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Single Instruction Multiple Data (auch SIMDFP) deutsch: Datenverarbeitung mit singulärem Befehls- und parallelem Datenstrang. SIMD ist eine Strategie von Parallelrechnern: Befehle werden von einem Befehlsprozessor gelesen und an weitere Prozessoren zur Abarbeitung weitergeleitet. Diese Architektur stammt von Grossrechnern und Supercomputern. SIMD-Rechner, auch Array-Prozessoren oder Vektorrechner genannt, werden vor allem in der digitalen Bildverarbeitung eingesetzt. Auch heutige Mikroprozessoren wie der Pentium 3 und Pentium 4 sowie der PowerPC Prozessor verfügen durch SSE und SSE2 über SIMD-Techniken bzw. den entsprechenden Befehlssatz, der in der Lage ist, mit einem Befehlsaufruf gleichzeitig mehrere gleichartige Datensätze zu verarbeiten. SIMDFP bedeutet SIMD Floating Point bzw. SIMD Single Precision Floating Point. Innerhalb der SSE Erweiterung (hier: Pentium III) gibt es acht weitere 128-Bit Datenregister (XMM-Register: XMM0 bis XMM7) sowie einen weiteren gepackten Datentyp (zu 128-Bit): es handelt sich um 4 gepackte Gleitkommazahlen (je 32-Bit gross): SIMDFP (SIMD Single Precision Floating Point). Der SIMD Befehlssatz arbeitet mit 32-Bit Gleitkommazahlen (Floating-Point Number) in den XMM Registern. Durch den SSE2 Befehlssatz können in den XMM-Registern auch SIMD-Operationen mit Double-Precision (64-Bit Gleitkommazahlen) durchgeführt werden (oder 16 BYTE Integers, 8 WORD Integers, 4 DWORD Integers oder 2 QWORD Integers). |
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| Siehe auch: Single-Instruction-Single-Data SSE SSE2 Parallele-Datenverarbeitung Pentium-4 Intel-Core Intel Supercomputer Grossrechner PowerPC | |||||