| SPARC | |||||
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Scalable Processor ARChitecture. Die SPARC-Architektur ist ein 1985 von Sun Microsystems entwickelter 32-Bit RISC Prozessor. 1995 wurde SPARC auf 64 Bit erweitert (UltraSPARC). Der SPARC-Prozessor wird vor allem in Sun Workstations eingesetzt: SPARCstation und SPARCserver. Besonderes Merkmal ist ein Registerfile, das ursprünglich aus 128 32-Bit-Registern bestand. Der Prozessor kann nur auf 32 davon direkt zugreifen. 24 davon sind für die CPU in einem Fenster sichtbar und können per Software verschoben werden. Mit Hilfe dieses Verfahrens können Argumente und Ergebnisse von Unterprogrammen ohne vorheriges Umkopieren von Registern durch Verschieben des Fensters übergeben werden. SPARC wird oft mit dem Betriebssystem SunOS (Solaris) kombiniert und beherrschte lange Zeit den Markt für UNIX-Workstations. Weiterentwicklungen der SPARC und UltraSPARC-Architekturen sind: UltraSPARC T1, UltraSPARC T2 und der Rock Prozessor. Diese Multi-Core-Prozessoren sind Multi-Threading-fähig, verfügen über eine tiefere Pipe und SIMD-Befehle (Visual Instruction Set (VIS)). Die UltraSPARC-Serie arbeitet sowohl mit SBus als auch mit dem PCI- und AGP-Bus, je nach Ausführung und Herstellungsdatum. Die SPARC64 V Architektur wurde 2004 in Kooperation mit Fujitsu entwickelt. Der SPARC 64 V Prozessor wird mit Kupfer-Interconnects bei einer Strukturbreite von 0,13 µm gefertigt. Vertreter der SPARC64-Architektur sind: SPARC64 V (Zeus), SPARC64 VI (Olympus, 2007) und SPARC64 VII, der 2008 erscheint. Rock-Prozessor Der Rock Prozessor ist eine Weiterentwicklung des UltraSPARC T1 (Codename: Niagara) und UltraSPARC T2 (Niagara II) Prozessors. Er ist auch Multithreading-fähig und verfügt über mehrere Kerne (Multi-Core), jedoch leistungsfähiger als die Nigara-Prozessoren durch schnellere Gleitkommaberechnungen, erweiterte SMP-fähigkeiten (Symmetrisches Multiprozessorsystem, Symmetric Multiprocessing) und einer gesteigerten Leistung pro Thread. Im Rock Prozessor wird neben VIS 3.0 (Visual Instruction Set) der SPARC V9 64-Bit Befehlssatz implementiert. |
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| Siehe auch: Sun-Microsystems RISC CPU Workstation Blade-Server Solaris SBus SMP | |||||
| Sun-Microsystems | |||||
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Gründungsphase von SUN Stanford University Network. Sun Microsystems ist ein US-Amerikanischer Software- und Hardware-Hersteller. Seit der Gründung 1982 durch den Deutschen Andreas von Bechtolsheim und den US-Amerikanern Scott McNealy, Bill Joy und Vinod Khosla entwickelte sich Sun zu einem der erfolgreichsten Unternehmen der Computerindustrie. 1984 kam der Durchbruch mit dem Netzwerkfilesystem NFS (Network File System). SPARC-Architektur, SPARCstation und Solaris Weitere grosse Erfolge sind die SPARC Workstations mit den RISC-Prozessoren von Sun: SPARC (Scalable Processor ARChitecture) und dem Betriebssystem Solaris (SunOS). SPARC International ist eine Non-Profit Organisation mit dem Unternehmensziel, die offene SPARC-Architektur weiter zu entwickeln. SPARC International wurde 1989 gegründet. Sun Microsystems wurde damit zu einem der grössten Hersteller von Workstations mit dem UNIX-Betriebssystem. Die SPARC-Prozessoren wurden von Texas Instruments und Fujitsu gefertigt. Erfolge erzielte Sun Microsystems mit den Workstations SPARCstation: diese mit der SPARC-Architektur ausgerüstete Workstations gab es in unterschiedlichen Ausführungen: die SPARCserver (als Desktop, Rackmount Server oder Deskside) waren identisch zu den SPARCstations, jedoch ohne Video Interface usw. Die SPARCstation wurde 1989 eingeführt: mit der SPRACstation 1 kam die Sun-4c Architektur, eine Variante der Sun-4 Architektur. Die SPARCstation war bis zur SPARCstation 20 und der Ablösung durch die UltraSPARC-Architektur (1995) sehr erfolgreich, da Motorola es versäumte, modernere Prozessoren herzustellen. Aufgrund des kompakten Aufbaus wurden die SPARCstations "Pizzabox-Systeme" oder "Launchbox-Systeme" genannt. Pizzabox-Systeme waren: SPARCstation 1 (Codename: Campus, Plattform: Sun 4c, CPU: Fujitsu MB86901A oder LSI L64801, 20 MHz, 64 MB RAM) SPARCstation 1+, SPARCstation 2 (Codename: Calvin, Plattform: Sun 4c, CPU Cypress CY7C601, 40 MHz, 128 MB RAM), SPARCstation 4 (Perigee, Sun 4m, microSPARC II, 70 - 110 MHz, 160 MB RAM), SPARCstation 5 (Codename: Aurora, Plattform: Sun 4m, CPU: microSPARC II oder TurboSPARC, 70 - 170 MHz, 256 MB RAM), SPARCstation 10 (Campus-2, Sun 4m, SuperSPARC I/II oder HyperSPARC, 33 bis 200 MHz, 512 MB RAM) und SPARCstation 20 (Kodiak, Sun 4m, SuperSPARC I/II oder HyperSPARC, 50 bis 200 MHz, 512 MB RAM). Lunchbox-Systeme sind: SPARCstation IPC, SPARCstation IPX, SPARCclassic, SPARCstation LX, SPARCstation ZX und SPARCclassic X. 1995 wurde die objektorientierte und plattformunabhängige Programmiersprache JAVA veröffentlicht und die 32-Bit SPARC Architektur auf 64-Bit erweitert und unter der Bezeichnung UltraSPARC vertrieben. UltraSPARC Die UltraSPARC-Architektur verfügt über einige Erweiterungen wie eine tiefere Pipeline und SIMD-Befehle (Single Instruction Multiple Data): Visual Instruction Set (VIS). VIS wurde auch in den SPARC64-Prozessoren implementiert. VIS 1.0 und VIS 2.0 sowie VIS 3.0 für die sich in der Entwicklung befindlichen Rock Prozessoren. Die Sun Ultra Serie wurde sowohl mit SBus (Sun Ultra 1 und Ultra 2) sowie mit PCI- und ATA-Bus ausgerüstet. Die Ultra Workstations und Ultra Enterprise Workstations ersetzten die SPARCstation sowie die SPARCcenter und SPARCserver Workstations und Server. Die Ultra und Enterprise Serie wurde abgelöst von Sun Blade (Workstations) und Sun Fire (Servers). Rock-Prozessor Der Rock Prozessor ist eine Weiterentwicklung des UltraSPARC T1 (Codename: Niagara) und UltraSPARC T2 (Niagara II) Prozessors. Er ist auch Multithreading-fähig und verfügt über mehrere Kerne (Multi-Core), jedoch ist er leistungsfähiger als die Nigara-Prozessoren durch schnellere Gleitkommaberechnungen, erweiterte SMP-fähigkeiten (Symmetrisches Multiprozessorsystem, Symmetric Multiprocessing) und einer gesteigerten Leistung pro Thread. Im Rock Prozessor wird neben VIS 3.0 der SPARC V9 64-Bit Befehlssatz implementiert. OpenOffice und Führungswechsel 1999 wurde von der Firma Star Division StarOffice (ein Office Paket) erworben. StarOffice wurde im Jahr 2000 unter der LGPL lizenziert und firmiert heute als OpenOffice.org. Scott McNealy gab im April 2006 sein Amt des geschäftsführenden Vorstandes, das er seit 1984 inne hatte, an Jonathan Schwartz ab. McNealy bleibt aber weiterhin Verwaltungsratschef. Das NFS heisst heute auch Network File Service. Übernahme durch ORACLE 2010 wurde Sun Microsystems endgültig von ORACLE übernommen. Offen bleibt, ob ORACLE die MySQL-Datenbank weiter pflegen wird und der Open Source Status von MySQL erhalten bleibt. Der derzeitige CEO von Sun (01/2010), Jonathan Schwartz, wird zurücktreten und ist wohl das erste 'Opfer' der Übernahme durch ORACLE. Angeblich soll es für Schwartz kein Auskommen neben dem dominanten Larry Ellison (CEO und Gründer von ORACLE) geben. |
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| Siehe auch: SPARC Solaris Java OpenOffice-Org NFS RISC SBus Workstation Andreas-von-Bechtolsheim ORACLE | |||||
| Link: http://de.sun.com | |||||