| RIPE-NCC | |||||
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Das RIPE Network Coordination Centre (Réseaux IP Européens) oder RIPE NCC ist eine Unterorganisation der RIPE und der ICANN und zuständig für die Vergabe von IP-Adressen und AS-Nummern (Autonomes System, Autonomous System Number) in Europa, dem nahen Osten und Zentralasien. RIPE NCC ist ein Regional Internet Registry (RIR). Die RIRs sind Unterorganisationen der ICANN und IANA und sind zuständig für die Vergabe von IP-Adressen, AS-Nummern in ihren jeweiligen Weltzonen AfriNIC für Afrika, ARIN für Nordamerika, APNIC für die Asien- und Pazifik-Region und LACNIC für Lateinamerika (Süd- und Mittelamerika) und die Karibik. Die RIPE (nicht zu verwechseln mit der RIPE-NCC) legt die Handlungsrichtlinien fest, während die ICANN zuständig ist für Fragen zu IP-Adressbereichen und AS-Nummern. Die IPv4 Adressen-Bereiche, die der RIPE NCC z. Zt. zugeteilt sind, werden blockweise an die Local Internet Registries (LIR) vergeben, welche wiederum die Endkunden (ISPs, Organisationen) bedienen. 2003 wurde die Number Resource Organization (NRO) von den RIRs gegründet. Ziel der NRO ist es, die weltweite Vergabe von IP-Adress-Blöcken zu koordinieren, die Kommunikation der RIRs untereinander zu verbessern und die Interessen der RIRs gegenüber der ICANN zu vertreten. Weitere Aufgabenbereiche des RIPE NCC sind: Betrieb des Root-Servers "K", Betrieb und Weiterentwicklung der WHOIS-Datenbank, Koordination der ENUM Zuweisung (tElephone NUmber Mapping: Dienst des Domain Name Systems zur Übertragung von Telefonnummern in Internet-Adressen für VoIP Dienste u.a.) und Delegation von Reversen DNS-Domänen. |
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| Siehe auch: ICANN IANA Regional-Internet-Registry IETF IRTF IP-Adresse ISP DNS-Server Root-Server WHOIS | |||||
| IANA | |||||
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Die Internet Assigned Numbers Authority ist zuständig für die Vergabe von Top-Level-Domains (generic TLD, wie .com, .org, .biz und die Länderdomains wie .de, .be, .fr usw.), IP-Adressen und Internet-Protokollnummern. Weiterhin regelt die IANA die Zuordnung der Haupt-Ports von 0 bis 1023. Die Registrierung von lokalen IP-Adressen wird von der IANA an die Regional Internet Registries (RIRs) delegiert. Die RIRs teilen sich die Welt in folgende Zonen auf: Europa: RIPE Network Coordination Centre (RIPE NCC, Réseaux IP Européens) Nordamerika: ARIN (American Registry for Internet Numbers), Asien und Pazifik-Region: APNIC (Asia Pacific Network Information Centre), Afrika: AfriNIC (African Network Information Centre) und letztlich Mittel- und Südamerika und Karibik: LACNIC (Latin American and Caribbean Internet Addresses Registry). Die IANA verteilt IPv4 und IPv6 Adressen und vergibt sie blockweise an die einzelnen RIRs, die sie wiederum nach ihren eigenen spezifischen Regelungen an die Internet Service Provider und Organisationen verteilen. Die IANA ist eine Unterorganisation der ICANN. Damit untersteht sie dem US-Wirtschaftsministerium. Letzteres bestimmt auch über den Master aller Root-Server: den A Server von VeriSign und hat damit bestimmenden Einfluss, was in die Root kommt! Daher auch das politische Problem: die ICANN versucht immer wieder Druck auf die IANA auszuüben und überdeckt damit das Verhältnis zwischen der IANA, den RIRs und deren CcTLDs (Country-Code-Top-Level-Domains). Deswegen gibt es Bestrebungen, die IANA von der ICANN abzukoppeln, auch gegen den Willen des US-Handelsministeriums. |
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| Siehe auch: ICANN IETF RIPE-NCC DENIC Root-Server DNS-Server TLD TCP-IP IPv6 IP-Adresse | |||||
| Regional-Internet-Registry | |||||
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Die Regional Internet Registry ist eine Organisation, die eine bestimmte Zone der Welt bezüglich der IPv4 und IPv6 Adressen und der AS-Nummern (Autonomes System, Autonomous System Number) verwaltet. Es gibt 5 RIRs: Europa: RIPE Network Coordination Centre (RIPE NCC, Réseaux IP Européens) Nord-Amerika: ARIN (American Registry for Internet Numbers, Asien und Pazifik-Region: APNIC (Asia Pacific Network Information Centre, Afrika: AfriNIC (African Network Information Centre) und letztlich Lateinamerika und Karibik: LacNIC (Latin American and Caribbean Internet Addresses Registry). Die IANA teilt den RIRs Bereiche von IP-Adressen zu. Die RIRs weisen dann IP-Adressen aus diesen Bereichen blockweise den Local Internet Registries (LIR) zu, die dann die Endkunden (ISPs, Organisationen, Firmenkunden) bedienen. Die LIRs sind ihrerseits oft selber Internet Service Provider (ISP). 2003 wurde die Number Resource Organization (NRO) von den RIRs gegründet. Ziel der NRO ist es, die weltweite Vergabe von IP-Adress-Blöcken zu koordinieren, die Kommunikation der RIRs untereinander zu verbessern und die Interessen der RIRs gegenüber der ICANN zu vertreten. Die NRO ist zusätzlich in Koordination mit der ICANN als Address Supporting Organization (ASO) tätig. Die ASO ist zuständig für die Vergabe von Domainnamen im Internet. |
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| Siehe auch: RIPE-NCC ICANN IANA IETF IRTF InterNIC Domain-Name-System NIC Root-Server IP-Adresse | |||||