| VMS | |||||
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Virtual Memory System. VMS ist seit 1978 ein multi-user- und multi-taskingfähiges Betriebssystem, das für die VAX von DEC entwickelt wurde. VMS gilt als stabiler als UNIX. Clustering-Technologien wurden sehr früh auf VMS implementiert. VMS wird noch heutzutage bei Anwendungen eingesetzt, bei denen es auf eine geringe Ausfallrate ankommt. Heute heisst es OpenVMS und erfreut sich einer grossen Community. OpenVMS läuft auch unter 64-Bit Alpha- Rechnern. Digital Equipment wurde 1998 von Compaq aufgekauft und Compaq wurde 2002 von Hewlett Packard übernommen. Die neueste Version ist OpenVMS 8.2 für Alpha- und Itanium-Server. OpenVMS ist clusteringfähig für gemischte Cluster zwischen Alpha-, VAX- und Itanium-II-Systemen. Weiterhin soll OpenVMS auf Intel-IA-64 Systeme portiert werden. Praktische Anwendung für OpenVMS sind beispielsweise SMS-Center der Mobilfunkkonzerne oder Börsensysteme. Nicht-kommerzielle Nutzer können kostenlose Lizenzen für OpenVMS erwerben. Mit SIMH des Computer History Simulation Project kann ein VAX-System auch emuliert werden. |
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| Siehe auch: VAX Multiuser Multitasking Server DEC Alpha-Prozessor | |||||
| Link: http://www.openvms.org | |||||
| Cluster-Dateisystem | |||||
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Ein Cluster Dateisystem ermöglicht einen konkurrierenden Zugriff auf einen gemeinsam genutzten Festspeicher (Shared Storage) in einem Rechnercluster. Dabei wird der gemeinsame Zugriff oft durch ein Storage Area Network auf Basis von Fibre Channel ermöglicht. Die einzelnen Ressourcen eines Cluster File Systems können auf die Rechner des Clusters auch ohne die Hilfe eines Servers zugreifen. Der SAN-Aufbau ermöglicht, dass die entsprechenden Rechner-Ressourcen im Verbund verfügbar sind. Ein CFS (Cluster File System) kann eine Performance-Steigerung bringen, insbesondere bei Verwendung von Datenbanken und bei der Handhabung von grossen Transaktions- und Datenvolumina. CFS sind dann Network File Systemen überlegen. Bekannte Cluster-Filesysteme sind: AdvFS (Advanced File System, Hp Tru64), RMS (Record Management Services, OpenVMS), OCFS (Oracle Cluster File System, Windows/Linux, ausschliesslich für ORACLE-Datenbanken bzw. OCFS 2 für Linux und Bestandteil des Linux Kernels seit Version 2.6.16), Global File System (GFS), General Parallel File System von IBM für Linux und AIX, Clustered XFS (CXFS für IRIX, Solaris, Linux, Windows und Mac OS X), Vertitas, Red Hat GFS oder Sun GFS (Solaris). Cluster Server mit einem Cluster Dateisystem sind nicht von einem weiteren Server abhängig. Mit einem SAN (Storage Area Network) auf der Grundlage von Fibre-Channel-Verbindungen werden Plattensysteme an mehrere Server zugleich angebunden. |
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| Siehe auch: Cluster Server-Cluster SAN Fibre-Channel linux Red-Hat Solaris XFS Global-File-System | |||||
| Alpha-Prozessor | |||||
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1992 wurde der Alpha-Prozessor von DEC in den Markt eingeführt. Es ist der Nachfolger des 32-Bit-VAX Hauptprozessors. Der Alpha-Prozessor ist ein 64-Bit RISC-Prozessor. Er wurde konzipiert für die Betriebssysteme OpenVMS, Windows NT und OSF/1. Auch einige LINUX-Systeme unterstützen Alpha-Prozessoren: Red Hat, DebianGNU/Linux, Gentoo Linux und Slackware sowie die BSD Betriebssysteme OpenBSD, FreeBSD und NetBSD. |
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| Siehe auch: DEC VMS VAX CPU RISC PowerPC Cell | |||||
| ORACLE | |||||
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Der Gründer und heutige CEO von ORACLE, Larry Ellison, beschäftigte sich in den 70er Jahren mit Massenspeichergeräten, Speicherverwaltungssystemen und auch mit relationalen Datenbanksystemen. Ellison lernte bei der Firma Ampex seine späteren Mitbegründer von ORACLE kennen: Bob Miner und Ed Oates. Ellison gründete 1977 mit einem Stammkapital von 2000 Dollar die Firma Software Development Laboratories (SDL). Bei SDL versuchte Ellison eine kompatible Konkurrenzdatenbank zu IBMs System R Database zu entwickeln. 1979 wurde SDL in Relational Software Inc. (RSI) umgetauft. Die erste Version der ORACLE Database wurde bis 1979 für die CIA entwickelt. 1983 wurde RSI in ORACLE umgetauft und eine Version für die VAX entwickelt. 1986 folgte der Börsengang. Heute hat ORACLE über 74.000 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von ca. 22 Mrd Dollar. Die Hauptprodukte sind die ORACLE Database, die ORACLE Fusion Middleware, ORACLE WebLogic und die ORACLE Application Server. Bei Unternehmenslösungen tritt ORACLE mit ORACLE Applications, der E-Business Suite sowie JD Edwards Enterprise One, PeopleSoft Enteprise, JD Edwards World und Siebel Systems auf. ORACLE hat mit grösseren Übernahmen sein Produktportfolio ergänzt und auch eine Integrationsstrategie betrieben. Übernommen wurden PeopleSoft, der CRM-Anbieter Siebel Systems sowie Sun Microsystems, der Business-Performance-Management-Lösungen Anbieter Hyperion Solutions Corporation sowie Sleepycat (mit Berkeley DB). Weiterhin übernommen wurden Agile Software Corporation, BEA Systems und Primavera Systems. Auch übernommen wurde Golden Gate Software, ein Anbieter von Real-Time Data Integration Lösungen und weitere. Da das Open Source Projekt MySQL sich in Besitz von Sun Microsystems befindet, gehört MySQL einem kommerziellen Datenbankanbieter, nämlich ORACLE. Hauptkonkurrenten von ORACLE sind IBM und SAP. Produkte von ORACLE Die ORACLE Database in der aktuellen Verison 11g ist das Hauptprodukt. Mit ORACLE Exadata Version 2 hat ORACLE die erste OLTP-Datenbank vorgestellt. OLTP steht für Online Transaction Processing. Neben der ORACLE Database gibt es die ORACLE RDB für Open VMS. Weitere Produkte sind: die ERP-Software E-Business Suite, die CRM-Software Siebel, die Groupware Collaboration Suite, die Entwicklungs-Tools ORACLE Forms, ORACLE JDeveloper, Discoverer (fürs Reporting), Warehouse Builder (für Data-Warehouse), Top-Link (ORM-Framework), Application Express für die Entwicklung von Web-Applikationen sowie der SQL-Developer für die SQL und PL/SQL Entwicklung. ORACLE hat angekündigt, eine eigene Linux Datenbankserver Version auf Basis von Red Hat Linux zu entwickeln: Unbreakable Linux. Übernahme von Sun Microsystems Im Januar 2010 hat ORACLE Sun Microsystems endgültig übernommen. ORACLE gab ein Statement ab, daß man MySQL weiter entwickeln wolle. Sun CEO Jonathan Schwartz trat zurück. |
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| Siehe auch: ORACLE-Datenbank IBM SAP Sun-Microsystems datenbank Verteilte-Datenbank Middleware ZFS MySQL Transaktion | |||||