| Medien-im-Internet | |||||
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Das Internet entwickelt sich immer mehr zu einem multimedialen Phänomen. Über die Datenleitung werden unterschiedliche Formate transportiert: Texte, Grafiken, Audio und Video, Zahlungsverkehr, Podcasts, Anwendungen, Software-Technologien sowie mobile Anwendungen. Mediale Portale wie Youtube, Flickr oder Facebook, sowie Blogging-Inhalte, Micro-Blogging-Dienste wie Twitter, geographische Ortsangaben über mobile Dienste, GPS oder Foursquare erzeugen eine technologische Vielfalt im Netz. Mobiler Datenverkehr Dabei nimmt der mobile Anteil am Datenverkehr immer mehr zu. Das grösste Datenvolumen entsteht durch audiovisuelle Inhalte und übersteigt mobile Dienste wie SMS oder MMS bei weitem. Deswegen ist auch die Netzneutralität immer mehr ein Thema unter den Service-Providern: diese streben zumindest im mobilen Internet eine Aufweichung der Netzneutralität an und wollen nicht mehr Carrier aller medialen Inhalten zum All-In-One Flat-Tarif sein. Deswegen müssen Nutzer damit rechnen, für einen ansteigenden Traffic auch extra zu bezahlen. Dabei nimmt die Vielfalt an Endgeräten gerade im mobilen Bereich stark zu: neben Notebooks, Netbooks, Handys und Handhelds kommen neue mobile Engeräte wie iPod Touch, iPad, iPad Nano und iPhone hinzu. Deswegen wird auch die Zahl der vefügbaren IPv4-Adressen knapp, so dass eine Umstellung auf IPv6 dringend geboten ist. IPTV Audio- und Video-Inhalte werden auch zunehmend ins Internet gestreamt wie bei Live-Events und bei IPTV. IPTV spielt in Deutschland noch keine grosse Rolle, wird aber zunehmend zum Trend. IPTV ermöglicht auch interaktives Fernsehen und führt zu einer Verschmelzung des TV-Bereiches mit dem Internet. Schnittstellen wie HDMI, DVI und HDCP ermöglichen den Videodatenverkehr, ein Reciever oder eine Set-Top-Box verarbeiten die Videodaten. Die Deutsche Telekom AG bietet mit dem Entertain-Paket hier auch Einsteiger-Preise, Google wird jedoch mit Google TV ab 2011 zum Konkurrent in diesem Markt der Zukunft; auch Apple und Amazon wollen mitmischen. Dabei spielen auch die Werbeeinnahmen eine Rolle: Werbung kann immer besser zielgruppengenau platziert werden und man erhöht die Effektivität der Werbung und minimiert die Streuung, bei sinkenden Kosten, durch z.B. AdServer-Netzwerke. Video on Demand Eine weitere Alternative bietet sich durch Video on Demand. Hierbei handelt es sich um Online-Videomaterial, das der User herunterladen oder per Stream ansehen kann. Voraussetzung ist eine Breitbandverbindung via Kabel oder DSL mit mindestens 6.000 Kbit/s. Aufgrund des hohen Datentransfers ist weiterhin eine Datenflatrate mit unbegrenzter Übertragung von Vorteil. Die Angebote für Video on Demand weiten sich sowohl im englisch- als auch im deutschsprachigen Bereich immer mehr aus. Dabei handelt es sich zumeist um Filme oder um Online-Mediatheken von Fernsehsendern. |
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| Siehe auch: AdServer Handy MMS Weblog IPTV IPv4 Abrechnungsverfahren-von-Online-Werbung Social-Media-Marketing Fernseher | |||||