachsender Rechenleistung machen auch immer höhere Schlüssel einen Sinn. Für den Normalanwender sind diese Schlüssel nicht zu knacken, da man Supercomputer benötigt, die lange Zeit - bis zu vielen Jahren - rechnen müssen,  um den Schlüssel zu knacken. Kryptografieverfahren können auch durch eine spezielle Hardware implementiert werden.  Ein Beispiel hierfür sind sog. Clipper-Chips, die die Kryptografie bei der Datenfernübertragung realisieren. Bekannte Kryptografie-Algorithmen sind: RSA (Rivest Shamir Adleman) der in PGP zum Einsatz kommt, DES  (Data Encryption Standard), wurde 1976 von IBM und der NSA entwickelt, um Behörden ein sicheres Kommunizieren zu ermöglichen. Dessen  Nachfolger, der aktuelle Algorithmus AES (Advanced Encryption Standard) wurde im Jahr 2000 von dem National Institute of Standards and Technology (NIST) als Standard  eingeführt. AES wird auch nach seinen Entwicklern Joan Daemen und Vincent Rijmen "Rijndael-Algorithmus" (sprich Rheindahl) genannt. AES ist ein symmetrisches Kryptosystem mit einer variablen Blockgrösse von 128, 192 und 256 Bit und einer variablen  Schlüssellänge von 128, 192 und 256 Bit. AES gilt als sicher bei Verwendung eines entsprechend komplexen Passwortes. Der Rijndael-Algorithmus ist dann auch mit hohem Aufwand nicht zu brechen.                                           
Siehe auch:    PGP   PKC   RSA   RC4   Advanced-Encryption-Standard   Schlüssel   SHA   CRC   Hash   Elgamal-Kryptosystem