| Server-Message-Block-Protocol | |||||
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Server Message Block (SMB) ist ein Kommunikationsprotokoll welches einem Client die Verwendung von Dateien und Geräten auf einem anderen Computer in einem Netzwerk ermöglicht. SMB fungiert als Aufsatz zu Netzwerkprotokollen wie TCP/IP, NetBEUI oder IPX. SMB ist als SMB-Client/SMB-Server in den meisten Windows Versionen implementiert. SMB stellt einen zentralen Bereich des LAN-Managers von Microsoft, der Netzwerkdienste von Windows und des LAN-Servers von IBM dar. SMB ist auch in Samba und Samba TNG (The Next Generation) integriert. Damit wird SMB auch für Unix- und Linux-Systeme verfügbar. SMB lief anfänglich in TCP/IP Netzwerken über den NetBIOS Port 139. Die Namensauflösung übernahm der Windows Internet Naming Service. Heute läuft SMB auch über den Port TCP/UDP 445 als Dienst. Das Common Internet File System (CIFS) stellt eine Weiterentwicklung von SMB dar. |
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| Siehe auch: TCP-IP NetBIOS IPX-SPX SAMBA Common-Internet-File-System NetBEUI protokoll LAN IBM WINS | |||||
| SAMBA | |||||
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Ende 1991 entwickelte der Student Andrew Tridgell an der Australian National University in Canberra eine Software um den Datenaustausch vom Pathworks-Client und Ultrix zu ermöglichen. Es war die Geburtsstunde von Samba. Das Samba-Programmpaket in der heutigen Distribution 3.0.XX März 2007 besteht aus mehreren unterschiedlichen Programmen und Skripten. Auf Unix/Linux-Rechnern installiert, stellt Samba eine Netzwerkanbindung für alle Windows-Systeme bereit und ersetzt somit die Funktionen eines Microsoft Windows Server als Anmelde-, Datei- und Druckerserver. Samba benutzt hierzu das von Microsoft verwendete SMB (Server Message Block)-Protokoll, welches auf der von Windows Rechnern zugrundeliegenden Applikations-Schnittstelle NetBIOS basiert. Vorteile von Samba sind: 1. Vollständige Kompatibilität zu Windows Server 2. Im Netzwerkverbund sind an den Windows-Rechnern keinerlei Veränderungen vorzunehmen oder gar zusätzliche Software zu installieren 3. Die Module von Samba gelten als absolut zuverlässige Dienste. 4. Plattformunabhängiges System (Sun, Solaris, OS/2 und viele andere) 5. Keine Lizenzkosten. Der Quellcode unterliegt der General Public Licence (GPL). |
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| Siehe auch: Server-Message-Block-Protocol Common-Internet-File-System GPL NetBIOS Mac-OS-X-Server linux | |||||
| Mac-OS-X | |||||
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Mac OS X ist ein Betriebssystem für Macintosh Computer. Es ist der Nachfolger des von Apple gekauften NeXTStep Betriebssystems. Mac OS X erschien 2001; das X steht entweder für die römische Zehn als Weiterführung von Mac OS 9.2.2 oder als "X", welches in allen Unix Derivaten wie AIX, Sinix oder Linux vorkommt. Mac OS X basiert auf BSD mit dem freien Kern "Darwin" und der Benutzeroberfläche "Aqua". Der Aufbau ist 4-schichtig: die unterste Schicht bildet "Darwin", darüber liegt das Grafik-Subsystem mit "OpenGL", "Quartz" und "QuickTime". Die nächste Schicht wird "Frameworks" genannt und besteht aus der Programmbibliothek "Carbon", welche die Kompatibilität für ältere Mac OS Anwendungen sichern soll, der objektorientierten API Cocoa, ein Nachfolger der API von OpenStep und der Java Implementierung. Die oberste Schicht bildet "Aqua". Darwin besitzt mit XNU einen hybriden Kernel, bestehend aus einem FreeBSD Part und einem Part des Mach-3.0-Mikrokernels. Der Mach-3.0-Mikrokernel Part ist zuständig für das Multitasking, die Fehlerbehandlung und das Speichermanagement. Der BSD-Part ist verantwortlich für die Multiuserfähigkeit, Synchronisierung und Prozessaufteilung sowie den TCP/IP Stack. Ein I/O Kit sorgt für Hot-Plug-Fähigkeiten, Plug & Play, Extensionsverwaltung und Powerplay. Weiterhin ist SMP (symmetrisches Multiprocessing) aktiv. Darwin kombiniert somit die Vorteile eines monolithischen Kernels mit den Vorteilen eines Mikrokernels. Die Netzwerkfähigkeiten umfassen SMB (Server Message Block), die Unterstützung von Zeroconf (Automatic Private IP Adressing) durch "Bonjour" zur Erkennung von Netzwerk-Computern und autom. Einrichtung von Netzwerkverbindungen und -diensten. Für den Serverbetrieb gibt es Mac OS X Server. |
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| Siehe auch: Mac-OS Mac-OS-X-Server BSD XNU Apple Multitasking Multiuser SMP Mikrokernel Mach-Mikrokernel | |||||
| Active-Directory-Service | |||||
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Ab Windows 2000 setzt Microsoft den Active Directory Service (ADS) ein. Es handelt sich um einen objektorientierten Verzeichnisdienst. Beim Active Directory werden, ähnlich wie in einem Telefonbuch (Zuordnung von Nummern zu Personen), Netzwerkobjekten Eigenschaften zugeordnet und administriert. In einer verteilten, hierarchischen und skalierbaren Datenbank werden alle Ressourcen des Netzes (Server, Workstations, Drucker, Benutzerkonten, Router usw.) von einer Stelle aus verwaltet. Dabei handelt es sich um eine Jet Blue Datenbank. Die Jet Blue DB entstammt der Microsoft Jet Engine, einer relationalen Datenbank Engine für Windows. Die Jet Blue DB ist ein transaktionsorientiertes RDBMS welches Write-Ahead-Logging benutzt. Bestandteile des ADS Zentrale Bestandteile des ADS sind: LDAP-Verzeichnisdienst, Kerberos, das Common Internet File System (CIFS, erweiterte Version von Server Message Block, SMB) und das Domain Name System (DNS). Kerberos dient zur Authentifizierung und vergibt Ticket Granting Tickets (TGT). Ein TGT ermöglicht dem Benutzer ein Service Ticket für einen Netzwerkdienst zu erhalten. Dies geschieht im Hintergrund nach einer einmaligen Passwortabfrage. Das CIFS-Protokoll dient zur Ablage von Dateien im Netzwerk. Zum Identifizieren von Ressourcen wird auf DNS (Domain Name System) bzw. Dynamisches DNS (DynDNS, DDNS) zurückgegriffen. In ADS ist DNS und TCP/IP integriert. Es erweitert DNS um sog. Service-Einträge (SRV-Records). Damit werden wichtige Dienste ermittelt, wie z. B. Domänencontroller oder der globale Katalogserver, welcher zum Suchen im ADS benötigt wird. Neu bei ADS ist, dass auch Programme auf dieses Verzeichnis zugreifen können. ADS arbeitet nach einer bestimmten Struktur: Gesamtstruktur (Forest), Bäume (Trees), Domänen und Organisatorische Einheiten (Organizational Units, OUs). Dadurch ergeben sich automatisch bidirektionale und transitive Vertrauensstellungen: Objekt A vertraut Objekt B, Objekt B vertraut Objekt C → damit vertraut Objekt A auch Objekt C. In einem Schema werden alle Objekte (Benutzer, Rechner, Drucker) und deren Attribute abgebildet. Dieses Schema wird bei allen Domänencontrollern einheitlich verwendet und ist dort in Form eines Forest abgebildet. Der jeweilige Administrator kann die Attribute des Schemas über die Microsoft Management Console (MMC) anpassen. Ab Windows Server 2008 heisst ADS Active Directory Domain Services (ADDS). |
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| Siehe auch: DNS-Server Nameserver Security-Accounts-Manager Kerberos LDAP DynDNS Server-Message-Block-Protocol Common-Internet-File-System B-Baum Duet | |||||
| Common-Internet-File-System | |||||
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Das Common Internet File System (CIFS) wurde 1996 von Microsoft vorgestellt und ist eine Erweiterung und Weiterentwicklung des Server Message Block-Protocols (SMB-Protocol). In einem Netzwerk mit Servern und Clients regelt CIFS die gemeinsame Benutzung von Internet- und Intranetdateien. CIFS basiert auf NetBIOS over TCP/IP (NetBT oder NBT) und SMB. Ausser der Datei- und Druckerfreigabe verfügt CIFS über Dienste wie Windows-RPC (Remote Procedure Call) oder den NT-Domänendienst. Die Namensauflösung erfolgt über den NBT-Broadcast (NetBIOS over TCP/IP-Broadcast) bzw. den NBT Name Service oder DNS (Domain Name System). |
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| Siehe auch: Server-Message-Block-Protocol netzwerk TCP-IP NetBIOS Domain-Name-Service NetBIOS-over-TCP-IP Client-Server windows Microsoft RPC | |||||
| NFS | |||||
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Network File System (Sun Microsystems). NFS ist ein Filesystem für Unix- und Linux-Systeme. Es ist ein Netzwerkfilesystem, mit dem Dateisysteme von verschiedenen Computern zu einem logischen Baum zusammengefügt werden können. Es handelt sich um eine Client/Server Anwendung. Man kann mit einem Remote-Dateisystem so arbeiten, als wäre man lokal verbunden. Besonders bei Fileservern kommt diese Struktur zur Anwendung. NFS funktioniert mit TCP/IP. Es ist ein UDP-Protokoll ohne Zustand. Ab Version 4 soll es nicht mehr zustandslos und schneller sein. Als Protokoll verwendet NFS den RPC (Remote Procedure Call). Die Entsprechung in Windows und OS/2-Umgebungen ist Server Message Block (SMB). Ab NFS V4 gibt es eine Benutzerauthentifikation. In Windows-Server-Netzwerken kann durch NFS der Zugang für UNIX-Workstations ermöglicht werden. In Netzwerken mit Windows- und Unix-Umgebungen wird die Netzwerkverbindung oft mit Samba hergestellt. |
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| Siehe auch: Solaris NTFS FAT TCP-IP UDP RPC Sun-Microsystems Server-Message-Block-Protocol | |||||