| Lyons-Electronic-Office | |||||
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Lyons Electronic Office (LEO I) war der erste kommerzielle Hochleistungsrechner. Der LEO I wurde 1951 von J. Lyons & Co. entwickelt. Leiter des LEO-Projektes war J. Pinkerton, ein Radar-Spezialist. Die erste kommerzielle Anwendung war Bakery Valuations, ursprünglich als Testprogramm gedacht, übernahm Leo Bakery Valuations komplett am 29.11.1951. LEO war auf 500 kHz getaktet. Für die Verarbeitung eines Befehls benötigte LEO ca. 1,5 ms. LEO verfügte über mehrere Input/Output Puffer. Diese waren zunächst mit Lochstreifenlesern verbunden, sowie Lochstreifen- Stanzern und schnellen Lochkartenlesern. Später wurden magnetische Bänder hinzugefügt. Das Ultraschall Delay Line Memory des LEO I basierte auf Quecksilber-Behältern mit 2 Kilobit (2048 bit) 35 Bit Words (8,75 KB). Der Speicher war somit 4x so groß wie der des EDSAC. Weitere Anwendungsgebiete für den LEO I waren die Lohnbuchhaltung, Inventuren und die Lagerhaltung. Nachfolger des LEO I sind LEO II und LEO III sowie LEO 326 und LEO 360. LEO III arbeitete mit einem Eisenkern-Speicher und Mikroprogrammierung sowie einem Multitasking-Betriebssystem. |
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| Siehe auch: Maurice-Vincent-Wilkes ENIAC | |||||