| Serial-Attached-SCSI | |||||
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Serial Attached SCSI (SAS) soll den Engpass bei SCSI, der durch die parallele Bitübertragung entsteht, überwinden. Bei Parallel-SCSI und insbesondere Ultra320 SCSI kommt es zu unterschiedlichen Signallaufzeiten der Bits sowie zum Übersprechen. Bei Ultra320 SCSI musste schon mit erheblichem Aufwand durch Technologien wie Adaptive Active Filtering (AAF) nachgebessert werden. Außerdem wurden immer breiter ausgelegte Busse und Kabel mit entsprechenden elektrischen Modifikationen notwendig, damit die Differenz zwischen den Bitlaufzeiten (skew) ausgeglichen werden konnte. Bei der nächst höheren Variante von Ultra SCSI, dem Ultra640 SCSI wäre der Aufwand, um die elektrischen Probleme in den Griff zu bekommen, schon zu hoch gewesen. Abhilfe für das Problem schafft hier eine serielle Punkt-zu-Punkt Übertragung welche auch Voll-Duplex arbeitet: Serial Attached SCSI. Ähnlich wie bei S-ATA werden zwischen den SAS-Endgeräten und dem SAS-Host-Bus-Adapter (SAS-HBA) jeweils einzeln Verbindungen hergestellt. Damit umgeht man auch die Notwendigkeit zur Terminierung und die Verkabelungsprobleme; eine SCSI-ID gibt es nicht mehr. Bei der Definition von SAS ist Dual-Porting vorgesehen, womit eine SAS-Platte an 2 Host-Adapter anschließbar ist. Dadurch lassen sich gespiegelte oder gemischte Datenbestände erzeugen: z.B. als RAID-Verbund oder gemischter S-ATA und SAS Betrieb. Serial Attached SCSI ermöglicht eine Bandbreite von bisher 3 GBit/s, wobei die SAS-Endgeräte jeweils, im Gegensatz zu SCSI, Zugriff auf die volle Bandbreite haben und keine Aufteilung der Bandbreite auf die SAS-Endgeräte stattfindet. Ports können bei SAS zu Kanälen gebündelt werden um den Durchsatz zu steigern. Zusätzlich ist jeder Port mit einer eigenen Adresse ausgestattet. Dadurch kann ein Datenzugriff gleichzeitig von 2 Host-Controllern erfolgen. Erweiterungen der SAS-Topologie werden durch Expander ermöglicht: SAS-Endgeräte werden über den Edge-Expander, der die Funktionsweise eines Switch übernimmt, verbunden. Der Fanout Expander fungiert als Verwaltungseinheit für die verbundenen Edge-Expander. Bis zu 128 SAS-Endgeräte lassen sich über einen Edge-Expander anschliessen. Ein Fanout Expander kann wiederum 128 Edge-Expander Sets technisch managen. Hochgerechnet kommt man auf eine theoretisch mögliche Anzahl von ca. 16.300 SAS-Endgeräte. Die dafür benötigten eindeutigen 64-Bit-Adressen werden via WWN (WorldWideNames) vom Expander an die in der SAS-Umgebung betriebenen S-ATA-Geräte vergeben. |
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| Siehe auch: SCSI SCSI-Standard SCSI-3-Architektur SCSI-Geschichte Fibre-Channel S-ATA SAN USB FireWire Adaptive-Active-Filtering | |||||
| SCSI | |||||
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Small Computer System Interface, SCSI umgangssprachlich auch Skasi ('scuzzy') genannt. Small Computer System Interface ist wie IDE (Integrated Device Electronics) ein Standard für eine Schnittstelle, die hauptsächlich bei Festplatten Verwendung findet, allerdings ein sichereres Übertragungsprotokoll bietet. Zudem erlaubt diese Schnittstelle auch den Anschluss anderer Geräte als Festplatten, z.B. Drucker, Bandgeräte, Scanner und optische Laufwerke. Es lassen sich maximal 8 bzw. 16 Geräte ansteuern. SCSI ist ähnlich 'intelligent' wie IDE (parallel ATA) sowie gepuffert und basiert auf einer Peer-to-Peer Schnittstelle. Die physische Datenschicht wird abstrahiert. Es werden Hand-Shake Signale zwischen den SCSI-Einheiten verwendet, bei SCSI-1 und SCSI-2 besteht die Möglickeit einer Paritätsfehlerüberprüfung. Ab SCSI-160 erfolgt eine zyklische Redundanzprüfung mit CRC32 sowie eine Domain-Validierung. Im SCSI-Protokoll ist eine Host zu Host Kommunikation, Host zu Peripherie-Einheit Kommunikation und eine Peripherie-Einheit zu Peripherie-Einheit Kommunikation vorgesehen. Die meisten SCSI-Einheiten sind jedoch SCSI-Targets, welche nicht selber als SCSI-Initiatoren handeln können und damit keine SCSI-Aktionen starten können. Grundsätzlich ist es möglich, daß ein SCSI-Peripherie Gerät als SCSI-Initiator handelt. SCSI verfügt über einen auf den Laufwerken integrierten Controller, ist jedoch nach einem anderen Konzept als IDE aufgebaut. SCSI wird über einen SCSI-Host-Adapter an den Systembus angeschlossen. SCSI ist nicht auf einen PC-Systembus wie ISA, EISA oder PCI beschränkt, da es auch Host-Adapter für Apple (Nubus) oder Sun (SBus) gibt. SCSI verfügt ursprünglich über 8-Bit und ein SCSI-Protokoll, wobei der Host-Adapter als SCSI-Einheit ein Bit belegt. Die Busbreite variiert von 8 Bit (SCSI-1, SCSI-2, Differential SCSI, Ultra SCSI und Ultra-2 SCSI) bis 16 Bit (Wide SCSI, Ultra Wide SCSI, Ultra2 Wide SCSI, Ultra-160 SCSI und Ultra-320 SCSI). Der Datenaustausch kann zwischen 2 SCSI-Einheiten ohne die CPU erfolgen, oder zwischen Host-Adapter und Festplatte. Einer SCSI-Einheit ist eine Adresse zugeordnet. Diese ist über einen Jumper oder einen DIP-Schalter (Dual In-line Package) eingestellt. Der Host-Adapter belegt i.d.R. die Adresse Nr. 7 (einstellbar im SCSI-BIOS-Setup). Bei der 1-Byte-wertigen Adresse entspricht Bit 0 der Adresse SCSI ID 7 und Bit 7 der Adresse SCSI ID 0. Die Konfiguration der SCSI-Einheiten beinhaltet neben der Identifikation durch die ID-Nummer auch die Priorität der SCSI-Geräte. Davon zu unterscheiden ist die LUN (Logical Unit Number). Eine LUN wird von einem SCSI-Controller angesteuert, z.B. bei Verwaltung mehrerer Laufwerke in einem RAID-System. Der RAID-Controller stellt dann die Verbindung zum SCSI-Bus her. Da einem sochen RAID-Controller mehrere Laufwerke zugeordnet sind, werden diese durch die LUN unterschieden. Die LUN ist zusätzlich zur ID-Nummer konfiguriert. Um die Konfiguration zu vereinfachen und automatisieren wird SCAM (SCSI Configured Automatically) eingesetzt, daß sich jedoch in der Praxis nicht hat durchsetzen können. Ein SCSI-Strang muss mit exakt 2 Terminatoren (ein Terminator für jedes physikalische Leitungsende) abgeschlossen werden. Auf der Seite des HBA besteht meist die Möglichkeit, eine Seite des Busses mit einem Steckterminator zu terminieren. Am besten verwendet man aktive Terminatoren statt passive. Aktive Terminatoren sind bei LVD-Bussen (Low Voltage Differential) notwendig. SCSI-Einheiten werden über ein 50-poliges Flachbandkabel mit 50-poligen Steckern angebunden Ab Ultra Wide SCSI gibt es 68-polige Kabel (auch bei Ultra2 Wide SCSI, Ultra-160 SCSI und Ultra-320 SCSI). Grundsätzlich möglich ist auch ein Kabel mit 25 gedrillten Leitungspaaren. Dabei muss eine Masseleitung stets um die Signalleitung gewickelt sein. Der SCSI-Controller befindet sich auf der SCSI-Einheit, die über einen Host-Bus-Adapter (HBA) an den System-Bus angeschlossen ist. Der HBA befindet sich entweder auf dem Mainboard oder wird über eine SCSI-Karte eingesteckt. Parallele SCSI-Schnittstellen SCSI-1 (narrow SCSI), Fast SCSI, Wide SCSI, Fast Wide SCSI, SCSI-2, Ultra-SCSI, SCSI-3, Ultra-2 SCSI, Ultra2 Wide SCSI, Ultra-160 SCSI (Ultra3 SCSI), Ultra-320 SCSI Serielle SCSI Schnittstellen SAS (Serial Attached SCSI), SSA (Serial Storage Architecture), SSA 40, FC-AL 1 Gb (Fibre Channel Arbitrated Loop), FC-AL 2Gb, FC-AL 4Gb, iSCSI (internet SCSI, 'eye-scuzzy'): die Netzwerklösung welche TCP als Übertragungsprotokoll verwendet. SCSI-Standards SCSI-1, SCSI-2, SCSI-3 SPI (SCSI Parallel Interface), SPI-2, SPI-3, SPI-4. SCSI-Protokoll Das SCSI-Protokoll stellt eine parallele Schnittstelle zur Verfügung zwischen den angeschlossenen SCSI-Einheiten (Peripherie) und dem Bus. In der SCSI-Terminologie erfolgt die Kommunikation zwischen dem SCSI-Initiator und dem SCSI-Target, wobei der SCSI-Initiator Befehle an das Target sendet, welches dann antwortet. Befehle werden über einen Command Descriptor Block (CDB) gesendet. Der CDB besteht aus einem 1-Byte Befehlscode sowie einigen Kommandozeilenparametern. SCSI-Protokolle flossen in die umfassende SCSI-3 Spezifikation ein, und wurden weiterentwickelt zu SAS (Serial Attached SCSI). SAS bietet eine serielle Schnitstelle (serial SCSI) und damit Geschwindigkeitsvorteile, Hot-Swapping-Fähigkeit und bessere Fehlerisolierung. SAS löste Ultra-320 SCSI ab, welches auch aus diesem Grund nicht mehr zu Ultra-640 weiterentwickelt wurde. Das SCSI-Protokoll verfügt über eine große Anzahl, auch von der SCSI-Technologie grundsätzlich unabhängiger Spezifikationen, wie einen eigenen Befehlssatz oder physikalische Beschaffenheiten der Bustechnologie und der Signalsteuerung. SCSI-Kommandos wurden daher auch von anderen Übertragungstechnologien wie Fibre Channel, InfiniBand, iSCSI, ATAPI, FireWire, Serial Storage Architecture, SAS oder USB adaptiert. |
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| Siehe auch: SCSI-Standard Alan-Shugart SCSI-Geschichte SCSI-3-Architektur Serial-Attached-SCSI S-ATA Host-Bus-Adapter RAID Festplatte Adaptive-Active-Filtering | |||||
| Hot-Plug | |||||
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Wenn ein Betriebssystem hotplugging-fähig ist, bedeutet dies, dass man die Hardwarekonfiguration im laufenden Betrieb ändern kann. Dies ist insbesondere bei vernetzten Systemen von Bedeutung. Folgende Technologien weisen eine Hot-Plug Fähigkeit aus: S-ATA II, USB, FireWire, PCMCIA, SCSI oder SAS (Serial Attached SCSI). |
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| Siehe auch: Hot-Swapping S-ATA S-ATA-II SCSI PCMCIA FireWire USB Festplatte Hotfix Mac-OS-X | |||||
| Festplatte | |||||
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Eine Festplatte (englisch: Hard Disk Drive, HDD) ist eines der wichtigsten magnetischen Speichermedien eines Computers. Auf der Festplatte wird das Betriebssystem und alle Programme installiert. Innerhalb des Gehäuses der Festplatte befinden sich auf einer Achse mehrere Scheiben, die beidseitig magnetisiert sind. Weiterhin sind da mehrere Schreib-Lese-Köpfe, welche für die Lese- und Schreibvorgänge der Daten zuständig sind. Die heute üblicherweise bei Desktop PCs und Servern verwendeten Festplatten haben eine Grösse von 3,5 Zoll. In Notebooks werden 2,5" Platten verbaut. Die Speicherkapazität bei 3,5" SATA Platten liegt bei 2000 GB (2 TB), bei 2,5" SATA Platten bei 750 GB (Stand 2. Quartal 2010). Zu einem RAID zusammen geschlossen kann man auch ein Vielfaches von 2 TB erzielen. Im Labor sind schon grössere Festplattenkapazitäten erzeugt worden: 3 - 5 TB. Schnittstellen von Festplatten: IDE, parallel ATA (EIDE), SCSI, SAS, Fibre Channel, S-ATA Festplatten sind mit dem Computer über eine Schnittstelle verbunden. Dazu verfügen sie über eine Controller Elektronik. Das ist üblicherweise IDE (Integrated Device Electronics) oder ATA (Advanced Technology Attachment), Enhanced-IDE (EIDE oder ATA-2), S-ATA (Serial Advanced Technology Attachment), S-ATA II oder SCSI (Small Computer System Interface: auch Ultra-SCSI, Ultra-320 SCSI, SCAM (SCSI Configured Automatically), SAS (Serial Attached SCSI)). IDE Platten rotieren mit Geschwindigkeiten von 5.400, 7.500 oder 10.000 Umdrehungen pro Minute (U/m). SCSI Platten rotieren mit 10.000-15.000 U/m, 2,5" Platten mit 4.200 -7200 U/m. Mehrere Festplatten können auch im Verbund laufen: RAID-Systeme können redundante Datenstrukturen aufbauen, die Ausfallsicherheit und Transferrate erhöhen oder grössere logische Laufwerke aufbauen. Es gibt mehrere RAID-Level. Man kann Festplatten auch über ein Fibre-Channel Interface anschliessen. Die Festplatte wird dann über einen Fibre-Channel-Controller, einen Fibre-Channel Hub oder einen Fibre-Channel-Switch gesteuert. Von der Industrie wurde der Begriff P-ATA (Parallel ATA) eingeführt um S-ATA von den Standards ATA (ATA I - III), ATA/ATAPI 4-7, ATA-8, ACS-2 und EIDE abzugrenzen. ATA/ATAPI (ATA with Packet Interface) stellt eine Ausbaustufe des ATA Protokolls dar. Bei ATAPI wurde ATA ausgebaut um SCSI-Befehle durch den Packet-Befehl des ATA-Protokolls ausführen zu können. Der ATA-Standard wurde durch das T13 Technical Committee des International Committee for Information Technology Standards (INCITS) entwickelt. Normiert wurde er durch die ANSI. Bei dem ATA-Stecker handelt es sich um einen 40-poligen, zweireihigen Stecker mit einem Pinabstand von 2,54 mm. Die modernen ATAPI-5-Kabel mit 80-Adern besitzen farbige Kennzeichnungen: Blau für Controller/PC, Grau für Device 1 (Slave), IDE 1 sowie Schwarz für Device 0 (Master) IDE 0. Funktionsweise von Festplatten Die Daten werden auf rotierenden Magnetscheiben, meist Aluminium-Legierungen, gespeichert. Der Schreib/Lesekopf (Magnetkopf) befindet sich nur wenige Mikrometer über der Oberfläche der Magnetscheibe. Bei moderneren Festplatten beträgt dieser Abstand nur 20 Nanometer, bei Festplatten mit Perpendicular-Recording-Technik sogar nur 10 Nanometer. Der Magnetkopf schwebt auch (Bodeneffekt) aufgrund des Luftpolsters, das durch Reibung der Luft an der rotierenden Scheibenoberfläche erzeugt wird, über der Magnetscheibe. Heute setzt man MR-Leseköpfe (magnetoresistiver Effekt) oder GMR-Leseköpfe (Riesenmagnetowiderstand, Spintronik) ein. Der Schreib/Lesekopf wird von dem Aktuator bogenförmig geführt. Je nach Kapazität werden Ober- und Unterseite der Magnetscheibe zur Speicherung verwendet. Pro Scheibe sind dann zwei Magnetköpfe erforderlich. Die Grundeinheit der Magnetscheibe ist der Sektor mit 512, 1024 oder 4096 Bytes. Sektoren sind in konzentrischen Datenkreisen angeordnet. Diese Kreise sind von aussen nach innen mit Zahlen versehen und bilden so die Spuren. Als Spur 0 bezeichnet man den äusseren Kreis der Magnetplatte. Die Spuren wiederum sind in Sektoren aufgeteilt. Das Lesen eines Sektors erfolgt, indem der Magnetkopf in der Spur positioniert wird und abwartet, bis der entsprechende Sektor unter ihm auftaucht. Da man heute mehrere Magnetscheiben übereinander verwendet und beide Oberflächen einsetzt, befinden sich Spuren mit derselben Nummerierung stets übereinander. Darum bezeichnet man diese als Zylinder, so dass durch Angabe der Sektornummer, Zylindernummer bzw. Spur- und Kopfnummer der jeweiligen Plattenoberfläche ein Sektor eindeutig identifizierbar ist. Ein Sektor besteht aus einem Header und einem Datenfeld. Im Header befindet sich ein Datenseparator der über Informationen des Kodierverfahren verfügt. Weiterhin befinden sich dort die Zylinderkopf- und Sektornummern. Technische Merkmale Die Aluminium-Legierungen der Magnetscheiben sind oberflächenbehandelt und verfügen neben einer dünnen Magnetschicht über eine Eisen- und Kobaltschicht von einem Mikrometer. Die Magnetscheiben müssen Belastungen aushalten können und über eine geringe elektrische Leitfähigkeit verfügen. Moderne HDDs werden, um eine höhere Datendichte zu erreichen, besputtert mit einem entsprechenden Material wie z.B. einer Kobalt-Chrom-Platin-Legierung. Um die Magnetscheibe vor mechanischen Schäden zu bewahren, kann man die magnetische Schicht mit einer harten Kohlenstoffschicht (carbon overcoat) überziehen. Vor dem Schreiben werden die Daten kodiert nach verschiedenen Vefahren: Group-Coded Recording (GCR), Modified Frequency Modulation (MFM), Run Length Limited (RLL) oder nach moderneren Verfahren wie Partial Response/Maximum Likelihood (PRML) oder Extended PRML. Heutige Festplatten verfügen über Perpendicular Recording: die magnetischen Dipolmomente, die i.V.m. der Kodierung wie PRML ein logisches Bit darstellen, stehen nicht parallel zur Rotationsrichtung sondern senkrecht (perpendicular). Die Datendichte erhöht sich. |
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| Siehe auch: ATA ATAPI S-ATA S-ATA-II SCSI Fibre-Channel NCQ Extended-Partial-Response-Maximum-Likelihood NAS RAID | |||||
| Computerunterstützte-Datenanalyse | |||||
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Computergestützte Datenanalyse kennt man sowohl aus dem wissenschaftlichen Experiment (zum Beispiel aus der Kern- und Teilchenphysik) als auch aus sonstigen Beobachtungsreihen im Bereich der statistischen Datenerhebung; zum Beispiel: SAS = Statistical Analysis System. Das ist Software für computergestützte Datenanalyse. Oft steht eine Sammlung von Daten am Anfang, welche wiederum computergestützt erhoben werden. Diese Eingabedaten werden dann in Datenbanken strukturiert gespeichert und können unter bestimmten Kriterien oder Annahmen verknüpft und analysiert werden. Mit elektronischen Datenverarbeitungsanlagen lassen sich so entscheidungsrelevante Informationen in der Wissenschaft und in der Wirtschaft gewinnen. |
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| Siehe auch: Computergestützte-Simulationsmodelle Computergestützter-Börsenhandel Warenwirtschaftssystem ERP CRM OLAP | |||||
| SCSI-Standard | |||||
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SCSI-Standardisierungs-Organisationen Im Laufe der Zeit haben sich viele SCSI-Versionen entwickelt die heute durch unterschiedliche Organisationen standardisiert werden. Verwirrung kann vor allem der SCSI-3 Standard stiften, welcher eine Sammlung mehrerer Standards ist. Hinzu kommen die verschiedenen proprietären Bezeichnungen verschiedener Hersteller für eigene technische Spezifika. Normieungsorganisationen für den SCSI-Standard sind: ANSI (American National Standards Institute), welche mit dem technischen Ausschuss X3T9.2 den ersten SCSI-Standard schuf. ITIC (Information Technology Industry Council): die ITIC wurde von der ANSI als SDO (Standard Developing Organization) ermächtigt und besteht aus Unternehmen der IT-Industrie. NCITS (National Commitee for Information Technology Standards): NCITS ist ein Ausschuss, der von der ITIC gegründet wurde um Standards im Bereich Informationstechnologie zu entwickeln und pflegen. Das NCITS wurde 1961 als Accredited Standards Commitee X3 Information Technology (oder einfach X3 genannt) gegründet und hat sich wegen der internationalen Bedeutung 2003 in InterNational Commitee for Information Technology Standards (INCITS) umfirmiert. T10 Technical Commitee: heute verantwortlich für die Entwicklung von SCSI-Standards. Der T10 Ausschuss besteht aus Herstellern der Festplattenindustrie; jedoch ist der Entwicklungsprozess für SCSI-Standards offen gestaltet. Das T10 Technical Commitee der INCITS T10 ist Teil des InterNational Commitee for Information Technology Standards (INCITS - sprich (engl.) 'insight'). Das T10 ist verantwortlich für SCSI Storage Interfaces und davon abgeleitete Schnittstellen, wie z.B. SAS (serial Attached SCSI), SAT (SCSI/ATA Translation) oder MMC (Multimedia Commands). Im Einzelnen werden das SCSI-Protokoll (SCSI-Befehle und SCSI-Gerätekommunikation), die Physical Layer für Parallel SCSI und SAS definiert. Die SCSI-Architekturstandards SAM (SCSI Architecture Model) werden definiert und gepflegt: SAM, SAM-2, SAM-3 und SAM-4. Der SAM-Standard fließt auch bei der Entwicklung der Standards von SAS, Fibre Channel, IEEE-1394 (FireWire) und SSA (Serial Storage Architecture) mit ein. Weiterhin ist das T10 zuständig für SCSI-Befehlssatzstandards wie ADC (Automation Drive Interface), SPC-3 (SCSI-3 Primary Commands), SBC-3 (SCSI Block Commands), FCP (Fibre Channel Protocol), RBC (Reduced Block Commands), SCSI Controller Commands (SSC), Object Based Storage Device Commands (OSD), High Performance Serial Bus (FireWire), UAS (USB Attached SCSI), SRPC (SCSI RPC Transport Protocol) und weitere. Die SCSI-Befehlssatzstandards werden auch genutzt von SAS, Fibre Channel, S-ATA, USB, FireWire oder ATAPI. SCSI-Standards und SCSI-Schnittstellen Der SCSI-Standard umfasst Protokolle, Befehle sowie elektrische und optische Schnittstellen. SCSI-Standards sind SCSI-1, SCSI-2 und SCSI-3 (SPI, SPI-2, SPI-3, SPI-4 (SCSI Parallel Interface). SCSI-1 SCSI-1 verfügt über eine Busbreite von 8-Bit mit Paritätsprüfung. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 5 MB/s (synchron) oder 3,5 MB/s (asynchron), bei einer möglichen Kabellänge von 6 Meter. Damals bot Differential-SCSI, welches mit differentiellen Signalpegeln arbeitet, eine Erweiterung der möglichen Kabellänge auf 25 Meter, auch High-Voltage-Differential (HVD) genannt. SCSI-2 SCSI-2 wurde 1989 in den Varianten Fast SCSI und Wide SCSI eingeführt. Fast SCSI arbeitet bei verdoppeltem Bustakt im Vergleich zu SCSI-1 und ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von 10 MB/s, bei einer maximalen Kabellänge von 3 Meter. Fast SCSI verwendet dieselben Kabel wie SCSI-1 und fand daher grossen Absatz. Bei Wide SCSI versuchte man das Problem mit der verringerten Kabellänge in den Griff zu bekommen, die ein Resultat des verdoppelten Bustaktes bei Fast SCSI war. Also behielt man den Bustakt bei, und erweiterte die Busbreite zunächst auf 16 Bit. Dafür benötigte man neue 68-polige Kabel. Diese Version war jedoch nicht sehr erfolgreich, wohl aus Kostengründen, genau wie die Wide SCSI-Version mit 2 16-Bit Kabel pro Bus (32-Bit Version), die daraufhin eingeführt wurde. Übertragungsraten von 10 MB/s waren möglich, jedoch spielte der Kostenfaktor eine große Rolle, so daß man nach einer besseren Lösung suchte. Es wurde eine überarbeitete Version entwickelt, die die Vorteile beider Varianten vereinte: Fast Wide SCSI mit erhöhtem Bustakt und doppelter Busbreite überträgt Daten mit 20 MB/s und wurde ein wirtschaftlicher Erfolg. Ultra-SCSI Auch Ultra-SCSI (1992) ging einen ähnlichen Weg mit 2 Varianten: eine 8-Bit Version bei verdoppeltem Bustakt kam auf 20 MB/s und eine 16-Bit Version (Ultra-Wide-SCSI) auf 40 MB/s. Doch kann die Kabellänge nicht 3 Meter überschreiten, was ein Nachteil ist. Größere Kabellängen konnten nur mit einem Differential-Controller in der High-Voltage-Differential Version verwendet werden. Ultra SCSI ist in der SCSI-3 Norm enthalten. SCSI-3 SCSI-3 wurde 1993 als Teil einer umfassenden Spezifikation definiert. Diese enthält heute auch andere Übertragungsprotokolle wie Fibre Channel, FireWire, USB und USB Attached SCSI, SAS, iSCSI, Infiniband oder VHDCI (Very High Density Cable Interconnect). Ultra2-SCSI 1997 folgte Ultra-2 SCSI mit der Low Voltage Differential (LVD) Technik, welche eine erweiterte Kabellänge von 12 Meter brachte. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei der Narrow-Version mit 8 Bit bei 40 MB/s und bei der Ultra-2 Wide Version bei 80 MB/s. Ultra-2 SCSI wird auch als LVD SCSI bezeichnet während die konventionelle Version als SE SCSI (Single Ended SCSI) geführt wird. Ultra-160 SCSI 1999 löste schon sehr bald Ultra-160 SCSI oder Ultra-3 SCSI Ultra-2 SCSI ab. Die Übertragungsgeschwindigkeit des Flankentakts (Doppelflankentakt oder Double-Edge-Clock) konnte verdoppelt werden. Die Busbreite liegt bei 16-Bit, eine Narrow-Version wurde nicht eingeführt, jedoch weitere Features wie ein CRC-Prüfung (zyklische Redundanzprüfung) und eine Domain Validierung. Ultra-320 SCSI 2002 stellte Ultra-320 SCSI die alten Werte in den Schatten: eine Übertragungsgeschwindigkeit von 320 MB/s prädestinierte die SCSI-Technologie für den Einsatz in Hoch-Performance-Systemen. Das Problem der Verzerrung bei der Digitalsignalübertragung (Intersymbol Interferenz, ISI) wird bei Ultra 320 SCSI gelöst durch AAF (Adaptive Active Filtering) oder Transmitter Pre-Compensation, wobei Letzteres suboptimal ist. SCSI Ultra 640 hätte die Transferrate noch mal verdoppelt auf 640 MB/s, wurde jedoch nie kommerziell realisert, da die entstehenden Reflexionen so stark waren wie die Signale selber. |
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| Siehe auch: SCSI SCSI-Geschichte Alan-Shugart SCSI-3-Architektur Fibre-Channel Serial-Attached-SCSI ATAPI S-ATA protokoll Adaptive-Active-Filtering | |||||
| SCSI-3-Architektur | |||||
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Die SCSI-3 Architektur ist definiert in dem SCSI-3 Architecture Model (SAM) und umfasst verschiedene Standards von SCSI und davon abgeleitete Technologien. SAM wurde von der ANSI als ANSI-Standard X3.270-1996 angenommen. X3 ist die Kurzform des Accredited Standards Commitee X3 Information Technology (heute INCITS InterNational Commitee for Information Technology Standards). Das SAM wird gegenwärtig vom T10 Technical Commitee weiterentwickelt (SAM-2). Die meisten Spezifikationen fallen unter die Kategorien Befehle (für SCSI-Einheiten), Protokolle (Kommunikation der SCSI-Einheiten, 'transport layer' der SCSI-Schnittstelle) und Verbindungen (Spezifikation von Verbindungstechnologien wie Elektrische Signalübertragung oder Datentransfertechnologie, 'physical layer'). Die Bereiche Protokolle und Verbindungen sind eng miteinander verbunden und werden in bestimmten Dokumenten auch zusammen abgehandelt. Das SAM umfasst alle diese SCSI-Spezifikationen, welche auch in das CAM (Common Access Model), welches Softwaredienste für Host Systeme mit SCSI-Geräte Schnittstellen behandelt, einfliessen. Das SAM umfasst auch Spezifikationen für unabhängige und von SCSI abgeleitete Technologien wie USB, FireWire, S-ATA, SSA, SAS, iSCSI, Infiniband, Fibre Channel und dient somit als Referenzmodell für SCSI-Implementierungen und anderen Technologien die sich die Befehlssätze, Protokolle oder Verbindungstechnologien von SCSI zu Nutze machen. Damit wird ein zentraler Definitionsrahmen für alle verbundenen Technologien geschaffen, Die SCSI-3 Standard Familie wird in den SCSI-3 Architektur Dokumenten definiert. Dokumente existieren für alle Befehlssätze, Protokolle und Verbindungen, darunter auch die Befehlssätze für RAID-Controller oder Protokolle für das 'regular' Parallel SCSI und serielles SCSI (z.B. Fibre Channel, Fibre Channel Arbitrated Loop, SSA (Serial Storage Architecture)). |
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| Siehe auch: SCSI SCSI-Standard SCSI-Geschichte Alan-Shugart Fibre-Channel USB FireWire OSI-Schichtenmodell | |||||
| Link: http://www.t10.org | |||||