| Root-Server | |||||
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Root-Server stehen an oberster Stelle im Domain Name System. Sie sind zuständig für die Ermittlung von Informationen über Internetdomänen der Top-Level Ebene: Country-Code TLDs (ccTLD) wie .de, .fr oder .us, sowie generic-TLDs wie .com, .org, .net, .info, .edu, .biz oder .mil. Es gibt weltweit 13 Root-Server, die von der ICANN koordiniert werden und von verschiedenen Instituten betrieben werden. Aus technischen Gründen können es zur Zeit nicht mehr als 13 (A-M) sein, denn die maximal Anzahl von Root-Servern, die mit ihren Adressen in ein UDP-Antwort-Paket auf eine SOA-Anfrage passen ist Dreizehn. Start of Authority (SOA) ist ein Teil einer DNS-Zonendatei. Der SOA-Record beinhaltet bedeutende Daten zur Zonenverwaltung und des Zonentransfers. Manche Root-Server bestehen aus mehreren Computern, die zu einem logischen Server zusammengefasst sind. Diese "Nodes" sind auf der ganzen Welt verteilt. Sie sind per Anycast über dieselbe IP-Adresse erreichbar. Aus historischen Gründen befanden sich die meisten Root-Server in den USA. Das RIPE Network Coordination Centre (RIPE NCC: K-Root-Server), ISC u.a. nehmen jedoch immer mehr Anycast Standorte in Betrieb. Die Anzahl der Root-Server ausserhalb der USA ist inzwischen grösser als die innerhalb. Technisch wäre das Problem also gelöst. Jedoch nicht politisch: der von VeriSign betreute A-Server ist der Master aller Server. Die Entscheidung darüber, was in die Root kommt, fällt dort in Absprache mit dem US-Handelsministerium! Das Open Root Server Network (ORSN) ist eine politisch unabhängige Organisation und betreibt durch lokale ISPs 12 ORSN-Server in Europa, die kompatibel zu dem ICANN Root sind. Ein weiterer ORSN-Server wird von Paul Vixie im Netz des Internet Systems Consortium (L-Server) betrieben. Die ORSN bietet ein zusätzliches Angebot an Root-Servern und will das Internet damit unabhängiger von der ICANN machen. |
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| Siehe auch: UDP ICANN IANA Domain-Name-System DNS-Server ISP Anycast Regional-Internet-Registry RIPE-NCC Hosting | |||||