| Windows-Vista | |||||
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Windows Vista (ehemals Codename Longhorn) kam 2007 auf den Markt. Trusted Computing und NGSCB Das ursprünglich geplante erweiterte Rechtemanagement (Digital Rights Management (DRM)) und Trusted Computing Konzept bzw. Sicherheitskonzept Next Generation Secure Computing Base (NGSCB, ehemals Codename Palladium) wurde wegen massiver Kritik seitens der Anwender und beteiligten Firmen und Organisationen nicht verwirklicht. Neues in Vista: WPF, WCF, WinFX und .NET Framework 3.0 In Vista integriert sind jedoch: die Windows Presentation Foundation (WPF, ehemals Avalon), ein Nachfolger der grafischen API GDI (Graphics Device Interface): die WPF ist eine Präsentations-Programmierschnittstelle (API) für Windows und ein Framework für Grafiken, Video, Audio und Bilder, das direkt auf DirectX aufsetzt. Die Windows Communication Foundation (WCF, Codename Indigo) ist eine dienstorientierte Kommunikationsplattform für verteilte Anwendungen, in der verschiedene Technologien unter einer API zusammengefasst werden. Bestandteil von Windows Vista ist das .NET Framework 3.0 mit WinFX. WinFX (Windows Frameworks) ist eine Sammlung von Windows-Klassenbibliotheken und eine Windows-Programmierschnittstelle. Es war ursprünglich die Bezeichnung für die Programmierschnittstelle von Windows Vista, die die alte Win32-API ablösen sollte. WinFX wurde jedoch neben Windows Vista auf weitere Windows-Versionen ausgedehnt, wie Windows XP und Windows Server 2003, so dass anstatt das .NET Framework abzulösen die WinFX Funktionen in das .NET-Framework 3.0 integriert wurden. Bestandteile sind: WCF, WPF, Windows Workflow Foundation (WF) und Windows CardSpace (WCS), ehemals Infocard. Nicht integriert: EFI und WinFS Das Extensible Firmware Interface (EFI) als Nachfolger des BIOS wird vorerst nicht integriert sein. Das neue Dateisystem WinFS (Windows Future Storage) wird nicht für Vista angeboten. WinFS wurde eingestellt. Einige Innovationen aus WinFS fliessen jedoch in Vista und den SQL Server 2008 (Katmai, SQL Server 10.0) ein. Sie wertet Vista optisch auf (Transparenzeffekte, 3D-Grafiken, Animationen), benötigt jedoch viel Arbeitsspeicher. Aero steht für Authentic, Energetic, Reflective und Open. Da diese GUI (Graphical User Interface) sehr ressourcenintensiv ist, gibt es eine Einsteigerversion von Vista für Computer mit weniger Speicherressourcen (RAM, Grafikkarte). Diese heisst Aero Basic und wird in Vista Home Basic ausgeliefert. Aero Basic weist lediglich Designänderungen zu XP auf. Aero Glass ist jedoch in allen Versionen abschaltbar. Die Grafische API DirectX 10 wird nur in Vista verfügbar sein. Vista Versionen Es gibt 8 Varianten von Vista: 7 für Europa und 5 Ausbaustufen für die restlichen Industrieländer und eine reduzierte Variante für Schwellenländer (Vista Starter). Speziell für Privatanwender sind 3 Versionen verfügbar: Vista Home Basic als Einstiegsversion mit Aero Basic, Vista Home Premium mit Aero Glass und Multimedia Funktionen als Ablösung von XP Media Center Edition und Tablet PC Edition, sowie Vista Ultimate Edition, die zusätzlich zu den Home Premium Funktionen Unternehmensfunktionen bietet. Für Firmen wird es Vista Business als Ersatz von XP Professional geben. Die Version Vista Enterprise richtet sich an Grossunternehmen und ist mit Virtual PC, der Festplattenverschlüsselung BitLocker und der Option Unix-Anwendungen laufen zu lassen, ausgestattet. Alle Varianten werden in 32- und 64-Bit Versionen angeboten. Günstigere Versionen von Windows Vista gibt es in den System Builder Versionen. Diese kommen als DVD mit Key und dünnem Begleitheft. Der Produkt-Support ist eingeschränkt. |
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| Siehe auch: Dot-NET-Framework-3-0 Dot-NET Windows-Communication-Foundation Windows-Presentation-Foundation WinFX NTFS DirectX NGSCB Extensible-Firmware-Interface | |||||
| Link: http://www.microsoft.de | |||||
| Windows-Communication-Foundation | |||||
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Die Windows Communication Foundation (WCF, Codename Indigo) ist eine dienstorientierte Kommunikationsplattform für verteilte Anwendungen, die von Microsoft ab 2006 in Windows Vista (Codename Longhorn) integriert wird. Die WCF führt viele Netzwerkfunktionen zusammen und standardisiert sie. Es werden in einer API die Kommunikationstechnologien MSMQ (Message Queuing), DCOM (Distributed Component Object Model) .NET Application Services (Com+, .NET Enterprise Services), .NET Remoting, Web Services Enhancement (WSE) und XML-ASP.NET-Webservices zusammengefasst. Verschiedene Standards sind in der WCF integriert: WSDL (Web Services Description Language), SOAP (Simple Object Access Protocol), WS-Trust, WS-Security, WS-SecureConversation, WS-AtomicTransactions, WS-ReliableMessaging u.a. Genau wie die Windows Presentation Foundation (WPF, Codename Avalon) soll die Windows Communication Foundation auch in Windows XP und Windows 2003 Server verfügbar sein. |
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| Siehe auch: WinFX Windows-Presentation-Foundation Dot-NET-Framework-3-0 Dot-NET Datei-Endung-ASMX Windows-Vista Windows-API WinFS | |||||
| WinFS | |||||
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Windows Future Storage. WinFS ist ein neues Filesystem von Microsoft, das ursprünglich auf Windows Vista zum Einsatz kommen sollte. Vista wird jedoch ohne WinFS ausgeliefert. WinFS baut auf NTFS auf und nutzt die Technologie des SQL-Servers Yukon. WinFS führt eine Überkreuz-Indizierung von Dateien durch. Informationen über Dateien werden nicht mehr zentral gespeichert, sondern mehrfach auf dem Datenträger verteilt (Überkreuz-Indizierung). Dadurch wird ein schnellerer Dateizugriff realisiert. Weiterhin können die Dateien nach unterschiedlichen Merkmalen sortiert werden (z. B. Inhalt, Autor, Datum, Dateiname). Da Teile der Innovationen bereits in Windows Vista eingeflossen seien, wurde das Projekt WinFS 2006 eingestellt. Auch in den neuesten SQL Server (Katmai) und ADO.NET sollen Innovationen aus WinFS einfliessen. |
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| Siehe auch: Windows-Vista windows NTFS FAT NFS Microsoft Windows-Presentation-Foundation Distributed-File-System | |||||
| Windows | |||||
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Windows ist die Bezeichnung für eine Betriebssystemreihe von Microsoft. Die Oberfläche arbeitet mit der Fenster-Technik (Window). Windows 3.1 war nur eine Ausbaustufe von DOS, während Windows 95, 98 und NT eigenständige Systeme sind. Der Datenaustausch erfolgt mit Hilfe der Techniken DDE und OLE. Windows ist multi-taskingfähig und unterstützt Plug & Play. Eine automatische Geräteerkennung und eine Treiberdatenbank sind ebenfalls an Bord. Integriert sind der Internet Explorer und der Windows Mediaplayer (WMP), was auch gerichtliche Streitereien zwischen Microsoft und den Kartellbehörden (in einigen US-Bundesstaaten und der EU) nach sich zog. Streitpunkt war die Ausnutzung der Quasi-Monopolstellung, um den Netscape Navigator oder andere Konkurrenzprodukte in die Knie zu zwingen. Windows 1.0 bis Windows for Workgroups 3.11 Windows 1.0 (1985) war die erste GUI für DOS und sehr stark DOS-orientiert, ebenso wie Windows 2.0 (1987). Windows 3.0 kam 1992 in die Läden und ist ebenfalls eine grafische DOS-Erweiterung, enthält jedoch schon soviele Elemente eines Betriebssystems, dass es als eigenständiges Betriebssystem auf DOS-Basis angesehen werden kann. Windows 3.0 verfügt über einen Real Mode (Kompatibilitätsmodus für Windows 2.0 Anwendungen bzw. für eine 8086-Architektur), einen Standard Mode (für die Intel 80826 Architektur) und einen Extended Mode (für die Intel 80386 Architektur: kooperatives Multitasking, Adressierung grösserer Speicherbereiche). Windows 3.0 mit Multimedia Extensions (1991) bot Media Erweiterungen für digitalen Sound, CD-Player, Bildschirmschoner und eine erweiterte Uhr. Windows 3.1 (1992) war kommerziell sehr erfolgreich und beinhaltete eine 32-Bit Farbpalette, Sound-Unterstützung, TrueType Typos und eine OLE-Schnittstelle welche Drag & Drop unterstützte. Windows for Workgroups 3.1 (1992) und 3.11 (1993) stellten Netzwerkschnittstellen und Netzwerksoftware zur Verfügung: ein Peer-to-Peer Windows-Netzwerk über ein Microsoft-proprietäres NetBEUI-Protokoll sowie ab 3.11 auch TCP/IP, Windows Sockets (Winsocks) für den Internetzugang via Standardmodem mit AT-Befehlssatz von Hayes Communications. Windows NT Mit Windows NT (Versionen 3.1 (1993), 3.5 (1994), 3.51 (1995) und 4.0 (1996)) wurde ein neuer Kernel eingeführt (NT-Kernel) und zukünftige Windows Versionen basieren auf dem NT-Kernel und nicht mehr auf MS-DOS: Windows 2000 (NT 5.0, 1999: Professional, Server, Advanced Server, Datacenter Server), Windows Server 2003 (NT 5.2: Standard Edition, x64 Standard Edition (2005), Enterprise Edition, x64 Enterprise Edition, Datacenter Edition, x64 Datacenter Edition, Web Edition), Windows XP (Codename: Whistler: NT 5.1, 2001: Starter Center Edition, Home Edition, Home Edition N (ohne Windows Media Player) Professional, Professional N, Media Center Edition, PE (Preinstallation Environment/XP-Kernel), XP-x64 Edition (2005), WinFLP (Microsoft Windows Fundamentals for Legacy PCs (2006): Thin-Client Versionen von XP, Codename: Mönch, Eiger), XP Embedded) und Vista (NT 6.0, 2007)). Auch bei so genannten Embedded PC-Lösungen kommt Windows zum Einsatz. Hierfür gibt es die speziell angepassten Versionen der Reihe Windows Embedded. Die Funktionsweise unterscheidet sich nicht sonderlich vom normalen Betriebssystem, lässt sich aber ohne die standardisierte Tastatur, die Maus oder den Bildschirm bedienen. Zum Einsatz kommen diese Systeme zum Beispiel in Kassen, in Bankautomaten, in Autos oder auch Digitalkameras. Meist wird der Kunde gar nicht mitbekommen, dass er mit dem Betriebssystem Windows arbeitet, da sich die Benutzeroberfläche so sehr vom heimischen Computer unterscheidet. Die Architektur von Windows NT 4.0 besteht nach Angaben von Microsoft aus einem modifizierten Mikrokernel. Dieser stelle eine Kombination aus einer Mikrokernel-Architektur mit einem mehrschichtigen Betriebssystem dar. Windows 9x, Neuerungen bei NT, Windows 2000 und Windows XP Microsoft verfolgte eine Weile noch neben der NT-Linie weiterhin die DOS-basierten Windows-Versionen (Windows 9x, ME) aus Gründen der Kompatibilität und wegen der besseren Eignung für Spiele. Windows 95 ist weitestgehend ein 32-Bit Betriebsystem und beruht auf MS-DOS. Technische Eigenschaften sind präemptives Multitasking bei 32-Bit Anwendungen. Obwohl Windows 95 mit GDI (Graphics Device Interface) über eine Grafik-Programmierschnittstelle verfügt gilt die GUI eher als grafische Erweiterung von MS-DOS. Die Dateisystemerweiterung VFAT erlaubt längere Dateinamen (255 Zeichen inklusive Speicherpfad). Vor allem die GUI und das Startmenü inklusive Taskleiste wurden zum Vorgänger erweitert. Ein erweiterter Windows-Explorer wurde eingeführt und ab Windows 95B gibt es auch eine FAT32-Unterstützung. Windows 98 untertützt ebenso präemptives Multitasking und ist auch wie Windows 95 ein 32 Bit-Betriebssystem, dass aber auch 16-Bit Anwendungen unterstützt. Windows 98 hat als Grundlage MS-DOS 7.1 (16-Bit) und führte die WDM-Treiberarchitektur (Windows Driver Model) ein, bessere USB- und AGP-Unterstützung sowie Advanced Configuration and Power Management Interface (ACPI) zur Unterstützung mehrerer Monitore und die Möglichkeit zur Partitionierung von Festplatten mit Partitionen > 2 GB durch FAT32. Weitere Neuerungen sind der Active Desktop, eine neuer Windows Explorer (Uniform Naming Convention, besseres Networking via Explorer-Adresszeile, Integration des Internet Explorers). Windows 98 SE (Second Edition) enthielt weitere Verbesserungen wie eine bessere USB-Unterstützung und ein besseres Netzwerkmanagement (Internetverbindungsfreigabe (Internet Connection Sharing (ICS). Mit Windows XP (eXPerience) wurden die zwei Linien (NT, MS-DOS) zusammengeführt. Neuerungen bei NT (New Technology) waren das Filesystem NTFS oder die Portabilität auf andere Systeme. NT-Nachfolger Windows 2000 führte ADS (Active Directory Service), Kerberos, EFS (Encrypting File System), L2TP (Layer 2 Tunneling Protocol), IPSEC, ACPI (Advanced Configuration and Power Interface), SmartCard-Unterstützung und eine erweiterte Treiberdatenbank ein. Windows 2000 und Windows 98 benutzen das gleiche Treibermodell (WDM, Windows Driver Model). Windows XP bietet eine neue Benutzeroberfläche (GUI) "Luna", eine überarbeitete Systemsteuerung, ein Werkzeug zur Systemwiederherstellung, ein erweitertes Startmenü, die Möglichkeit zur Fernwartung über Terminal Services (Remote Desktop Protocol (RDP)), NTFS 3.1, neue Funktionen zur Multimediadatenbearbeitung und -verwaltung uvam. Weitere Windows Version sind Windows Vista (ehemals Codename Longhorn) und Windows 7 sowie Windows 8 (2012). |
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| Siehe auch: Windows-Vista Windows-7 Windows-8 FAT NTFS MS-DOS Win-ini-und-System-ini-Datei Mikrokernel Active-Directory-Service ReactOS | |||||