| DSL | |||||
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DSL steht für Digital Subscriber Line und bezeichnet ein Übertragungsverfahren für digitale Informationen. Damit übernimmt DSL auf der letzten Meile den Anschluss ans Internet. Das Verfahren fasst verschiedene Übertragungsstandards zusammen, nutzt bereits verlegte Kupferkabel und erlaubt Übertragungsraten bis zu 500 Megabit pro Sekunde. Geschwindigkeitsangaben der verschiedenen Provider bezeichnen allerdings Maximalwerte und sind mit Vorsicht zu genießen. Weiterer Wermutstropfen des vergleichsweise preiswerten und schnellen Übertragungsverfahrens. DSL ist nicht bundesweit verfügbar und besonders in ländlichen Regionen oft nur eingeschränkt nutzbar. DSL-Provider versorgen Endnutzer per DSL mit einem Netzwerkzugang. In der Regel wird Endnutzern die asynchrone Variante ADSL angeboten. Bei dem Verfahren sind Uploads deutlich langsamer als Downloads. Die für Websurfer akzeptable Einschränkung ist für Unternehmensnetze nicht hinnehmbar. Für diese werden daher symmetrische Anschlüsse (SDSL) mit identischen Up- und Downloadgeschwindigkeiten angeboten. Provider kennzeichnen besonders leistungsfähige DSL-Verbindungen gern mit einem zusätzlichem Plus (ADSL+). Daher sollte beim DSL Vergleich nicht nur auf den Preis geachtet werden, sondern auch auf das jeweilige Leistungsversprechen. Symmetric Digital Subscriber Line ist eine Weiterentwicklung der HDSL (High-DSL) Technik. Bei SDSL ist die Geschwindigkeit im Gegensatz zu ADSL in beiden Richtungen (Upstream und Downstream) gleich. Die Geschwindigkeit von SDSL beträgt derzeit ganzzahlige Vielfache von 64 kbit/s: von 192 kbit/s bis zu 2.312 Mbit/s. SDSL wird heute hauptsächlich für den Zugang zu ISDN und zu festverschalteten Weitverkehrs-Datennetzen genutzt. |
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| Siehe auch: ADSL internet Modem VDSL Medien-im-Internet Downstream Upstream ISDN ISP | |||||
| Downstream | |||||
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Der Downstream fliesst vom Sender zum Teilnehmer (Empfänger). Beim Herunterladen (Downloaden) von Daten, z. B. aus dem Internet auf den PC, wird der Downstream benutzt. Im Mobilebereich gibt es auch eine Unterscheidung zwischen Upstream und Downstream. Beispielsweise bei HSDPA fliessen die Daten unterschiedlich schnell in Empfangsrichtung (Downlink) bis 14,4 MBit/s und in Senderichtung (Uplink, HSUPA) bis 5,8 MBit/s. Im DSL Bereich findet man auch unterschiedliche Geschwindigkeiten für den Up- und Downstream: Bei ADSL ist der Downstream breitbandiger als der Upstream (TDSL: Datenraten von 1024, 2048 oder 6016 kBit/s im Downstream und entsprechend 128 (256, gegen Aufpreis), 192 (384, gegen Aufpreis, bei TDSL 3000 Standard) oder 576 (512, bei T-DSL 3000 gegen Aufpreis) kBit/s im Upstream. Bei SDSL (Symmetric Digital Subscriber Line) ist der Downstream genauso schnell wie der Upstream. |
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| Siehe auch: Upstream internet ADSL | |||||
| Modem | |||||
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Ein Modem moduliert und demoduliert analoge Daten in digitale Daten und vice versa. Das analoge elektrische Signal (Folge von Amplitudenschwankungen) wird in ein digitales elektrisches Signal (Folge von Spannungsänderungen) umgewandelt. Dadurch kann ein Rechner über die serielle Schnittstelle (RS-232) und die Telefonleitung mit anderen Servern verbunden werden. Heutige Modems modulieren auch die Signalphase, um mehr Daten übertragen zu können. Modems gibt es als externe Geräte oder interne Erweiterungskarten, bei Notebooks auch als PCMCIA-Karten. Die Geschwindigkeiten liegen typischerweise zwischen 14.000 und 56.000 bps (Bits per Second). Es gibt auch unterschiedliche Ausführungen: Faxmodem: kann neben der Datenübertragung auch Faxe versenden und empfangen; Voicemodem: kann zusätzlich Sprache für Voice-over-IP Funktionen (Telefonieren über das Internet) übertragen; Auto-Answer: das Modem kann als Anrufbeantworter eingesetzt werden. Auch E-Mail Protokolle oder SMS-Funktionen können integriert sein. Modems verwenden grundsätzlich einen Kompressionsalgorithmus, um mehr Daten innerhalb einer bestimmten Zeitspanne übertragen zu können. Als Datenübertragungsverfahren wird bei 52-kBit/s-Modems meist V.90 oder V.92 verwendet. Die Datenübertragung mit Telefonmodems bezeichnet man auch als Dial-Up-Verbindung, da sich das Modem, im Gegensatz zu ISDN-Verbindungen, Punkt-zu-Punkt-Verbindungen (Standleitungen mit Kabelmodems) oder xDSL-Modems immer erst einwählen muss. Beispiele hierfür sind die Einwahl in das Internet über einen ISP, Datex-P oder BTX. Im kommerziellen Bereich wird häufig mit dem X.25 Protokoll gearbeitet; heute jedoch kommt hauptsächlich TCP/IP zum Einsatz (Datenvermittlungs- und Sicherungsschicht). Um Breitbandverbindungen herzustellen, werden xDSL Modems (NTBBA, Network Termination Broad Band Access) für ADSL oder SDSL verwendet. Die Geschwindigkeiten reichen dann von 768 kBit/s bis 25 mBit/s. Damit man auf derselben Leitung telefonieren und surfen kann, wird das hochfrequente DSL-Signal von dem Telefonsignal durch einen Splitter getrennt. Bei DSL handelt es sich um eine Netzwerk-Verbindung: das xDSL-Modem bildet den Netzabschluss für die DSL-Leitung. Das xDSL Modem wird über eine Netzwerkkarte oder über einen Router mit dem PC verbunden. |
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| Siehe auch: internet netzwerk OSI-Schichtenmodell TCP-IP X-25 ADSL VDSL Backbone ISP Netzwerkkarte | |||||