| NTFS | |||||
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New Technology File System. Bei NTFS handelt es sich um das Dateisystem von Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP und Windows Vista. Aktuelle Version: 3.1. Zu den Eigenschaften von NTFS gehören: 1. Geordnete (unfragmentierte) Speicherung von Daten. Dies hat den Vorteil, dass die Daten auch nach längerer Zeit auf der Festplatte in einem sortierten Zustand sind und damit die Zugriffszeiten entsprechend niedrig bleiben. 2. Verwendung langer Dateinamen (bis zu 256 Zeichen, Pfadlänge bis zu ca. 32.000 Zeichen, Dateigrösse bis zu 16 EiB) 3. Bessere Datensicherheit 4. Einsatz binärer Suchbäume bei der Dateiverwaltung. 5. Alternate Data Streams (Speicherung von Alternativen Datenströmen) 6. Verwendung von Access Control Lists (ACL) für die Rechteverwaltung. NTFS kann auf FAT32 zugreifen, jedoch nicht umgekehrt. NTFS 3.x unterstützt die benutzerspezifische Zuteilung von Speicherplatz auf Festplatten, die Verschlüsselung von Daten in Realtime (EFS, Encrypting File System) und die zentrale Nutzung verteilter Daten. Viele Eigenschaften von NTFS stammen von IBMs HPFS (High Performance File System), dem Dateisystem von OS/2. NTFS ist ein Dateisystem, dass alles als Bestandteil einer Datei ansieht. Dazu gehören auch die Informationen über das System selber. Das Master File Table (MFT) ist die Hauptdatei. Das MFT verwaltet die Informationen über Blockzugehörigkeiten der Dateien, Zugriffsberechtigungen und Attribute. Attribute sind bei NTFS jede Eigenschaft einer Datei inklusive dem Inhalt der Datei. Das MFT belegt beim Formatieren des Datenträgers einen reservierten Platz. Nach Betriebnahme kann das MFT, falls der ursprünglich reservierte Platz nicht ausreicht, weiteren Speicherplatz von der Festplatte für sich belegen. Dadurch kann das MFT auch fragmentiert werden. Als Normwert belegt das Master File Table 12,5 % der Partition. Alternativ sind auch andere Werte einstellbar: 25 %, 37,5 % oder gar 50 %. NTFS ist ein Metadaten-Journaling-Dateisystem: die Meta-Daten werden beim Schreiben erst in einem Journal gespeichert. Dann erfolgt der Schreibvorgang innerhalb der Partition und anschliessend wird das Journal aktualisiert. Falls der Schreibvorgang nicht korrekt ausgeführt werden kann, müssen nur die Änderungen im Journal zurückgeführt werden, damit das System seine Datenkonsistenz wiedererhält. Nachfolger von NTFS WinFS sollte der Nachfolger von NTFS werden. Windows Vista wurde jedoch ohne WinFS ausgeliefert und das Projekt WinFS selber wurde später ganz eingestellt. |
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| Siehe auch: FAT WinFS windows Windows-Vista Exbibyte MS-DOS Distributed-File-System Reiser-File-System Journaling-Dateisystem | |||||
| Windows | |||||
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Windows ist die Bezeichnung für eine Betriebssystemreihe von Microsoft. Die Oberfläche arbeitet mit der Fenster-Technik (Window). Windows 3.1 war nur eine Ausbaustufe von DOS, während Windows 95, 98 und NT eigenständige Systeme sind. Der Datenaustausch erfolgt mit Hilfe der Techniken DDE und OLE. Windows ist multi-taskingfähig und unterstützt Plug & Play. Eine automatische Geräteerkennung und eine Treiberdatenbank sind ebenfalls an Bord. Integriert sind der Internet Explorer und der Windows Mediaplayer (WMP), was auch gerichtliche Streitereien zwischen Microsoft und den Kartellbehörden (in einigen US-Bundesstaaten und der EU) nach sich zog. Streitpunkt war die Ausnutzung der Quasi-Monopolstellung, um den Netscape Navigator oder andere Konkurrenzprodukte in die Knie zu zwingen. Windows 1.0 bis Windows for Workgroups 3.11 Windows 1.0 (1985) war die erste GUI für DOS und sehr stark DOS-orientiert, ebenso wie Windows 2.0 (1987). Windows 3.0 kam 1992 in die Läden und ist ebenfalls eine grafische DOS-Erweiterung, enthält jedoch schon soviele Elemente eines Betriebssystems, dass es als eigenständiges Betriebssystem auf DOS-Basis angesehen werden kann. Windows 3.0 verfügt über einen Real Mode (Kompatibilitätsmodus für Windows 2.0 Anwendungen bzw. für eine 8086-Architektur), einen Standard Mode (für die Intel 80826 Architektur) und einen Extended Mode (für die Intel 80386 Architektur: kooperatives Multitasking, Adressierung grösserer Speicherbereiche). Windows 3.0 mit Multimedia Extensions (1991) bot Media Erweiterungen für digitalen Sound, CD-Player, Bildschirmschoner und eine erweiterte Uhr. Windows 3.1 (1992) war kommerziell sehr erfolgreich und beinhaltete eine 32-Bit Farbpalette, Sound-Unterstützung, TrueType Typos und eine OLE-Schnittstelle welche Drag & Drop unterstützte. Windows for Workgroups 3.1 (1992) und 3.11 (1993) stellten Netzwerkschnittstellen und Netzwerksoftware zur Verfügung: ein Peer-to-Peer Windows-Netzwerk über ein Microsoft-proprietäres NetBEUI-Protokoll sowie ab 3.11 auch TCP/IP, Windows Sockets (Winsocks) für den Internetzugang via Standardmodem mit AT-Befehlssatz von Hayes Communications. Windows NT Mit Windows NT (Versionen 3.1 (1993), 3.5 (1994), 3.51 (1995) und 4.0 (1996)) wurde ein neuer Kernel eingeführt (NT-Kernel) und zukünftige Windows Versionen basieren auf dem NT-Kernel und nicht mehr auf MS-DOS: Windows 2000 (NT 5.0, 1999: Professional, Server, Advanced Server, Datacenter Server), Windows Server 2003 (NT 5.2: Standard Edition, x64 Standard Edition (2005), Enterprise Edition, x64 Enterprise Edition, Datacenter Edition, x64 Datacenter Edition, Web Edition), Windows XP (Codename: Whistler: NT 5.1, 2001: Starter Center Edition, Home Edition, Home Edition N (ohne Windows Media Player) Professional, Professional N, Media Center Edition, PE (Preinstallation Environment/XP-Kernel), XP-x64 Edition (2005), WinFLP (Microsoft Windows Fundamentals for Legacy PCs (2006): Thin-Client Versionen von XP, Codename: Mönch, Eiger), XP Embedded) und Vista (NT 6.0, 2007)). Auch bei so genannten Embedded PC-Lösungen kommt Windows zum Einsatz. Hierfür gibt es die speziell angepassten Versionen der Reihe Windows Embedded. Die Funktionsweise unterscheidet sich nicht sonderlich vom normalen Betriebssystem, lässt sich aber ohne die standardisierte Tastatur, die Maus oder den Bildschirm bedienen. Zum Einsatz kommen diese Systeme zum Beispiel in Kassen, in Bankautomaten, in Autos oder auch Digitalkameras. Meist wird der Kunde gar nicht mitbekommen, dass er mit dem Betriebssystem Windows arbeitet, da sich die Benutzeroberfläche so sehr vom heimischen Computer unterscheidet. Die Architektur von Windows NT 4.0 besteht nach Angaben von Microsoft aus einem modifizierten Mikrokernel. Dieser stelle eine Kombination aus einer Mikrokernel-Architektur mit einem mehrschichtigen Betriebssystem dar. Windows 9x, Neuerungen bei NT, Windows 2000 und Windows XP Microsoft verfolgte eine Weile noch neben der NT-Linie weiterhin die DOS-basierten Windows-Versionen (Windows 9x, ME) aus Gründen der Kompatibilität und wegen der besseren Eignung für Spiele. Windows 95 ist weitestgehend ein 32-Bit Betriebsystem und beruht auf MS-DOS. Technische Eigenschaften sind präemptives Multitasking bei 32-Bit Anwendungen. Obwohl Windows 95 mit GDI (Graphics Device Interface) über eine Grafik-Programmierschnittstelle verfügt gilt die GUI eher als grafische Erweiterung von MS-DOS. Die Dateisystemerweiterung VFAT erlaubt längere Dateinamen (255 Zeichen inklusive Speicherpfad). Vor allem die GUI und das Startmenü inklusive Taskleiste wurden zum Vorgänger erweitert. Ein erweiterter Windows-Explorer wurde eingeführt und ab Windows 95B gibt es auch eine FAT32-Unterstützung. Windows 98 untertützt ebenso präemptives Multitasking und ist auch wie Windows 95 ein 32 Bit-Betriebssystem, dass aber auch 16-Bit Anwendungen unterstützt. Windows 98 hat als Grundlage MS-DOS 7.1 (16-Bit) und führte die WDM-Treiberarchitektur (Windows Driver Model) ein, bessere USB- und AGP-Unterstützung sowie Advanced Configuration and Power Management Interface (ACPI) zur Unterstützung mehrerer Monitore und die Möglichkeit zur Partitionierung von Festplatten mit Partitionen > 2 GB durch FAT32. Weitere Neuerungen sind der Active Desktop, eine neuer Windows Explorer (Uniform Naming Convention, besseres Networking via Explorer-Adresszeile, Integration des Internet Explorers). Windows 98 SE (Second Edition) enthielt weitere Verbesserungen wie eine bessere USB-Unterstützung und ein besseres Netzwerkmanagement (Internetverbindungsfreigabe (Internet Connection Sharing (ICS). Mit Windows XP (eXPerience) wurden die zwei Linien (NT, MS-DOS) zusammengeführt. Neuerungen bei NT (New Technology) waren das Filesystem NTFS oder die Portabilität auf andere Systeme. NT-Nachfolger Windows 2000 führte ADS (Active Directory Service), Kerberos, EFS (Encrypting File System), L2TP (Layer 2 Tunneling Protocol), IPSEC, ACPI (Advanced Configuration and Power Interface), SmartCard-Unterstützung und eine erweiterte Treiberdatenbank ein. Windows 2000 und Windows 98 benutzen das gleiche Treibermodell (WDM, Windows Driver Model). Windows XP bietet eine neue Benutzeroberfläche (GUI) "Luna", eine überarbeitete Systemsteuerung, ein Werkzeug zur Systemwiederherstellung, ein erweitertes Startmenü, die Möglichkeit zur Fernwartung über Terminal Services (Remote Desktop Protocol (RDP)), NTFS 3.1, neue Funktionen zur Multimediadatenbearbeitung und -verwaltung uvam. Weitere Windows Version sind Windows Vista (ehemals Codename Longhorn) und Windows 7 sowie Windows 8 (2012). |
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| Siehe auch: Windows-Vista Windows-7 Windows-8 FAT NTFS MS-DOS Win-ini-und-System-ini-Datei Mikrokernel Active-Directory-Service ReactOS | |||||