Normalform

Damit eine relationale Datenbank keine Redundanzen, Anomalien und Inkonsistenzen aufweist und um die Wartung der Datenbank zu vereinfachen, wird sie normalisiert.  Die erste Normalform fordert, dass jedes Attribut einen nicht-zerteilbaren Wertebereich hat. Es gibt also keine zusammengesetzte, mengenwertige oder geschachtelte Wertebereiche.  Die zweite Normalform fordert, dass alle Nichtschlüsselattribute von jedem Schlüsselkandidaten voll funktional unabhängig sind. Dies bedeutet, dass alle  Nichtschlüsselattribute vom gesamten Schlüssel abhängig sind und nicht nur von einem Teil des Schlüssels. Ausserdem muss die Datenbank in erster Normalform sein. Die dritte Normalform fordert die Bedingungen der zweiten Normalform und dass es zwischen  den Relationen keine transitiven Abhängigkeiten mehr gibt. Das heisst, wenn Attribut A1 von A2 abhängt und Attribut A2 von A3 abhängt, dann ist Attribut A1 auch von A3 abhängig, transitiv abhängig und es läge keine dritte Normalform vor.  Eine relationale Datenbank ist in Boyce-Codd-Normalform, wenn sie in dritter Normalform ist und jede Determinante Schlüsselkandidat ist. Determinanten sind Attribute, von denen andere Attribute voll funktional abhängig sind.                                               
Siehe auch:    Schlüssel   datenbank   1-1-Verbindung   1-n-Verbindung   Referentielle-Integrität   Konsistenz   Rollback   Deadlock   ACID   Multiversion-Concurrency-Control