PCM

Pulse Code Modulation. PCM ist ein Standard der ITU (International Telecommunication Union) für die Digitalisierung von Sprache, beschrieben in G.711.  Bei dieser Modulationsart werden zeitdiskrete analoge Signale durch Quantisierung in zeit- und wertdiskrete Binärsignale umgewandelt.                                                       
Siehe auch:    CELP   LPC   ITU   

  CELP

Code Excited Linear Prediction. CELP ist ein Sprachcodierungsverfahren auf LPC-Basis (Linear Predictive Coding). Es verwendet die Zustände stimmhaft und stimmlos und dazwischen angeordnete Arten der Anregung.  Es vereint die Vorteile der Signalformcodierung, wie sie in PCM (Pulse Code Modulation) eingesetzt wird, mit denen der parametrischen Codierung wie bei der LPC-Codierung.  Es wird bei CELP also die Methode der Signalformcodierung durch Vektorquantisierung (PCM) mit parametrischen Methoden (LPC) kombiniert (hybrides Audiokompressionsverfahren).  Dadurch erreicht die Sprachqualtität ein Niveau, das vergleichbar ist mit dem der Pulse-Code-Modulation.  Die Sprachqualität ist entsprechend auch bei geringen Bandbreiten zwischen 5 und 20 kBit/s noch gut.  Die Datenraten sind in 200-Bit/s-Stufen skalierbar. Sie variieren zwischen 3,85 kBit/s und 23,8 kBit/s, bei Abtastraten zwischen 8 kHz und 16 kHz.  Nachteil von CELP ist eine Signalverzögerung von ca. 50 ms. Deswegen wurde ein neuer Standard (G.728 Coding of Speech) geschaffen:  Low-Delay CELP Codec. Damit konnte die Signalverzögerung auf 2 ms und darunter reduziert werden.                                           
Siehe auch:    LPC   PCM   kBits