| SLI | |||||
|
Scalable Link Interface (SLI) ist eine Technologie von nVidia, die es erlaubt, zwei oder mehr Grafikkarten bzw. deren GPU (Graphics Processing Unit) zusammenzuschalten. Die so verbundenen GPUs weisen eine Steigerung der Gesamtperformance beim Rendering auf (SLI Frame Rendering) oder ermöglichen den Anschluss von 2 und mehr Monitoren an einem Rechner (SLI Multi View). Um SLI zu nutzen ist ein Motherboard mit einem speziellen SLI-Chipsatz notwendig. Weiterhin muss es über mindestens 2 PCI-Express-x-16 Kartensteckplätze verfügen. nVidia beschränkte die SLI Technologie zunächst auf die eigenen Chipsätze und ging sehr restriktiv damit um. So funktionierte SLI ursprünglich nur mit einer SLI Bridge oder nur bei identischen GPUs mit identischen BIOS-Versionen. Mittlerweile ist die SLI-Bridge nicht mehr zwingend notwendig und es ist mit jedem Treiber-Update und jeder neuen GPU-Generation zu hoffen, dass SLI sich für weitere Grafikkartentypen oder Fremdhersteller öffnet. Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass sich im SLI Frame Rendering Modus der SLI Multi View Modus nicht aktivieren lässt. Weitere Multi-GPU-Technologien sind: Crossfire von ATI, XGI BitFluent und S3 MultiChrome. |
|||||
| Siehe auch: Grafikkarte GPU GDDR Mainboard RGB Z-Buffer Antialiasing Bildschirm Farbtiefe DirectX | |||||
| Grafikkarte | |||||
|
Über die Grafikkarte wird die Bildschirmausgabe eines Computers gesteuert. Grafikkarten unterstützen die CPU bei der Berechnung der Bilddaten. Man spricht dann von einer Beschleunigerkarte. Eine andere angewendete Technologie ist die des "Shared Memory": die Grafikkarte hat Zugriff auf den Arbeitsspeicher des Rechners. Diese veraltete Technologie spart Produktionskosten bei der Grafikkarte und verursacht eine Leistungsverringerung bei allen involvierten Ressourcen (Grafikkarte und CPU). Schnittstellen für Grafikkarten zum Mainboard des PC für Steckkarten sind: ISA, VLB, PCI, AGP und PCI-Express. Auf manchen Mainboards ist der Grafikchip integriert (On-Board). Bestandteile einer Grafikkarte: - Grafikprozessor (Graphics Processing Unit, GPU) - Videospeicher - Windows Beschleuniger: RAM, EDO-DRAM, SDRAM, VRAM (Video Random Access Memory), WRAM (Window RAM), MDRAM (Multi-bank DRAM) - 3D-Beschleuniger: SGRAM (Synchronous Graphics RAM), DDR-SDRAM, GDDR - RAMDAC. Diese Komponenten sind entscheidend für die erreichbare Auflösung, Bildwiederholfrequenz, Farbtiefe und Geschwindigkeit. Früher verwendeten Grafikkarten den eigenen Speicherbereich nur als Framebuffer: die CPU liefert die vorberechneten Grafikdaten und die GPU legt sie im lokalen Grafikspeicher ab. Grafikstandards Grafikstandard war: MDA, CGA (1981), EGA (1984), VGA (1987), SVGA (1989), XGA (1990). Modernere Grafikstandards sind: Wide-XGA (WXGA), Ultra-XGA (UXGA), Wide-UXGA (WUXGA, UWXGA) sowie SXGA (Super eXtended Graphics Array) und QXGA (Quad eXtended Graphics Array). Moderne Grafikkarten bieten ausserdem Vertex-Shader und Pixel-Shader (Fragment-Shader), Mehrfach-Antialiasing, Anisotropes Filtern und Transform and Lightning. Auch zwei oder mehr verbundene Karten wie bei Scalable Link Interface (SLI) von NVIDIA oder Crossfire von ATI sind bei bestimmten Hauptplatinen (Motherboard) möglich. Sofware-Schnittstellen sind DirectX (Windows), OpenGL (Betriebssystemunabhängig) sowie X11 (Linux, UNIX). GPU, VPU, GPGPU Die GPU (oder auch Visual Processing Unit, VPU) ist auf der Grafikarte selber oder auf dem Mainboard angebracht. Die GPU übernimmt die Grafikberechnungen. Eine Entwicklung, die sich abzeichnet ist, dass GPU und CPU auf einem Chip zusammenwachsen. Dies trägt bei den Herstellern auch Rechnung, z. B. durch die Übernahme von ATI durch AMD. Die GPU kann auch eingesetzt werden, um Aufgaben der CPU zu übernehmen, und damit den FLOPS-Wert (Fliesskommaoperationen pro Sekunde) zu steigern. Diesen Trend nennt man General Purpose Computation on Graphics Processing Unit (GPGPU). |
|||||
| Siehe auch: GPU PCI AGP PCI-Express GDDR Video-Graphics-Array RAMDAC SLI Antialiasing APU | |||||