| MIME | |||||
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MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) ist ein Internet-Standard für den Austausch von E-Mails und anderen Internet-Nachrichten. MIME wird auch bei der Deklaration von Internetprotokollen wie HTTP oder Desktop-Umgebungen (GNOME, KDE, Mac OS X Aqua) verwendet. Es werden Struktur und Aufbau von E-Mails und Internetnachrichten festgelegt. MIME stellt zwischen Sender und Empfänger den Austausch von Informationen über den Datentyp (Content-Type, Internet Media Type, MIME-Type) sowie eine für den Sendekanal sichere Zeichenkodierung (Content-Transfer-Encoding) bereit. Dadurch können in E-Mails unterschiedliche Formate verwendet werden. Es können unterschiedliche digitale Dateien eingefügt werden, so dass der Absender beispielsweise in der E-Mail Grafiken, Audio- oder Videoinhalte ablegen kann, welche der Empfänger mit einem Mail-Reader decodieren kann. Eine Erweiterung von MIME ist S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions). S/MIME ermöglicht das sichere Versenden von Nachrichten durch asymmetrische Verschlüsselung und einer digitalen Signatur. Neben S/MIME gibt es noch PGP/MIME, eine MIME-Erweiterung welche den Austausch von Nachrichten über PGP-Kryptografie standardisiert. |
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| Siehe auch: E-Mail internet Kryptografie Anhang HTTP GNOME KDE XHTML | |||||
| Zertifikat | |||||
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Durch ein Zertifikat wird ein kryptografischer Schlüssel mit einer Person/Firma/Institution oder einer Maschine verbunden. Ziel ist die Echtheitsprüfung der digitalen Unterschrift (kryptografischer Schlüssel). Verschlüsselungsverfahren sind z. B.: S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions), PGP bzw. GnuPGP oder SSL bei Website Traffic. Zertifikate sollen verhindern, dass bei zertifizierten Webseiten (z. B. Online-Banking) oder bei E-Mail Kommunikation mit digitalen Unterschriften keine falschen Schlüssel vorgeschoben werden. Bei den dabei verwendeten asymmetrischen Kryptografieverfahren soll ein Nachweis erbracht werden, dass der verwendete öffentliche Schlüssel auch wirklich zum Empfänger der verschlüsselten Nachricht oder zum Sender der Nachricht mit der entsprechenden elektronischen Signatur gehört. Um diesen Nachweis zu erbringen, gibt es Zertifizierungsstellen. In Deutschland gibt es eine oberste Zertifizierungsinstanz: die Bundesnetzagentur (ehemals RegTP). Die Bundesnetzagentur verwaltet eine Liste mit den akkreditierten Zertifizierungsdienstleistern. In Deutschland sind dies vor allem: T-Systems, D-TRUST, TC Trustcenter, Deutsche Post, DATEV oder Sparkassen Finanzgruppe. International bekannte Zertifizierungsstellen sind VeriSign, Thawte, GlobalSign oder CAcert. |
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| Siehe auch: Zertifikatsdienste Kryptografie VeriSign SSL PGP Phishing HBCI Schlüssel MIME Trojanisches-Pferd | |||||