Abrechnungsverfahren-von-Online-Werbung

Pay-per-Click
Pay-per-Click (PPC) bedeutet, dass Einblendungen von Werbebannern oder das Anzeigen von Werbeflächen auf Webseiten nicht nach Häufigkeit der Einblendungen  (Views) bezahlt werden (Pay per View, PPV), sondern nach Anzahl der Klicks auf diese Werbeflächen. Dies hat sich als effektiver erwiesen als Pay-per-View. PPC ermöglicht Webmastern Werbung auf grösseren Portalen mit geringerem Budget zu schalten. 

Google AdWords
Bei Google AdWords wird auch mit PPC abgerechnet, jedoch nach einem ausgefeilteren Verfahren: der Werbende bestimmt sein maximales Budget, das sukzessive aufgebraucht, aber nicht überschritten wird.  Wenn das Budget verbraucht ist werden die Einblendungen gestoppt - der Werbetreibende hat also eine gewisse Kostenkontrolle. Er muss aber mit anderen AdWords-Kunden konkurrieren: Google vergibt z. Zt. maximal ca. 10  AdWords Einblendungen pro Google Ergebnisseite: die Reihenfolge der Anzeigen wird bestimmt u.a. von dem Betrag pro Klick, den der Inserent zu Zahlen bereit ist. Zu dem kommen Qualitäts-Faktoren: Relevanz des Textes innerhalb der Anzeige  (diesen sollte man sorgfältig auswählen, Tipps dafür gibt es u.a. bei: http://www.marke-x.de, das Internet Marketing Magazin von Sascha Langner), die Click-Rate der Keywords oder Vergangenheitswerte über die Keywords in Bezug zu  ihrer Erfolgsquote. Die Werbeeinblendungen bei Google AdWords sind Keyword-gesteuert: sie hängen von den Suchanfragen bei Google ab: der Inserent hinterlässt eine Keyword-Liste, zu denen seine Einblendungen stattfinden sollen.  Google AdWords bewertet angeblich auch die Qualität der Beziehung der beworbenen Webseite zu den angegebenen Keywords: dies wäre jedoch ein Eingriff in die Unabhängigkeit der Inserenten bezüglich ihrer Internet-Marketing-Entscheidungen.  Google Inserenten können diese Werbeeinblendungen durch Google AdSense auch auf anderen Webseiten wieder Keyword-gesteuert erscheinen lassen. 

Die Click-Through-Rate
Die Click-Through-Rate (CTR) bestimmt die Anzahl der Klicks auf eine Internet-Werbefläche im Verhältnis zu  den Einblendungen (Views). Wird eine Werbung einhundertmal angezeigt und zehnmal angeklickt, dann beträt die CTR 10%. Realistische Werte sind jedoch meist bei 0,15 bis 0,35 Prozent. Durch Keyword-Steuerung der  Einblendungen lassen sich diese Werte auf 1 - 3 Prozent steigern.

Die Konversionsrate
Die Konversionsrate im eCommerce stellt den Bezug zwischen der Anzahl von Besuchern eines Online-Shops  (Visits) zu den tatsächlich abgeschlossenen Bestellungen bzw. Käufen her. Prozentwerte zwischen 0,8 und 4,5 kommen häufig vor. Beträgt die  Konversionsrate (auch Konvertierungsrate, Conversion-Rate, Prospect-Conversion Rate (PCR)) 5%, dann "konvertieren" 5 von 100 Besuchern eines Web-Shops zu Käufern. 

Der Tausend-Kontakt-Preis
Die Mediadaten eines Portals geben oft den Tausend-Kontakt-Preis an: das ist der Preis den der Inserent einer  Online-Werbung bezahlen muss für 1000 Einblendungen (Views). Dabei wird meist vom Brutto-Wert ausgegangen: der Mehrfachkontakt durch eine Person wird dabei mitgerechnet. 

Ad Impressions
Als Views (oder Ad Impressions) werden dabei die Aufrufe von Werbebannern oder Werbeflächen auf einem AdServer bezeichnet.  Der AdServer kann dabei ein physikalischer Server sein oder eine spezielle AdServer-Software. Die von Google übernommene Online Marketing Firma DoubleClick speichert das Online-Verhalten der User bezüglich Werbeeinblendungen auf ihren AdServern  durch Cookies.

Pay-per-Click Suchmaschinen
Pay-Per-Click Suchmaschinen sind: Google AdWords, Miva, Mirago, Qualigo oder Yahoo! Search Marketing (ehemals Overture).                     
Siehe auch:    Sticky-Ad   Interstitials   e-Mercial   Skyscraper   Flying-Layer   Google   OLAP   Data-Mining   AdServer