| Grossrechner | |||||
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Ein Grossrechner (auch Host oder Mainframe genannt) kann grosse Datenmengen verarbeiten. Er verfügt über mehrere Gigabyte Hauptspeicher. Seine Festplattenkapazitäten liegen im Terabytebereich. Mainframes sind im Gegensatz zu Supercomputern, die auf extrem hohe Rechenleistung ausgelegt sind, für hohe Zuverlässigkeit und hohen Datendurchsatz konzipiert. Mainframes werden typischer Weise von Banken, Versicherungen, Telefongesellschaften, Universitäten und grossen Unternehem und Organisationen eingesetzt. An einen Grossrechner können mehrere hundert bis tausend Terminals oder Workstations angeschlossen sein. Heutige Einsatzgebiete von Grossrechnern sind die Verwaltung grosser Netzwerke, die Konsolidierung von Serverfarmen oder Spezialaufgaben. |
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| Siehe auch: CPU Supercomputer Cluster Parallele-Datenverarbeitung Cell SPARC PowerPC TeraFLOPS FLOPS Benchmark | |||||
| MCA | |||||
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Micro Channel Architecture ist eine proprietäre Bus-Architektur von IBM. MCA verfügt über eine Busbreite von 32-Bit und einen Bustakt von 10 MHz. MCA wurde 1987 erstmals beim IBM System PS/2 eingesetzt. Auch in AS/400 Midframes, RS/6000 Workstations und einigen System/370 Mainframes von IBM findet man MCA. Der MCA-Bus versuchte die Probleme des ersten IBM AT-Busses zu lösen, der heute unter der Bezeichnung ISA-Bus bekannt ist: höherer Datendurchsatz, gemeinsam genutzte Interrupt-Leitungen, Unterstützung mehrerer Busmaster mit DMA, Konfigurationsregister, Prozessorunabhängigkeit, automatische Kartenerkennung, verbesserte elektrische Eigenschaften. MCA ist inkompatibel zu allen anderen Bussystemen. Der MCA-Bus hat sich jedoch gegenüber den anderen Bussystemen nicht durchsetzen können, da nur wenige und sehr teure Karten verfügbar waren und ältere ISA-Karten nicht mehr eingesetzt werden konnten. Hersteller von MCA-Karten mussten zudem von IBM eine teure Lizenz erwerben. Der EISA-Standard lief MCA den Rang ab, obwohl es technisch unterlegen war, denn EISA ist rückwärtskompatibel zum ISA- und XT-Bus. Mit Einführung des PCI-Busses verschwand MCA fast vollständig vom Markt. |
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| Siehe auch: ISA EISA IBM PCI PCI-Express AGP DMA Datenbus Bus Interrupt-Request | |||||
| IBM | |||||
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International Business Machines, Armonk bei North Castle, New York. Führender amerikanischer Hersteller von Computern und Grossrechnern, Software, Netzwerken, Speichertechnologie und Mikroelektronik. IBM gründet sich auf die 1896 von Herman Hollerith gegründete Tabulating Machine Company (TMC). Hollerith hatte eine Maschine zum Erfassen, Auszählen und Sortieren von Lochkartendaten entwickelt die auch bei den Wahlen in den USA eingesetzt wurde. 1910 wurde die DEHOMAG (Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft mbH) von Willy Heidinger gegründet. Die DEHOMAG war Lizenznehmerin der Tabulating Machine Company und wurde 1922 von deren Nachfolgerin, der Computing Tabulating Rating Corporation unter Thomas J. Watson übernommen, da sie überschuldet war. Die Umbenennung der Computing Tabulating Rating Corporation in IBM erfolgte 1924, da nun hauptsächlich Produkte wie Locher, Prüfer, Sortier- und Tabelliermaschinen hergestellt wurden. IBM hatte zu dieser Zeit eine monopolartige Stellung für Lochkarten. Die ersten Computer folgten in den fünfziger und sechziger Jahren sowie entsprechende Peripherie (Magnetplatten- und Trommelspeicher, Bandstationen, Drucker). Der erste Großrechner (S/360) wurde 1964 mit dem Betriebssystem OS/360 vermarktet. 1981 stieg IBM etwas verspätet ins PC Geschäft ein. IBM schaffte Standards (IBM Kompatibilität) im PC Bereich, obwohl es viele Nachbauten gab und andere Hersteller führend wurden. In den 90er Jahren förderte IBM Open Source Projekte wie Linux, das zu einem Serversystem weiterentwickelt wurde und Eclipse, der Nachfolger von IBMs Visual Age for Java 4.0. IBM entwickelte die Prozessoren IBM POWER (Performance Optimized With Enhanced RISC), PowerPC (PC = Performance Chip) und Cell. Aktuelle Mainframes sind die zSeries und System z9. Die PC Sparte wurde zum Mai 2005 an den chinesischen Personal-Computerhersteller Lenovo abgestossen. IBM hat weltweit rund 329.000 Mitarbeiter und einen Umsatz von 91,134 Mrd. US-Dollar (2005). IBM ist weltweit in über 170 Ländern aktiv. |
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| Siehe auch: Compaq Hewlett-Packard Sony Intel Cell PowerPC DEC Apple Grossrechner Alan-Shugart | |||||