| Security-Accounts-Manager | |||||
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Security Accounts Manager. Die SAM-Schnittstelle wird vom Active Directory (AD) benutzt und ist ein Dienst unter Windows. Mit SAM werden Gruppen- und Benutzerinformationen in einer Datenbank als Hashwerte gespeichert. Darunter fallen Anmeldeinformationen wie Benutzername und Passwort. Diese Hashwerte sind verschlüsselt und können unter Windows nicht abgerufen werden. Die SAM-Hashwerte werden von internen Threads verwendet und sind i.d.R unter dem Pfad %windir%\ system32%\ config%\ SAM abgelegt. Bei Windows Vista auch unter %windir%\ system32%\ config%\ SAM%\ RegBack. Das Passwort sollte gut gewählt sein, damit der Hashwert nicht zu schnell entschlüsselt werden kann. Es empfiehlt sich, mindestens 10 oder besser mehr Zeichen zu verwenden und Grossbuchstaben mit Kleinbuchstaben zu kombinieren, und ggf. auch Zahlen und erlaubte Sonderzeichen zu verwenden. Welche Zeichen erlaubt sind, kann man in der jeweiligen Windows-Hilfe erfahren. |
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| Siehe auch: windows Windows-Vista Hash Hash-Zahl | |||||
| VRAM | |||||
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VRAM (Video Random Access Memory) ist verwandt mit DRAM und dient als Grafikspeicher. VRAM verfügt über separate Ein- und Ausgangsleitungen, auch Dual-Port RAM genannt. Dadurch sind Schreib- und Lesezugriffe gleichzeitig möglich. VRAM besteht aus dem SAM (Serial Access Memory) und dem DRAM (Direct Random Access Memory). Das SAM ist meist in Form eines Schieberegisters realisiert und wird nicht durch die Berechnungen verändert. Das SAM speichert die Videodaten, welche vom RAMDAC ausgelesen werden. Dieses Register ist als sequentieller Speicher aufgebaut und kann schneller als ein RAM ausgelesen werden, da keine Adressberechnungen notwendig sind. Das DRAM kann beschrieben und gelesen werden und dient zur Berechnung von Videodaten (Bildsynthese). |
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| Siehe auch: Grafikkarte GPU RAMDAC Video-Graphics-Array GDDR | |||||
| SCSI-Standard | |||||
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SCSI-Standardisierungs-Organisationen Im Laufe der Zeit haben sich viele SCSI-Versionen entwickelt die heute durch unterschiedliche Organisationen standardisiert werden. Verwirrung kann vor allem der SCSI-3 Standard stiften, welcher eine Sammlung mehrerer Standards ist. Hinzu kommen die verschiedenen proprietären Bezeichnungen verschiedener Hersteller für eigene technische Spezifika. Normieungsorganisationen für den SCSI-Standard sind: ANSI (American National Standards Institute), welche mit dem technischen Ausschuss X3T9.2 den ersten SCSI-Standard schuf. ITIC (Information Technology Industry Council): die ITIC wurde von der ANSI als SDO (Standard Developing Organization) ermächtigt und besteht aus Unternehmen der IT-Industrie. NCITS (National Commitee for Information Technology Standards): NCITS ist ein Ausschuss, der von der ITIC gegründet wurde um Standards im Bereich Informationstechnologie zu entwickeln und pflegen. Das NCITS wurde 1961 als Accredited Standards Commitee X3 Information Technology (oder einfach X3 genannt) gegründet und hat sich wegen der internationalen Bedeutung 2003 in InterNational Commitee for Information Technology Standards (INCITS) umfirmiert. T10 Technical Commitee: heute verantwortlich für die Entwicklung von SCSI-Standards. Der T10 Ausschuss besteht aus Herstellern der Festplattenindustrie; jedoch ist der Entwicklungsprozess für SCSI-Standards offen gestaltet. Das T10 Technical Commitee der INCITS T10 ist Teil des InterNational Commitee for Information Technology Standards (INCITS - sprich (engl.) 'insight'). Das T10 ist verantwortlich für SCSI Storage Interfaces und davon abgeleitete Schnittstellen, wie z.B. SAS (serial Attached SCSI), SAT (SCSI/ATA Translation) oder MMC (Multimedia Commands). Im Einzelnen werden das SCSI-Protokoll (SCSI-Befehle und SCSI-Gerätekommunikation), die Physical Layer für Parallel SCSI und SAS definiert. Die SCSI-Architekturstandards SAM (SCSI Architecture Model) werden definiert und gepflegt: SAM, SAM-2, SAM-3 und SAM-4. Der SAM-Standard fließt auch bei der Entwicklung der Standards von SAS, Fibre Channel, IEEE-1394 (FireWire) und SSA (Serial Storage Architecture) mit ein. Weiterhin ist das T10 zuständig für SCSI-Befehlssatzstandards wie ADC (Automation Drive Interface), SPC-3 (SCSI-3 Primary Commands), SBC-3 (SCSI Block Commands), FCP (Fibre Channel Protocol), RBC (Reduced Block Commands), SCSI Controller Commands (SSC), Object Based Storage Device Commands (OSD), High Performance Serial Bus (FireWire), UAS (USB Attached SCSI), SRPC (SCSI RPC Transport Protocol) und weitere. Die SCSI-Befehlssatzstandards werden auch genutzt von SAS, Fibre Channel, S-ATA, USB, FireWire oder ATAPI. SCSI-Standards und SCSI-Schnittstellen Der SCSI-Standard umfasst Protokolle, Befehle sowie elektrische und optische Schnittstellen. SCSI-Standards sind SCSI-1, SCSI-2 und SCSI-3 (SPI, SPI-2, SPI-3, SPI-4 (SCSI Parallel Interface). SCSI-1 SCSI-1 verfügt über eine Busbreite von 8-Bit mit Paritätsprüfung. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 5 MB/s (synchron) oder 3,5 MB/s (asynchron), bei einer möglichen Kabellänge von 6 Meter. Damals bot Differential-SCSI, welches mit differentiellen Signalpegeln arbeitet, eine Erweiterung der möglichen Kabellänge auf 25 Meter, auch High-Voltage-Differential (HVD) genannt. SCSI-2 SCSI-2 wurde 1989 in den Varianten Fast SCSI und Wide SCSI eingeführt. Fast SCSI arbeitet bei verdoppeltem Bustakt im Vergleich zu SCSI-1 und ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von 10 MB/s, bei einer maximalen Kabellänge von 3 Meter. Fast SCSI verwendet dieselben Kabel wie SCSI-1 und fand daher grossen Absatz. Bei Wide SCSI versuchte man das Problem mit der verringerten Kabellänge in den Griff zu bekommen, die ein Resultat des verdoppelten Bustaktes bei Fast SCSI war. Also behielt man den Bustakt bei, und erweiterte die Busbreite zunächst auf 16 Bit. Dafür benötigte man neue 68-polige Kabel. Diese Version war jedoch nicht sehr erfolgreich, wohl aus Kostengründen, genau wie die Wide SCSI-Version mit 2 16-Bit Kabel pro Bus (32-Bit Version), die daraufhin eingeführt wurde. Übertragungsraten von 10 MB/s waren möglich, jedoch spielte der Kostenfaktor eine große Rolle, so daß man nach einer besseren Lösung suchte. Es wurde eine überarbeitete Version entwickelt, die die Vorteile beider Varianten vereinte: Fast Wide SCSI mit erhöhtem Bustakt und doppelter Busbreite überträgt Daten mit 20 MB/s und wurde ein wirtschaftlicher Erfolg. Ultra-SCSI Auch Ultra-SCSI (1992) ging einen ähnlichen Weg mit 2 Varianten: eine 8-Bit Version bei verdoppeltem Bustakt kam auf 20 MB/s und eine 16-Bit Version (Ultra-Wide-SCSI) auf 40 MB/s. Doch kann die Kabellänge nicht 3 Meter überschreiten, was ein Nachteil ist. Größere Kabellängen konnten nur mit einem Differential-Controller in der High-Voltage-Differential Version verwendet werden. Ultra SCSI ist in der SCSI-3 Norm enthalten. SCSI-3 SCSI-3 wurde 1993 als Teil einer umfassenden Spezifikation definiert. Diese enthält heute auch andere Übertragungsprotokolle wie Fibre Channel, FireWire, USB und USB Attached SCSI, SAS, iSCSI, Infiniband oder VHDCI (Very High Density Cable Interconnect). Ultra2-SCSI 1997 folgte Ultra-2 SCSI mit der Low Voltage Differential (LVD) Technik, welche eine erweiterte Kabellänge von 12 Meter brachte. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei der Narrow-Version mit 8 Bit bei 40 MB/s und bei der Ultra-2 Wide Version bei 80 MB/s. Ultra-2 SCSI wird auch als LVD SCSI bezeichnet während die konventionelle Version als SE SCSI (Single Ended SCSI) geführt wird. Ultra-160 SCSI 1999 löste schon sehr bald Ultra-160 SCSI oder Ultra-3 SCSI Ultra-2 SCSI ab. Die Übertragungsgeschwindigkeit des Flankentakts (Doppelflankentakt oder Double-Edge-Clock) konnte verdoppelt werden. Die Busbreite liegt bei 16-Bit, eine Narrow-Version wurde nicht eingeführt, jedoch weitere Features wie ein CRC-Prüfung (zyklische Redundanzprüfung) und eine Domain Validierung. Ultra-320 SCSI 2002 stellte Ultra-320 SCSI die alten Werte in den Schatten: eine Übertragungsgeschwindigkeit von 320 MB/s prädestinierte die SCSI-Technologie für den Einsatz in Hoch-Performance-Systemen. Das Problem der Verzerrung bei der Digitalsignalübertragung (Intersymbol Interferenz, ISI) wird bei Ultra 320 SCSI gelöst durch AAF (Adaptive Active Filtering) oder Transmitter Pre-Compensation, wobei Letzteres suboptimal ist. SCSI Ultra 640 hätte die Transferrate noch mal verdoppelt auf 640 MB/s, wurde jedoch nie kommerziell realisert, da die entstehenden Reflexionen so stark waren wie die Signale selber. |
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| Siehe auch: SCSI SCSI-Geschichte Alan-Shugart SCSI-3-Architektur Fibre-Channel Serial-Attached-SCSI ATAPI S-ATA protokoll Adaptive-Active-Filtering | |||||
| SCSI-3-Architektur | |||||
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Die SCSI-3 Architektur ist definiert in dem SCSI-3 Architecture Model (SAM) und umfasst verschiedene Standards von SCSI und davon abgeleitete Technologien. SAM wurde von der ANSI als ANSI-Standard X3.270-1996 angenommen. X3 ist die Kurzform des Accredited Standards Commitee X3 Information Technology (heute INCITS InterNational Commitee for Information Technology Standards). Das SAM wird gegenwärtig vom T10 Technical Commitee weiterentwickelt (SAM-2). Die meisten Spezifikationen fallen unter die Kategorien Befehle (für SCSI-Einheiten), Protokolle (Kommunikation der SCSI-Einheiten, 'transport layer' der SCSI-Schnittstelle) und Verbindungen (Spezifikation von Verbindungstechnologien wie Elektrische Signalübertragung oder Datentransfertechnologie, 'physical layer'). Die Bereiche Protokolle und Verbindungen sind eng miteinander verbunden und werden in bestimmten Dokumenten auch zusammen abgehandelt. Das SAM umfasst alle diese SCSI-Spezifikationen, welche auch in das CAM (Common Access Model), welches Softwaredienste für Host Systeme mit SCSI-Geräte Schnittstellen behandelt, einfliessen. Das SAM umfasst auch Spezifikationen für unabhängige und von SCSI abgeleitete Technologien wie USB, FireWire, S-ATA, SSA, SAS, iSCSI, Infiniband, Fibre Channel und dient somit als Referenzmodell für SCSI-Implementierungen und anderen Technologien die sich die Befehlssätze, Protokolle oder Verbindungstechnologien von SCSI zu Nutze machen. Damit wird ein zentraler Definitionsrahmen für alle verbundenen Technologien geschaffen, Die SCSI-3 Standard Familie wird in den SCSI-3 Architektur Dokumenten definiert. Dokumente existieren für alle Befehlssätze, Protokolle und Verbindungen, darunter auch die Befehlssätze für RAID-Controller oder Protokolle für das 'regular' Parallel SCSI und serielles SCSI (z.B. Fibre Channel, Fibre Channel Arbitrated Loop, SSA (Serial Storage Architecture)). |
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| Siehe auch: SCSI SCSI-Standard SCSI-Geschichte Alan-Shugart Fibre-Channel USB FireWire OSI-Schichtenmodell | |||||
| Link: http://www.t10.org | |||||