MPEG

Moving Pictures Experts Group. MPEG bezeichnet die Standardisierung von Videokompression sowie Audiokompression und Containerformaten. Bei CD-ROMs beträgt die Videoauflösung 253x288 Pixel bei 25 Frames/s und 150 kBytes/s.  MPEG 1 entstand 1993. Es ist ein Standard für Audio- und Videoinformationen auf CD-ROM. Die mittlere Bandbreite beträgt 1,5 MBit/s. MPEG 2 (1994/1995) dient der Fernsehübertragung und HDTV  sowie DVD-Video und DVB. Eine Bandbreite bis zu 40 MBit/s ist möglich. MPEG 3 wurde für HDTV entwickelt, kam jedoch nie zum Einsatz, da dies durch eine Erweiterung des MPEG 2 Standards abgedeckt wurde. MPEG 4 (1998/1999),  Version 2 (1999/2000) und Version 3 (2001) wurde entwickelt für Videophones und Multimediaanwendungen. MPEG-4 ergibt sich aus einem an QuickTime angelehnten Container-Format, einer 3D-Sprache vergleichbar mit  VRML (Virtual Reality Modeling Language) und nicht-rechteckigen Video-Objekten.  Die Bandbreite beträgt bis zu 64 KBit/s. Auch Digital Rights Management (DRM) wurde integriert. 2002 entstand H.264 oder MPEG 4 Teil 10 ISO/IEC 14496-10 AVC, auch H.26L, die Arbeit des JVT (Joint Video Team) oder "JVT CODEC",  Advanced Video Coding (AVC), JM2.x, JM3.x und JM4.x genannt. MPEG 7: Multimediainhalte. MPEG 21: Multimediaframework.                                             
Siehe auch:    CD-ROM   Kilobit   MBit   MPEG-A   MPEG-B   JPEG-Format   YCbCr-Farbmodell