| OLE | |||||
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Object Linking and Embedding. Software-Schnittstelle von Microsoft, welche die Übertragung von anwendungsfremden, aber OLE-fähigen Objekten (wie z. B. Texte, Grafiken, Tabellen) in eine ebenfalls OLE-fähige Anwendung (beispielsweise MS-Access, MS-Excel, MS-Word) ermöglicht. Die Anwendung von OLE geschieht beispielsweise von SAP nach Microsoft und vice versa. OLE ist der Nachfolger von DDE (Dynamic Data Exchange). |
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| Siehe auch: DDE Microsoft-Access Microsoft-Excel Microsoft-Office SAP Component-Object-Model ODBC ADO OLE-DB DAO | |||||
| Microsoft-Office | |||||
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Microsoft Office ist die Bürosoftware von Microsoft. Es enthält (je nach Office Paket) MS-Word (Textverarbeitung), MS-Excel (Tabellenkalkulation), MS-Access (Datenbank), Outlook (E-Mail Client, Adressverwaltung, Kalender, Terminverwaltung) bzw. Entourage (für Mac OS), MS Power Point (Präsentationssoftware) und ggf. MS-Frontpage (Webdesign Autorentool). Weitere Komponenten des Office-Programmes von Microsoft sind: Microsoft OneNote (Nutzung des PC als Notitzblock), Microsoft Visio (erstellen von technischen und wirtschaftlichen Diagrammen, MS Visio ist nur separat erhältlich), MS-Project (Projektmanagement, Projektverwaltung, nur separat erhältlich), Microsoft Office Publisher und Microsoft InfoPath (Erstellen und Auswerten XML basierter Formulare). Microsoft Virtual PC ist eine Virtualisierungssoftware die im Paket Microsoft Office Professional für Mac OS X dabei ist und für Windows Betriebssysteme nur einzeln erhältlich ist. Ab MS-Office 2007 basiert das Dateiformat auf OpenXML. Das Office-Paket von Microsoft ist der Standard in den USA und Europa. Die einzelnen Software Pakete können über die speziellen Schnittstellen miteinander kommunizieren. MS-Office kann auch mit anderer Unternehmenssoftware durch die OLE-Schnittstellen (Object Linking and Embedding) kommunizieren. Beispiel dafür ist das R/3-System von SAP. Für andere Softwarehersteller ist es Pflicht eine Schnittstelle zu den Office Standards herzustellen. |
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| Siehe auch: Microsoft Microsoft-Excel Microsoft-Access OpenOffice.org Office-Pakete Datei-Endung-XLAX | |||||
| CORBA | |||||
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Common Object Request Broker Architecture. CORBA wurde von der Object Management Group (OMG) entwickelt. 1992 verabschiedet, dient CORBA zur Kommunikation zwischen verschiedenen Programmen. Es ist eine Art Universaladapter für Programme. CORBA definiert als objektorientierte Middleware plattformübergreifende Protokolle und Dienste, quasi als Objekt-Broker. Damit CORBA nicht an eine Programmiersprache gebunden ist, wird mittels der Interface Definition Language (IDL) eine formale Abbildung der OOP-Struktur (Objekte, Klassen) sowie deren Parameter und Datentypen erstellt. Die resultierende Beschreibung der Schnittstellen wird danach in ein Objektmodell der jeweiligen Programmiersprache (z. B. Java, C++) übersetzt. Ein Programm fordert Objekte mit Hilfe eines Object Request Broker (ORB) an. Dabei sind keine Kenntnisse hinsichtlich der Strukturen des Programms, aus dem das Objekt stammt, nötig. CORBA ist für den Einsatz in objektorientierten Umgebungen konzipiert. COM (Component Object Model) und DCOM (Distributed Component Object Model) sowie OLE (Object Linking and Embedding) sind Ansätze von Microsoft, eine CORBA-ähnliche Struktur in die Windows-Betriebssysteme einzubauen. Webdienste (Web Services) ersetzen CORBA zunehmend, da CORBA nicht kompatibel genug zu allen Standards und Implementierungen ist. Weitere Implementierungen sind: SOM und DSOM von IBM, und ONE von Netscape, The ACE ORB (TAO), ORBit, OmniORB, Orbix, VisiBroker, MiddCor oder MICO. |
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| Siehe auch: SOAP Component-Object-Model Java C-Plus-Plus OLE Web-Service protokoll | |||||
| Component-Object-Model | |||||
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Bei dem Component-Object-Model (COM) von Microsoft handelt sich um modulare, objektorientierte Softwarekomponenten. Diese können von jeder COM-kompatiblen Anwendung genutzt werden. Mit dieser Technologie soll dem Microsoft-Betriebssystem Windows ermöglicht werden, Interprozesskommunikation und dynamische Objekterzeugung zu betreiben. In COM-kompatiblen Applikationen können COM-Komponenten eingefügt und auch während der Laufzeit wieder entfernt werden. COM-Objekte können lauffähige Programme sein oder eine Programmbibliothek (Dynamic Link Library (DLL)). Das Component Object Model ermöglicht dem Entwickler sprachunabhängig (Binärstandard), plattformunabhängig, objektorientiert, versionsunabhängig, automatisiert und ortsunabhängig zu programmieren. Eine COM-Komponente erhält nach der Registrierung bei Microsoft eine weltweit eindeutige Nummer. Meist werden COM-Komponenten in C++ programmiert. Folgende Technologien basieren auf COM-Komponenten: DirectX, ActiveX und OLE. COM wurde 1993 unter der Bezeichnung Object Linking and Embedding (OLE) in Windows integriert. Die Bezeichnung COM wurde erst 1997 verwendet. COM wurde durch das .NET Framework 3.0 abgelöst. Das .NET-Framework 3.0 ist einfacher und universeller: es gibt keine unterschiedlichen Zugänge mehr zu einem Objekt, jeder .NET-Client kann jede .NET-Komponente nutzen. Es wird weniger mit Schnittstellen als mit Klassen sowie Klassen mit Mehrfachschnittstellen gearbeitet. Statt DCOM wird für Remote Services .NET Remoting mit HTTP/SOAP und HTTP/binär verwendet. Die Klasse XML-Webservices bietet Methoden an, um einen Web-Server via HTTP/SOAP oder XML/SOAP (Simple Object Access Protocol) aufzurufen. Die Plattformunabhängigkeit ist bei dem .NET Framework durch die Übersetzung des Codes der unterstützenden Programmiersprachen in einen Zwischencode, der Common Intermediate Language (CIL) gegeben. Dieser Zwischencode wird zur Laufzeit von einem Echtzeit-Compiler (Just-in-Time-Compiler) in Maschinencode übersetzt, und dabei für die jeweilige Plattform und den Prozessortyp optimiert. |
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| Siehe auch: COM-Plus OLE ActiveX DirectX C-Plus-Plus Microsoft windows ADO CORBA | |||||
| DDE | |||||
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Dynamic Data Exchange. DDE ist die Basistechnologie von OLE (Object Linking and Embedding) und ermöglicht den Datenaustausch zwischen Anwendungen in der Windows-Umgebung. Beim Austausch von Daten zwischen einem Quellprogramm und einem Zielprogramm wird eine verknüpfte Kopie der Quelldatei im Zieldokument abgelegt. Wenn es zu Modifikationen in der Quelldatei kommt, wird die Kopie in der Zieldatei automatisch (dynamisch) aktualisiert. |
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| Siehe auch: OLE ODBC ADO RDO OLE_DB MDAC | |||||