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Reduced Instruction Set Computer. Bei RISC-Prozessoren liegt ein reduzierter Befehlssatz vor; d.h. der Prozessor verfügt häufig nur über eine kleine Anzahl von Maschinenbefehlen mit fester Befehlslänge. Diese Befehle werden dabei möglichst in einem Taktzyklus verarbeitet. RISC-Rechner erreichen deshalb eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit, benötigen aber Software, die auf sie abgestimmt ist. RISC-Prozessoren wurden ursprünglich für Mainframe-Rechner entwickelt. In der Sun SPARC Architektur wurden z. B. RISC Prozessoren verbaut. Im Personal-Computer-Bereich wurden RISC-Prozessoren seit den frühen 90er Jahren in PowerPC-Prozessoren von Motorola, IBM und Apple-Macintosh-Rechnern eingesetzt. Heute arbeitet man häufig mit einer Mischung aus RISC (als RISC-Kern) und CISC (Complex Instruction Set Computer), wie bei den jüngeren Pentium-Prozessoren von Intel. StrongARM Architektur Intel stieg in die RISC Architektur auch durch den Kauf der StrongARM Architektur von DEC ein (Advanced Risc Machines Ltd.). Die ARM Architektur verfügt über eine 32-Bit RISC Architektur (Advanced RISC Machine oder Acorn RISC Machine) mit dem ARM V4 Instruction Set (ISA: Instruction Set Architecture). Später ersetzte Intel die StrongARM Architektur durch XScale. Die erste Version des StrongARM war bereits 1995 fertig und wurde vermutlich durch Acorn Desktop Prozessoren weiterentwickelt. Der StrongARM SA-100 sorgte im Newton 2100 für lange Akkulaufzeiten. XScale ist eine Weiterentwicklung der StrongARM RISC-Architektur durch Intel. Die DEC Entwickler verliessen ihre Firma, nachdem Intel grosse Teile der Lizenzen besass, so dass Intel gezwungen war die ARM Architektur selber weiter zu entwickeln. |
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| Siehe auch: CISC Cell SPARC PowerPC Pentium-4 Core-2-Duo Intel IBM Sun-Microsystems CPU | |||||